Je mehr Masten, desto weniger Belastung (Allgemein)

Doris @, Sonntag, 16.07.2006, 12:34 (vor 5309 Tagen) @ KlaKla

c) Dort, wo neue Masten errichtet werden, kommt es punktuell (Nahfeld) zu

einer Mehrbelastung der Anwohner - dies dürfte das "Killerargument" sein.

Der Gedankengang "Mehr Masten und dafür geringere Belastung" ist vom Ansatz her grundsätzlich richtig, aber m.M. nach nicht bzw. nicht mehr machbar. Ich teile die Ansichten von Spatenpauli und KlaKla komplett. Die Mobilfunkkritiker haben in ihrer Bewegung erreicht, dass Sendemasten sehr kritisch beäugt werden, aber nicht ihre eigenen Handys usw. Deshalb nervt mich diese Aussage auch immer "Wir sind nicht gegen Handys, aber..." Ich glaube, die Botschaft kann man nicht mehr rüberbringen, dass es auf einmal so sein soll, dass wir nun doch mehr Masten fordern. Auf der anderen Seite würde ich mich da auch nicht unbedingt auf die Netzbetreiber verlassen. Wer garantiert, dass da dann wirklich nur mit geringer Sendeleistung gefahren wird. Wenn erneuter Bedarf ansteht und anscheinend soll der Handyboom noch nicht zu Ende sein, dann wird einfach mit einer höheren Leistung gefahren, anstatt einen weiteren Masten zu errichten. Ich würde es auch nicht verantworten wollen, dass plötzlich Menschen vor Sendeantennen sitzen, die vorher nicht da waren. Und ab welchem WErt gibt es keine Auffälligkeiten. Da gibt es so unterschiedliche Aussagen, das würde ich nicht verantworten wollen. Und es ist finanziell auch nicht realisierbar. In den Städten ist das alles eine ganz andere Sache, aber auf dem Land mit viel Wald und Wiesen, geht das nicht. Kein Netzbetreiber wäre bereit soviel Geld in die ländliche Bevölkerung zu investieren, denn es soll ja an jedem Fleck problemlos telefoniert werden können.
Also, ich glaube, diesen Wunsch kann man abhaken, der kann und wird nie mehr realisiert werden.

mfg
Doris


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