kommunales Standortkonzept: Tote Ecken für das Handy (Allgemein)

Raylauncher @, Freitag, 03.09.2010, 18:49 (vor 3878 Tagen) @ H. Lamarr

Mainpost Kitzingen vom 24.8.2010:

"Ärger an der Mobilfunk-Front ist in Kitzingen nichts Ungewöhnliches: Neu ist nur, dass sich jetzt Handynutzer sowohl bei der Stadt als auch bei dieser Zeitung beklagen, weil ihr Mobiltelefon in der Innenstadt keinen oder einen schlechten Empfang hat. Betroffen sind ausschließlich T-Mobile-Kunden."

Mainpost Kitzingen: Tote Ecken für das Handy

Hintergrund ist die erzwungene Abschaltung eines Mobilfunksenders in der Kitzinger Innenstadt. Ein 40 000€ Mobilfunkkonzept stellt die Basis einer Standortpolitik dar, die für eine Stadt mit mehr als 80 000 Einwohner Mobilfunkstandorte im Wesentlichen nur an der Peripherie zulässt. Erreicht werden soll dies mittels einer rigiden Gestaltungssatzung, die sichtbare und auch verkleidete Antennen im Innenstadtbereich weitgehend untersagt. Einwände, dass ein Abschalten der Stationen in der Innenstadt zu massiven Versorgungs- und Kapazitätsproblemen führen werde, wurden von den selbsternannten Experten eines "Arbeitskreises Mobilfunk" in Abrede gestellt. Jetzt, da das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist es die größte Sorge der Mobilfunkgegner, dass am Standortkonzept festgehalten wird, obgleich für den betrachteten Fall die rechtliche Basis fehlt.

Raylauncher

[Hinweis: Thread zusammengeführt am 11.03.2015]

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Kitzingen


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