Gigaherz-Jakob will von 5G-Brandstiftern ablenken (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 10.03.2021, 19:39 (vor 1170 Tagen) @ Gustav

Spätestens im Februar jeden Jahres hat HUJ die Generalversammlung seines Vereins angekündigt. Diesmal aber nicht. Er wird uns doch keinen Kummer machen!?

HUJ hat vermutlich gerade anderes zu tun: https://www.tagesanzeiger.ch/erpresser-drohen-swisscom-sunrise-und-salt-sie-wollen-geld-fuer-kinder-522108402491 :wink:

Hier noch zwei frei verfügbare Versionen:

https://www.20min.ch/story/erpresser-setzen-5g-sender-von-swisscom-in-flammen-691956838340

https://www.blick.ch/schweiz/bern/anschlag-in-uttigen-be-erpresser-zuenden-5g-antenne-an-und-fordern-millionen-fuer-kinder-id16380346.html

Jakob müht sich tatsächlich heldenhaft, den Verdacht für die Brandanschläge von Mobilfunkgegnern abzuwenden. Ganz Ex-Elektriker versucht er es auch mit allerlei technischen Erklärungen, warum die Kabelage der Masten in Brand geraten sein könnte. Das Ganze wirkt mühsam konstruiert und wenig glaubhaft.

Den vorletzten Brandanschlag vom 22. Februar 2021 in Uttingen verwurstet HUJ in diesem Beitrag und beklagt, die Medienbericht über die Tat seien eine "Diffamierung friedlicher Leute, die nicht mehr zu überbieten" sei. Was mag er zuvor wohl Verbotenes geraucht haben? :-)

Den bislang jüngsten Anschlag vom 7. März in Thun arbeitet er hier auf, beklagt erneut "Rufmord" an 5G-Paranoikern, bastelt sich als technische Erklärung einen Hochspannungsüberschlag zurecht und ist von seiner abwegigen Theorie selbst so hingerissen, dass er am Ende selbstzufrieden meint "höchstwahrscheinlich ist auch hier nicht Brandstiftung im Spiel". Ich halte ihm entgegen: doch!

Jakob pöbelt und denuziert sich seit 20 Jahren durchs Internet. "Rufmord" an sich und den seinen beklagt er dennoch inflationär gerne (Beispiel). Da Jakob zudem ein notorischer Lügner ist, habe ich mir den Bericht von Tele-Bärn über den jüngsten Anschlag angesehen. Jakob erwähnt diesen TV-Bericht in seinem aktuellen Beitrag, verlinkt ihn jedoch nicht. Warum nicht, werden wir gleich sehen.

Weil es am 7. März in Thun Nieselregen gegeben habe, meint Jakob, sei dies die beste Voraussetzung für einen Überschlag der 132-kV-Hochspannung von den Leiterseilen auf die unterhalb der Seile an einem Stahlrohrmast montierten "Antennenkörper" gewesen. Nachdem die Antennen dort um 5G aufgestockt wurden, mutmaßt Jakob, seinen sie den Leiterseilen zu nahe gekommen. Jakob unterstellt damit den Antennenmonteuren und der Bauabnahme, sie hätten gepfuscht.

Gegen Jakobs Theorie spricht rein technisch der folgende Screenshot aus den TV-Bericht von Tele-Bärn.

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Bild: Tele-Bärn

Zu erkennen sind nach oben führende Stränge verkohlter Kabel, wogegen oben nahe der Mastspitze anscheinend unversehrte Sektorantennen zu erkennen sind. Bei einem Hochspannungsüberschlag auf die Antennenkörper wäre aber zu erwarten, dass auch deren Kunststoffeinhausung Brandspuren zeigt. Stattdessen deuten die Zerstörungen, die im verlinkten Tele-Bärn-Video besser zu erkennen sind, darauf hin, dass sie sich nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben ausgebreitet haben.

Jakobs Lüge, im Fall Thun handle es sich höchstwahrscheinlich nicht um Brandstiftung, wird von einer anderen Szene in dem Tele-Bärn-Video ziemlich zweifelsfrei ins Gegenteil verkehrt. Denn Hochspannungsüberschläge und vagabundierende Streuströme von Bahnanlagen hinterlassen am Tatort gewöhnlich keine Bekennerbotschaft wie die folgende:

[image]
Bild: Tele-Bärn

Die Botschaft ist ein starkes Indiz für Brandstiftung. Damit sie ein schlagender Beweis wird, müssten wir wissen, ob sie erst seit 7. März dort zu sehen ist oder womöglich schon zuvor dort war. Doch darum geht es hier und jetzt nicht. Denn entscheidend ist: HUJ hat den TV-Bericht von Tele-Bärn eigenen Angaben zufolge gesehen. Nur, wenn das stimmt, dann muss er auch die Bekennerbotschaft gesehen haben und somit wissen, dass hier mit großer Wahrscheinlichkeit Brandstifter am Werk waren. Doch Jakob erwähnt das Gekritzel mit keinem Wort, lenkt mit Schwadronieren über mögliche technische Erklärungen von den Tätern ab und macht mit alledem deutlich, dass er allein darauf aus ist, militante Mobilfunkgegner aus der Schusslinie heraus zu bugsieren.

Ein sekundäres Motiv für Jakobs verkrampftes Bemühen um Ablenkung ist in der Person des Journalisten Jon Mettler zu erkennen. Berichte über die jüngsten beiden Brandanschläge wurde von Mettler in die Medien injiziert. Jakob aber kann Mettler schon seit Juni vergangenen Jahres nicht mehr leiden, erkennbar an diesem Wutanfall der Drama-Queen aus Schwarzenburg.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Ablenkung, Schweiz, Lüge, Querulant, Rufmord, Brandstiftung, Hochmut


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