Kneift EHS-Betroffener Professor Babilon? (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 14.08.2019, 17:07 (vor 113 Tagen)

Professor Babilon ist ein EHS-Betroffener, wie er seit Jahren behauptet und im Fernsehen verkündet, z.B. hier. Auch seinen Studenten müssen, wenn er eine Vorlesung hält, ihr Handy ausschalten.

Nun sind er und ich Kollegen und beide Naturwissenschaftler. So schrieb ich eine E-Mail an ihn am 21.7.2019:

Sehr geehrter Herr Kollege Babilon,

Sie sagen von sich, dass Sie elektromagnetische Felder spüren können und dass Sie davon gesundheitliche Auswirkungen bemerken (Schmerzen).

Sie kennen vermutlich die Literatur zu dieser Thematik und wissen daher, dass alle Versuche im Labor, diese Empfindlichkeit unter kontrollierten Bedingungen nachzuweisen, gescheitert sind. Sie sind sich Ihrer eigenen Empfindlichkeit aber sehr sicher, daher wären Sie eine perfekte Person, um dieser besonderen Empfindlichkeit auf den Grund zu gehen.

Meine Frage ist daher, ob Sie grundsätzlich bereit wären, an einem solchen Test teilzunehmen.

Da ich Transparenz in diesem Thema für unabdingbar halte, werde ich meine Frage und ggf. Ihre Antwort veröffentlichen, es sei denn, Sie widersprechen der Veröffentlichung Ihrer Antwort.

Gespannt auf eine Antwort wartend,

Alexander Lerchl

Keine Reaktion, daher die Nachfrage vom 10.8.2019:

Sehr geehrter Herr Kollege Babilon,

bislang habe ich von Ihnen keine Antwort erhalten. Ich meine, es wäre schon ganz wichtig, dass Sie antworten, immerhin sind Sie für die Ausbildung von Studierenden verantwortlich, die – so ist es im Fernsehbeitrag zu sehen – aufgefordert werden, ihre mobilen Endgeräte auszuschalten, wenn sie Ihre Lehrveranstaltungen besuchen und diese Erfahrung als Teil ihrer Ausbildung mitnehmen und weitertragen. Außerdem sind Sie ja auch der wissenschaftlichen Redlichkeit verpflichtet, wenn ich es einmal so pathetisch formulieren darf, zumal Sie Ihre Empfindlichkeit der breiten Öffentlichkeit kundtun.

Daher möchte ich Sie bitten, mir bis zum 10. August 2019 (Samstag) eine Antwort zu geben und ggf. zu erlauben oder zu untersagen, diese zu veröffentlichen.

Viele kollegiale Grüße

Alexander Lerchl

Wieder keine Reaktion. Darum rief ich ihn heute an und fragte, ob ich noch mit einer Antwort rechnen könne. Er sagte, dass er gerade auf dem Sprung sei, man müsse das vertagen. Ich antwortete, dass er ja nun lange genug Zeit gehabt hätte, und wenn er nicht antworten wolle, sei das ja auch eine Antwort. "Ja", so seine Antwort.

Meine Meinung nach hat er seine Glaubwürdigkeit komplett verspielt.

Game over. Next player.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

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Game over, Monolog, Anfrage, EHS, Ko-Ini, Babilon

Kneift EHS-Betroffener Professor Babilon?

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 15.08.2019, 22:21 (vor 112 Tagen) @ Alexander Lerchl

Sie kennen vermutlich die Literatur zu dieser Thematik und wissen daher, dass alle Versuche im Labor, diese Empfindlichkeit unter kontrollierten Bedingungen nachzuweisen, gescheitert sind. Sie sind sich Ihrer eigenen Empfindlichkeit aber sehr sicher, daher wären Sie eine perfekte Person, um dieser besonderen Empfindlichkeit auf den Grund zu gehen.

Meine Frage ist daher, ob Sie grundsätzlich bereit wären, an einem solchen Test teilzunehmen.

Waren Sie so zuversichtlich, dass Sie sich über das Testdesign schon Gedanken gemacht haben? Oder anders gefragt, wäre es ein Standard-Provokationstest geworden oder ein auf die individuellen Besonderheiten von Babilons "Elektrosensibilität" zugeschnittener Test?

