Anti-Mobilfunk-Verein Gigaherz: das braune Nest (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.12.2014, 00:20 (vor 1839 Tagen)

Dass Gigaherz-Präsident Hans-U. Jakob ein Rechtsausleger ist, dieser Verdacht ist nicht neu, bislang aber eben nur ein Verdacht, wenn auch ein begründeter. Ein Zufallsfund brachte nun heute den Gigaherz-Präsidenten mit der politischen Splitterpartei "Schweizer Demokraten" (SD) in Verbindung. Wikipedia weiß über diese Partei:

Die SD sind eine nationalistische und konservative Partei mit starken isolationistischen Tendenzen.

Nunja, passt mMn schon mal ganz gut ...

Das Bindeglied zwischen SD und Hans-Ueli ist die Parteizeitung "Schweizer Demokrat", Ausgabe 2 vom Februar 2008.

Dort wird der Gigaherz-Präsident zwar nur am Rande erwähnt, aber immerhin, er wird erwähnt, als Referent bei einem Aufmarsch des sogenannten Alpenparlaments von Martin Frischknecht (siehe Seite 8 + 9 in dem PDF). Was es mit Frischknecht auf sich hat macht diese Website ziemlich nachdrücklich deutlich, den Rest erledigt dann Psiram. Es sollte nicht der einzige Auftritt Hans-Uelis im "Alpenparlament" des Martin Frischknecht bleiben. Auch der deutsche Mobilfunkgegner Dr. med. Joachim Mutter scheute sich nicht, in diesem rechten Milieu aufzutreten.

Doch das ist noch nicht alles.

Der Arm des "Alpenparlaments" reicht direkt in den Verein Gigaherz, ein gewisser Vital Burger sitzt dort seit vielen Jahren im Vorstand. Burger wiederum ist nicht nur im "Alpenparlament" Streichler von Hans-Ueli, er mischt auch bei den Verschwörungstheoretikern des schweizerischen Blogs "Alles Schall und Rauch" mit. Und auf einmal wird auch schmerzhaft deutlich, warum Hans-U. Jakob ausgerechnet für die "Die Bandbreite", eine Band der rechten Szene, 2010 rund 6900 CHF hingeblättert hat.

Nach dieser schnellen Recherche ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Das auffällige Nazi-Geflattere des Gigaherz-Präsidenten hatte nur den Zweck den Verdacht, er könne stramme Gesinnung haben, vorsorglich auf andere abzuwälzen. Jakob kann für seine Behauptung keinen einzigen Beleg beibringen. Mir dagegen reichen die oben zusammengetragenen Belege für die Feststellung:

Hans-U. Jakob, ich verachte dich bis auf die Knochen.

Die Motive und Absichten des Herrn Jakob zeigen sich mir jetzt in einem anderen Licht, auch die Besucher des Gigaherz-Kongresses müssen auf dem rechten Flügel um eine Gesandtschaft erweitert werden. Himmel, was für ein Sumpf! Und das nach nur 1 Stunde Recherche - was mag da noch alles zu entdecken sein?!

[Admin: Fehlerhaften Link "Nazi-Geflattere" korrigiert; 2.12.14, 23:12 Uhr]

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Jakob, Ablenkung, Totalitär, Mutter, Gigaherz-Kongress, Distanzierung, Nazi-Keule, Hasstiraden, Ueberblick, Dossier, Rechtsextreme, Gesellschaft, Hygienemängel, Alpenparlament, Beweisführung, Image-Schaden, Gesinnung, Intriegantenstadl


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