Was will der BR mit dieser Sendung erreichen? (Allgemein)

Marianne, Freitag, 16.02.2007, 09:10 (vor 5456 Tagen) @ Doris

Da hat doch ein Herr Peters (??) zwei Fragen gestellt. Eine ging an diesen Herrn Bernhard und habe ich nun nicht richtig zugehört oder wurde die nicht beantwortet. Mich hätte schon auch interessiert, warum ein massiver Ausbau der drahtlosen Funktechnik so angetrieben wird, obwohl die Interphone Studie noch läuft und die Ergebnisse noch nicht vorliegen.

Den hätte man fragen können ob er sein Frühstücksei hart oder weich möchte, und er hätte die Story mit den 20.000 Studien nochmals runtergebetet. Was anderes hat er halt nicht auswendiggelernt.


Das Positive an der Sendung war, das Thema war präsent in den Medien.

Ansonsten fand ich die Sendezeit viel zu kurz, es hatte für mich eher einen "Talkshow" Charakter, jeder durfte sein Leiden runterleiern, ablesen durfte man auch nicht. Dass manche Leute, die das erste Mal vor einer Kamera standen evtl. aufgeregt waren und sich durch paar geschriebene Sätze sicherer gefühlt hätten, kann ich verstehen.

War nur einer.

Am Ende der Sendung fragte ich mich schon auch "was wollte mir dieser Beitrag nun sagen". Es wurde auch nicht in eine Richtung gewertet, der Moderator verhielt sich m.E. recht fair. Die Mobilfunkkritiker fanden die Sendung toll, die Befürworter sehen diese Leute nun noch mehr bzw. weiterhin als Spinner (im Nachbarforum wird auch diskutiert).

Dieses Nachbarforum kann man getrost vergessen, deren Gescheibsel ist doch lächerlich. Auch vor Ende des 2. Weltkrieges glaubten einige noch an den Sieg.

Manche Sachen erscheinen mir unlogisch.
Für mich stellt sich einfach auch bei "Masten-fixierte Beschwerden" immer die Frage, was für eine häusliche Strahlenbelastung haben all die Leute und wie reagieren sie darauf.

Eine häusliche Strahlenbelastung (z.B. DECT) haben die sicher keine mehr.

Mich wundert es auch, dass das eine Ehepaar sich in Oberammergau nicht mehr aufhalten kann, in einer Großstadt wie München hingegen anscheinend keine Beschwerden haben, obwohl sie sich selber mittlerweile als hochgradig elektrosensibel bezeichnen.

Das ist doch ganz einfach zu erklären, es gibt in München noch sehr gute Ecken, wohnen Sie eine Straße weiter vom Sender weg, im Erdgeschoß, ist die Belastung null. Die Dachgeschosswohnungen kann man fast alle vergessen, die kriegen alles ab. Weiter unten aber hat man gute Chancen keine Belastung zu haben.

Aber das Problem wird in der Öffentlichkeit diskutiert und das finde ich positiv.

Es gab sicher gute Resonanz und man darf auf weitere Sendungen hoffen.


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