Angebliche Krebshäufungen (Allgemein)

caro, Samstag, 03.03.2007, 16:14 (vor 5814 Tagen) @ AnKa

Als Modell für eine mögliche Latenzzeit wählen wir hier zehn bis 20 und mehr Jahre, in Analogie zu anderen Noxen (Schadeinflüssen) wie Tabak und Asbest. Die Latenzzeit könnte auch kürzer oder länger angenommen werden, wobei es aus den bisherigen epidemiologischen Studien keine Hinweise auf eine wesentlich kürzere Latenzzeit gibt - im Gegenteil.

Die Latenzzeit von 10-20 Jahren ist willkürlich angenommen, "da es aus bisherigen epidemiologischen Studien keine Hinweise auf wesentich kürzere Latenzzeiten gibt". Nur gibt es halt nur sehr wenige epidemiologische Studien.
Die einzelnen Krebsarten haben zudem sehr unterschiedliche Latenzzeiten.
Wichtig wäre es, dass Krebs-Häufungen in der Nähe von Sendemasten intensiver nachgegangen wird. Was ist zum Beispiel aus Steinbach-Hallenberg in Thüringen geworden, wo die Zahl der Brustkrebs-Fälle im Hauptstrahl achtmal höher ist als es - statistisch - "normal" wäre? Hat jemand von dort nach dem MDR-Bericht letztes Jahr nochmal was gehört?

Tags:
Steinbach-Hallenberg, MDR


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