Wo bleibt Baumann? (Allgemein)

krause99, Donnerstag, 23.11.2006, 02:31 (vor 6361 Tagen) @ H. Lamarr

Aber selbst nach nunmehr zwei Tagen, die der Diskussionsstrang mittlerweile alt ist, schweigt Herr Baumann, obwohl naheliegenderweise davon auszugehen ist, dass er von Herrn Krause informiert worden ist. Vielleicht ist die Kraft des Faktischen aber auch so stark, dass eine plausible Entgegnung gar nicht mehr möglich ist.

Jetzt bin ich aber mal dran mit lachen ;-) aber wirklich herzhaft und nicht nur kurz. Wenn Sie wüßten, wie banal das wirkliche Leben ist gegenüber Ihren komplizierten Vermutungen. Aber nun der Reihe nach, so wie ich meine, dass es die kürzeste Antwort wird:
An Spatenpauli: Ich habe natürlich mit Herrn Baumann gesprochen und er trägt meine erste Antwort im Forum voll mit. Jetzt stellen Sie sich bitte vor, ich habe ihn dafür auf seinem Handy angerufen müssen. Grund: er baut zu Hause gerade um und dabei hat ihm irgend jemand den Telefonanschluß zerrissen. Jetzt weiß ich endlich wozu Handys gut sind ;-) Es kann also noch ein bißchen dauern mit seiner persönlichen Stellungnahme.


Lieber Herr Hahn:

Der Herrgott hat uns mit einem Verstand zum selber denken ausgestattet, dass wir Transformerscharlatanen nicht auf den Leim gehen zum Beispiel. So etwas muss man nicht glauben, bis dahin reicht denken allemal ..... Dass ich mich für meinen Zynismus vielleicht mal verantworten muss, daran glaube ich schon. Für Betrüger, die mit Chips anderen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen, wirds auch ein paar Fragen geben."

Sie haben es auf den Punkt gebracht: ich richte nicht, das überlasse ich unserer höheren Instanz. Das versuche ich auch durchzuhalten, wenn ich mich gegen jemanden wende. Dies auch nur dann, wenn ich meine Unrecht oder falsches Spiel zu sehen und dies konkrete Auswirkungen auf mich, mir verbundenen Menschen oder die Umwelt hat.

Damit bin ich bei balu2003: Was meinen Sie, was ich alles unternehmen mußte, damit
in dem Interessentenkreis von LIMES, der in den letzten 12 Monaten entstanden ist, sich welche getraut haben, mehr zu tun als nur Mails und News zu lesen, "Hilfe" zu rufen oder alles zu kritisieren. Dies scheint mir die wirklich "deutsche Krankheit" zu sein: Nur Zuschauen, immer die Anderen arbeiten zu lassen, aber alles besser zu wissen.
Aber das klappt anscheinend nicht immer mit dem Besserwissen. Ihr Link auf eine der Websites von Herrn Baumann ist eindeutig Werbung für ihn, die ich auf der LIMES-Site nicht dulden würde. Aber wo ist da der Rückbezug auf LIMES? Habe ich da was übersehen oder haben Sie zu viel Wunschdenken? Ansonsten will ich mich nicht wiederholen.
Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Herrn Baumann, dass ich in ihm einen Mitstreiter gefunden habe, der mit mir die Arbeit teilt (übrigens sind Internet und Website mein Arbeitsbereich). Überhaupt scheinen meine Kritiker hier nicht recht zu wissen, wie viel Vertrauen man in andere Menschen legen muss, wenn man einen Verein mit der gewünschten Ausdehnung aufbauen will. Es gibt etliche Gründe (auch gesundheitliche), weshalb ich nicht Alleinunterhalter in LIMES spielen will und kann.
Mal andersherum: ich meine mich erinnern zu können, das Sie in Balve leben. Das Balve, das ich kenne, liegt in NRW und damit im Einzugsbereich von LIMES. Wie sieht es aus mit Ihnen? Hätten Sie nicht Lust mal nicht nur zu kritisieren, sondern zu helfen etwas Wirkungsvolles mit aufzubauen?


Noch zwei Sätze zu Helmut:
1. Ich stell mir gerade mal Ihre Kritik vor, wenn ich als (Gründungs-)Mitglieder nur Hausfrauen, Hausmänner, Rentner, Kinder und Arbeitslose genannt hätte. Mit dem Zusatz, die sind alle stolz, keine Ahnung von Elektrosmog zu haben, aber kräftig drunter zu leiden.
2. Wo bitte ist ein Bezug zwischen Memon und LIMES?


So, haben wir das Thema nun durch? Ich würde gern zur inhaltlichen Diskussion zurück kehren. Mein Kernpunkt lautet nach wie vor:
1. Wer kann mir widerlegen, dass die Kriterienliste von Prof. Renn in dem Gutachten der WBGU, 1998 auf Elektrosmog durch Mobilfunk & Co angewandt, eher für den Risikotyp Pandora als für Medusa spricht?
2. Wer will behaupten, dass kein unbekanntes Risiko vorliegt, wenn das BfS feststellt, dass keiner genug über Langzeitwirkungen des Elektrosmog durch Mobilfunk & Co weiß.
3. Wer will behaupten, dass es richtig ist, erst eine Technologie mit unbekannten Langzeitwirkungen aufzubauen und dann irgendwann Gesundheitsschäden durch lange Gerichtprozesse wegzudiskutieren (Siehe Asbest, Holzschutzmittel, Rauchen usw. usw.) Zur Lektüre empfehle ich den eifrigen Lesern dafür
die Vorworte der Dokumentation "späte Lehren aus frühen Warnungen" vom Präsidenten des UBA, Herrn Prof. Troge und Herrn Domingo Jiménez Beltrán,
Exekutivdirektor der Europäischen Umweltagentur.

Meine Güte, ist es so schwer das Risiko Mobilfunk & Co analog zum Beispiel des Risikos Straßenverkehr zu behandeln, wo man in den letzten 50 Jahre Vorsorgemassnahmen (wie TÜV, Gesetze, Schadstoffverordnungen, aber auch Sicherheitsgurte, Airbag, Bleifreibenzin und Rußfiltern usw.) aufgebaut hat?


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