Anerkennung von Diagnose-Funk (Allgemein)

KlaKla, Freitag, 19.04.2013, 18:56 (vor 2369 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 19.04.2013, 19:14

Auf direktem Weg nicht, da stimme ich Ihnen zu. Im Boot der Mobilfunkgegner sitzt aber ein Koloss, der sich um Anerkennung nicht mehr bemühen muss, obwohl er in Sachen Mobilfunk alles andere als eine gute Figur abgibt. Die Rede ist vom BUND. In seinem Kielwasser könnte Diagnose-Funk leicht an Stellen anlanden, die diesem Anti-Mobilfunk-Verein sonst nicht zugänglich wären. Scharren tuen sie ja schon länger und hinterher fragt in aller Regel keiner, wie die da hingekommen sind.

Das Interesse des BUND bekam im Jahr 2008 deutlich Schwung. Damals ließ sich der BUND beraten vom Mobilfunkgegner. Dem Literaturprofessor Dr. Karl Richter (KO-Ini), Dr. Sparmann, Dr. Germann (IGUMED), Waldmann-Selsam und Dr. Warnke.

2011 wurde das Skript vom Literaturprofessor auf BUND Papier übers Internet verbreitet.

Fahrlässigkeit statt Vorsorge
Seit über einem halben Jahrhundert sind die Risiken des Rauchens bekannt. Doch erst seit wenigen Jahren ist die Politik ernstlich bemüht, ihnen entgegenzuwirken. Solche politischen Verspätungen im Schutz von Gesundheit und Umwelt vor schädigenden Wirkungen von Industrieprodukten sind auch so nst eher Regel als Ausnahme. Im
Fall des Rauchens sind ihre Gründe nur besonders gut erforscht. In seinem Buch Doubt is their producti beschreibt David Michaels, wie es der Tabakindustrie über Jahrzehnte hinweg gelingen konnte, längst gesichertes Wissen über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens in Zweifel zu ziehen und Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung um Jahrzehnte hinauszuzögern. Schon die einfache Behauptung genügte, dass der Stand der Erkenntnis keine ausreichende Grundlage biete um Entscheidungen von großer wirtschaftlicher Tragweite zu rechtfertigen. Diese von der Tabakindustrie entwickelte Methode der gezielten Beeinflußung und Dementierung von Risiken [...] Das Ergebnis sind sprudelnde Gewinne - auf Kosten von „bodycounts“ (Leichen).

Der Literaturprofessor Dr. Karl Richter bietet ausgerechnet dem Ex-Tabaklobbyisten über viele Jahre ein Sprachrohr.
Siehe Broschürenreihe "Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft" Autor Richter und Adlkofer.
Zum Autor Adlkofer schreiben die Herausgeber (Hecht (Jahrgang 1924), Richter (1936), Scheiner (1946-2012), Kern)

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer (Berlin/München); Arzt für Innere Medizin; Max-Planck-Institut für Biochemie München, dann Freie Universität Berlin; 20 Jahre in der Industrie tätig; seit 1992 Geschäftsführer der Stiftung Verum, seit 2002 Mitglied des Stiftungsrats; Gründer von Pandora-Stiftung für unabhängige Forschung.

Kein Wort davon, das Prof. Dr. Franz Adlkofer für die TABAK-INDUSTRIE gearbeitet hat.

Dienten Teilergebnisse der Reflex-Studie zur Ablenkung des Passivrauchen?

Im Stiftungsrat der Pandora sitzt Prof. Dr. Franz Adlkofer, Prof. Dr. Michael Kundi, Prof. Dr. Karl Richter.

Auch der BUND muss sich die Frage gefallen lassen, wie er es mit ethischen Prinzipien hält, bei solchen Kooperationspartner? Die Beeinflussung des Tabaklobbyisten liegt mVn blank.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
BUND, Diagnose-Funk, Richter, Tabak, IGUMED, Einflussnahme, Allianz, Adlkofer, Ko-Ini, Kundi, Stiftung-Pandora, Sprachrohr, Ablenkungsforschung, Knotenpunkt, Arbeitskreis, Kooperationspartner, Anerkennung, Bund-Narurschutz


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