Krankheitsgewinn ▼ (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 27.11.2008, 17:06 (vor 4805 Tagen)

Für mich erstaunlich, für Ärzte vermutlich ein alter Hut: Krankheitsgewinn.

Soweit ich das beurteilen kann, fallen nicht nur unechte ES unter die Krankheitsgewinnler, sondern auch Baubiologen, Mediziner, Rechtsanwälte und wer sonst noch so gegen Honorar in der Mobilfunkdebatte unterwegs ist. Sehe ich das positiv, erhalten Sendemastengegener und ES Arbeitsplätze. Sehe ich das negativ, übertrifft die Scheinleistung die Wirkleistung in aller Regel deutlich.

Auch das Pflege-Wiki weiß etwas dazu

Aus meiner Sicht gibt es ES, die sich diesem Krankheitsgewinn verschrieben haben. Wie hoch ihr Anteil an den ES ist, weiß ich nicht, ich schätze ihn auf 95 bis 99,9 %. Dies würde sich sogar mit einer Auskunft von Lebrecht von Klitzing decken, der schon vor Jahren sagte, nur wenige der Leute, die wegen ES-Verdacht zu ihm kämen, würden seinen ES-Test (Mikrozirkulation des Blutes in der Haut) erfolgreich absolvieren. Natürlich lässt sich auch dieser Test trefflich infrage stellen, obwohl von Klitzing ansonsten liebend gerne als ES-Experte gehandelt wird. Nicht selten habe ich den Eindruck, dass jedem ES-Test - selbst einem, der von wuff, caro, Anna und ES entworfen wurde - die Anerkennung durch ES solange verwehrt bleibt, bis das "richtige" Ergebnis herauskommt. Insofern wird der ES-Test, wie ihn sich die Bürgerwelle ausgedacht hat (Reale-Welt-Befeldung von ES dort, wo sie sich gut fühlen --> Einleiten von HF über Breitbandverstärker in geschützte Kellerräume) für alle teilnehmenden ES zu einer Nagelprobe werden. Noch im Dezember will Sigi Zwerenz, so sagte er, Details seines Studiendesigns preisgeben.

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&id=26547

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Struktur, Bürgerwelle, sekundärer Krankheitsgewinn, EHS-Test, Wahrnehmungsverzerrung, Therapie, Gewinner


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