Wohin driftet der BUND? In den Graben! (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 30.10.2008, 13:23 (vor 4380 Tagen) @ AnKa

Bei mir war der BUND bisher als seriöse Veranstaltung registriert.

Kuddel hat hier geschrieben:

Eines wird gerne übersehen:
Der BUND ist nicht unparteiisch, d.h. nicht dem Allgemeinwohl und auch nicht einer "Wahrheit" verpflichtet , sondern vertritt einzig und allein die Positionen seiner (zahlenden) Mitglieder, d.h. unabhängig davon, ob Mobilfunk tatsächlich gefährlich ist oder nicht, wird der BUND die Interessen seiner Mitglieder (="Ökohausbesitzer" ) vertreten.

Und wenn Ihnen jetzt noch bewußt wird, dass der BUND für seine Mobilfunk-Syposien seit Jahren externe Kompetenz im Aggregatszustand von Baubiologen einkauft (ich meine dies begann vor drei Jahren) und mit Bernd Rainer Müller ein unmittelbar Mitwirkender am BUND-Papier angeblich ebenfalls Baubiologe im Nebenberuf ist, dann ist der unverhohlene Drang des BUND zum Baubiologischen Grenzwert leicht nachvollziehbar. In so einer Situation dürfte ein offener Brief eine ähnlich durchschlagende Wirkung entfalten wie die offenen Brife von Dr. Waldmann-Selsam. Das heißt, wir können die Perforation gleich mit einprägen.

Andererseits ist die Ignoranz, mit der die 1G-Truppe den BUND vom eigentlichen Risiko Handy abgedrängt hat, derart krass, dass es dem BUND eigentlich schon peinlich sein müsste, wenn er öffentlich danach gefragt wird, was er zum Schutz von rund 80 Mio. Handy-Telefonierern tut - darunter sehr viele Kinder -, wo doch angesichts jüngster Forschung der Verdacht sich verdichtet, dass eben intensiver Handygebrauch schwere Gesundheitsfolgen haben kann jedoch keine Studie die schwachen Felder von Basisstationen als Risiko einstuft.

Wäre das nichts für Sie, Anka, Sie können famos formulieren und vielleicht einen Strohmann finden, der den Brief für Sie abgibt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
, BUND, Vorsorge, Kompetenz


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