Dänische Kohortenstudie - Kommentar von Gigaherz (Forschung)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 26.10.2011, 17:00 (vor 4123 Tagen) @ H. Lamarr

Die Eigenleistung von Diagnose-Funk beschränkt sich auf die Verschwörungstheorie, die Studie wäre gezielt so lanciert worden, dass sie dem Weihnachtsgeschäft der Handyproduzenten dienlich ist.

In der Mobilfunkdebatte gibt es keine These, die krude genug wäre, dass sie nicht noch Nachahmer fände. So ist jetzt auch unser Präsident Hans-Ueli Jakob auf den Weihnachtszug aufgesprungen: Neue gezinkte Hirntumor-Studie läutet das Weihnachtsgeschäft 2011 bereits Ende Oktober ein. Zur Sache hat der Gigaherz-Präsident wie üblich nur sehr wenig vorzubringen, 95 Prozent seines Beitrags ist Gejammere übers angeblich jetzt schon einsetzende Weihnachtsgeschäft mit Handys, Glühwein, Christstollen, Plätzchen und anderen Süssigkeiten. Irgendeine fachlich respektable Eigenleistung des noch amtierenden Gigaherz-Präsidenten ist nicht erkennbar.

Das Gejammere vor Weihnachten hat Tradition. Schon 2003 kreißte die Bürgerwelle im Newsletter vom 19. Dezember ob dieses Themas - entlastete seinerzeit jedoch auch das Bundesamt für Strahlenschutz mit der Meldung: "Doch mitten ins Weihnachtsgeschäft platzt eine Empfehlung des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS): Das Bundesamt weist im Internet und einer neuen Broschüre darauf hin, dass drei Viertel der getesteten Mobiltelefone für Kinder und Jugendliche nicht zu empfehlen seien ...". Inzwischen wurde dem BfS von einschlägigen Kreisen der Ruf angehängt, eine korrupte Behörde zu sein, die mit der Mobilfunkmafia unter einer Decke stecke. Dem Vernehmen nach belustigt diese Unterstellung das Amt königlich, die Behauptung darf daher unwidersprochen im eigenen Saft weiter garen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Mobilfunkmafia


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