Dr. Scheingaber informiert falsch (Medien)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.02.2011, 23:23 (vor 3111 Tagen) @ H. Lamarr

Des Räselts Lösung dürfte sein, dass Dr. Scheingraber in seinem Bestreben möglichst hohe (gefährliche) Werte zu nennen, sich auf gemessene Maximalwerte stützt. Dies aber ist unzulässig (siehe Link), denn maßgebend für das vermutete Kinderleukämierisiko ist der über 24 Stunden gemittelte Median der Messwerte.

Die von Dr. Scheingraber zitierte Arbeit von Dr. Gralla ist im Internet noch zu finden und bestätigt meinen Verdacht:

Zitat Beginn

"Für die Ermittlung der Belastung durch Magnetfelder wurden Kurzzeitmessungen mit Induktionsspulen (dreidimensional) jeweils in Bettmitte durchgeführt. Der während einer kurzen Beobachtungszeit von ca. 1 Minute aufgetretene Maximalwert wurde protokolliert.

Die Messungen wurden an insgesamt 343 Schlafplätzen durchgeführt."

Zitat Ende

Damit ist ersichtlich, dass Dr. Scheingraber die Leser seiner Webseite mit falschen Informationen versorgt, die geeignet sind, völlig unbegründete Ängste (hier: Krebs durch schwache NF-Felder) in der Bevölkerung zu wecken. Aus meiner Sicht ein unverantwortliches und mit Gewinnstreben erklärbares Vorgehen des Zahnarztes.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Krebs, Lüge, Zahnarzt, Zitat, Scheingraber, Elektrosmogmessung, Desinformanten


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