Da ich Transparenz in diesem Thema für unabdingbar halte, werde ich meine Frage und ggf. Ihre Antwort veröffentlichen, es sei denn, Sie widersprechen der Veröffentlichung Ihrer Antwort.

Damit haben Sie ihn in eine ausweglose Situation gebracht. Macht er mit, wird er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an dem Test scheitern, unabhängig vom Design, macht er nicht mit, steht er als Drückeberger da. Um aus der Nummer halbwegs heil rauszukommen ist Schweigen die Ultima Ratio.

Ab Minute 4:43 räumt Babilon auf Arte ehrlich ein, "Elektrosensibilität" sei bei ihm ein "Selbstbefund" oder eine "Selbstdiagnose". Das hört man von öffentlich auftretenden EHS sehr selten, es zeigt, dass er noch eine gewisse Restunsicherheit an einem Kausalzusammenhang zwischen seinen diffusen Allerweltssymptomen und der Feldeinwirkung hat. So gesehen hätte er dem vorgeschlagenen Test eigentlich begeistert zustimmen müssen, um endlich Gewissheit zu bekommen und alle Zweifler zu widerlegen. Hat er aber nun nicht gemacht.

Heute morgen traf, abgeschickt von einem Unbekannten, eine Mail folgenden Inhalts bei uns ein:

Liebes IZgMF,

Prof. Babilon leitet das Steinbeis-Beratungszentrum Marman Bau- und Elektrobiologie und das Steinbeis-Transferzentrum appropos:

Dienstleistungsangebot

- Entwicklung von mobilen Applikationen
- Umsetzung von Web-basierten Tools auf Smartphones
- Realisierung von Server-Client-Strukturen auf mobiler Basis
- Entwicklung von Sensorik-Aktorik-Interfaces für Smartphones

Schwerpunktthemen

- Mobile Anbindung an Datenbanken
- Anschluss externer Hardware an Smartphones
- Vernetzung von Smartphones
- Smartphone als Messgerät nutzen

Bei der appropos GmbH ist er für Unternehmensentwicklung verantwortlich:

Leistungen sind unter anderem mobile Applikationen und Beratung und Entwicklung im Embedded Bereich (Internet of Things, Smart Homes, etc.)

Viele Grüße

Wenn ich mir das so ansehe, was der Professor alles macht, dann lebt er sozusagen in einem selbstgewählten "Spannungsfeld" zwischen seinen beruflichen Ambitionen und seiner selbstdiagnostizierten Elektrosensibilität. Die Boulevard-Medien begeistern sich hingegen vor allem daran, einen "elektrosensiblen Professor" präsentieren zu können. Den Grund dafür kennen wir ja inzwischen schon zur Genüge, Schopenhauers Kunstgriff 30, der mühevolle bis unmögliche Überzeugungsarbeit mit einer aus dem Hut gezauberten Autorität spielerisch hinfällig werden lässt.

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Interessenkonflikt, EHS, Medien, Ko-Ini, Glaubwürdigkeit, Kommerz, Dialogscheu, Babilon, Autorität

Kneift EHS-Betroffener Professor Babilon?

Alexander Lerchl @, Freitag, 16.08.2019, 08:56 (vor 112 Tagen) @ H. Lamarr

Heute morgen traf, abgeschickt von einem Unbekannten, eine Mail folgenden Inhalts bei uns ein:

Liebes IZgMF,

Prof. Babilon leitet das Steinbeis-Beratungszentrum Marman Bau- und Elektrobiologie und das Steinbeis-Transferzentrum appropos:

Dienstleistungsangebot

- Entwicklung von mobilen Applikationen
- Umsetzung von Web-basierten Tools auf Smartphones
- Realisierung von Server-Client-Strukturen auf mobiler Basis
- Entwicklung von Sensorik-Aktorik-Interfaces für Smartphones

Schwerpunktthemen

- Mobile Anbindung an Datenbanken
- Anschluss externer Hardware an Smartphones
- Vernetzung von Smartphones
- Smartphone als Messgerät nutzen


