Sendemasten und Verhaltensprobleme bei Kleinkindern? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 16.12.2010, 18:46 (vor 3882 Tagen) @ Ditche

Na dann bewegen "wir" uns doch auch mal hin zum anderen Ende der Fahnenstange - wegen der Vollständigkeit: Nämlich den deutlich geringeren Immissions-Werten der Sendemasten und den Emissions-Werten der DECTs, WLANs etc.

Hier: http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=17774&l=g kann man nachlesen, daß bei deutlich geringeren Werten als denen der Handys Verhaltens-Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen gefunden wurden.

a) Die Ergebnisse der Studie geben keine Hinweise auf einen Einfluss der gemessenen Gesamtmobilfunkexposition auf gesundheitliche Beschwerden bei Kindern oder Jugendlichen. Dies gilt sowohl für selbst berichtete Beschwerden der letzten 6 Monate (Kopfschmerzen, Gereiztheit, Nervosität, Schwindel, Müdigkeit, Angst, Einschlafprobleme) als auch für akute Beschwerden am Mittag oder Abend (Kopfschmerzen, Gereiztheit, Nervosität, Schwindel, Müdigkeit, Angst, Einschlafprobleme). Vereinzelt wurde eine Assoziation zwischen subjektiver Mobilfunkbelastung und gesundheitlichen Beschwerden gefunden. Dies unterstreicht, die Wichtigkeit der Bestimmung der objektiven, tatsächlichen Exposition durch Messung. Dies ist die erste Studie, in der die Mobilfunkexposition von Kindern und Jugendlichen gemessen wurde. Insgesamt ist diese sehr niedrig und liegt weit unter den bestehenden Grenzwerten. (Quelle)

b) Und Sie sind sich ganz sicher, dass die 8- bis 17-jährigen Probanden im Beobachtungszeitraum 2006 bis 2008 tatsächlich ganz ohne Handyexposition waren?

Sie sind dran.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Exposition, Elektrosmogmessung, Funkbelastung


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