Falsches Verhältnis: Zeit statt Energiedichte (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 27.10.2007, 19:11 (vor 4836 Tagen) @ H. Lamarr

Du behauptest dagegen in Deinem Artikel ein Verhältnis von 2,5 Jahren zu 45 Minuten, also 29 200:1. Das schreibt nicht einmal das LfU für das Verhältnis der Energiedichten.

Diese Berechnung ist mMn falsch, wir behaupten nicht ein Zeitverhältnis von 2,5 Jahren zu 45 Minuten gleichbedeutend mit 29 200:1. Wir sagen vielmehr: Es dauert 940 Tage (rd. 2 1/2 Jahre), bis der Energieeintrag durch die Basisstation mit dem Energieeintrag durch das 45-Minuten-Handytelefonat gleichzieht. Das auf eine "Tagesdosis" normierte Verhältnis des Energieeintrags (Energiedichte) beträgt also 940:1 und deckt sich mit dem, was das LfU sagt.

In diesem Zusammenhang ist für Euch folgendes Angebot interessant: Ihr könnt die Weihnachtsferien kostenlos im Haus von Familie Kind verbringen. Dazu bekommt Ihr noch Karten für ein Konzert in der Dresdener Frauenkirche. Die Bedingung dabei ist, dass Ihr Euch nach einem medizinischen Plan untersuchen lasst, der u.a. von Dr. Oberfeld ausgearbeitet wurde. Das bedeutet etwa 3 Blutabnahmen für Jeden. Kosten entstehen Euch dadurch nicht.

Ich würde das nicht vorschlagen, wenn ich Bedenken wegen gesundheitlicher Schäden hätte. Hier soll die Frage untersucht werden, ob schon eine relativ kurzzeitige (etwa 2 Wochen) Bestrahlung mit etwa 10 mW/m² die Veränderungen im Blutbild ergibt, die man bei längerer Bestrahlung beobachtet.

Besten Dank, Oregano, für dieses freundliche Angebot. Teilnehmerin Marianne hatte uns erst im Sommer nach Dubai eingeladen, um dort 0,0 µW/m² zu erleben, und jetzt Dresden mit 10 mW/m² - eine echtes Wechselbad.

Wir lehnen das Angebot nach Dresden zu fahren jedoch ebenso ab wie das nach Dubai zu fliegen. Aus guten Gründen, wie ich meine.

1) Als Selbständiger konnte ich es mir bislang kein einziges mal leisten, über Weihnachten mein Büro für 2 Wochen zuzusperren. Im Gegenteil: Als Dienstleister kriegt man in aller Regel dann besonders viel zu tun, wenn Sachbearbeiter - vor ihrem Weihnachtsurlaub - reinen Tisch machen und schnell noch Aufträge vergeben, damit die Dienstleister beschäftigt sind. Bereits heute liegt mir ein solcher Auftrag für die Zeit um den Jahreswechsel vor. Günstiger ist es Pfingsten, da ist weniger los. Normalerweise zieht es uns dann jedoch in den Süden ..., mal schauen, ob meine Familie sich auch Sachsen vorstellen könnte.

2) Wie ich hier im Forum bereits geschildert habe, bin ich während meiner arbeitstäglichen acht bis zehn Bürostunden DECT-Spitzenwerten von 120 mW/m² ausgesetzt. Und dies seit etwa sechs Jahren. Bei einer derartigen "Vorbelastung" sollten sich meine Blutwerte in Dresden, wenn sie sich dort überhaupt ändern, zum besseren wenden. Mit dem bei Routineuntersuchungen erfassten Blutbild war mein Internist kürzlich übrigens sehr zufrieden, keine Auffälligkeiten. Zuhause am PC-Arbeitsplatz messe ich von einem in rd. 2 m Abstand aufgestellten W-LAN-Router Spitzenwerte in Höhe von 1,3 mW/m². Seit 1 Woche arbeite ich nicht in meinem Büro, sondern in den Räumen eines Kunden (dort nur Schnurtelefone) - irgendwelche positiven/negativen Befindlichkeitsänderungen konnte ich an mir nicht feststellen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Befindlichkeitsstörung, Symptome, Schall, Blutbild, Handystrahlung


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