Projektbeispiele

Detaillierte Messung des Schlafplatzes, Aufzeigen der potentiellen Strahlungsquellen, Vorschläge zu Sanierungsmaßnahmen
Schulung von Mitarbeitern in strahlungsexponierten Berufen
Beratung und Konzepterstellung für strahlungsminimierte Internet-Versorgung in Großraumbüros
Aufbau gesunder Arbeitsplätze durch zielgerichtete Präventionsmaßnahmen zur Strahlungsminimierung und -vermeidung

Jetzt kommt's: Kontaktdaten

Rinnenbachstr. 8, D-73760 Ostfildern
Telefon: +49 173 7258873 :no: :wink: ;-)
E-Mail: SU2047@stw.de
Leitung: Prof. Dr. Mario Babilon
Manuel Cerny, B. Eng.

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Kneift EHS-Betroffener Professor Babilon?

H. Lamarr @, München, Freitag, 16.08.2019, 23:37 (vor 111 Tagen) @ Alexander Lerchl

Telefon: +49 173 7258873 :no: :wink: ;-)

Hier im Forum finden Sie etliche Beispiele von "Elektrosensiblen" mit Handynummern. Einer bestand sogar darauf, er leide unter Basisstationen, sein Handy aber "spüre" er nicht. Klingt für Skeptiker wie ein Nichtraucheraktivist, der sich am Kiosk eine Stange Zigaretten kauft.

Interessant auch dies.

Kapiere ich nicht :confused:

Und: Meine Frage nach Ihrem Testdesign für Babilon (weiter oben) wollen Sie nicht beantworten?

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Kneift EHS-Betroffener Professor Babilon?

Alexander Lerchl @, Samstag, 17.08.2019, 13:02 (vor 110 Tagen) @ H. Lamarr

Interessant auch dies.

Kapiere ich nicht :confused:

Ganz einfach: der zweite im Bunde der Firma "Marman Bau- und Elektrobiologie", Manuel Cerny, war Geschäftsführer einer Zweigstelle eines Mobilfunkunternehmens, der Avesa Ltd.

Und: Meine Frage nach Ihrem Testdesign für Babilon (weiter oben) wollen Sie nicht beantworten?

Kann ich nicht, da ich das Design mit Herrn Kollegen Babilon besprochen hätte. Möglichkeiten gibt es ja viele.

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Trojanischer Professor?

H. Lamarr @, München, Samstag, 17.08.2019, 23:51 (vor 110 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn ich mir das so ansehe, was der Professor alles macht, dann lebt er sozusagen in einem selbstgewählten "Spannungsfeld" zwischen seinen beruflichen Ambitionen und seiner selbstdiagnostizierten Elektrosensibilität.

Vielleicht ist alles ja ganz anders als gedacht, z.B. ein verdecktes soziologisches Experiment – wie dieses hier.

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Möglicherweise bald Professor des Jahres

lex-5g, Dienstag, 01.10.2019, 09:09 (vor 66 Tagen) @ H. Lamarr

Prof. Dr. rer. nat. app. iot. ehs.
Da wird der einen oder dem anderen das Lachen schon noch vergehen.
Leider müssen wir noch bis zum 15. November warten:
https://www.professordesjahres.de/

Napalm-Duo: Babilon & Bergmann

H. Lamarr @, München, Samstag, 17.08.2019, 13:56 (vor 110 Tagen) @ Alexander Lerchl

Professor Babilon ist ein EHS-Betroffener, wie er seit Jahren behauptet und im Fernsehen verkündet, z.B. hier.

Herr Babilon tritt nicht nur im Fernsehen auf. Gemeinsam mit Dr. med. W. Bergmann, zu dem Sie ja eine besonders innige Beziehung hatten, trat er Ende 2018 als baden-württembergische Turnhallenallianz in Michelbach auf, wo die beiden rund 80 Besuchern die "Story vom toten Hund" erzählten.

Quelle: swp.de

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Interessenkonflikt? Babilon & Bergmann

Alexander Lerchl @, Samstag, 17.08.2019, 21:00 (vor 110 Tagen) @ H. Lamarr

Professor Babilon ist ein EHS-Betroffener, wie er seit Jahren behauptet und im Fernsehen verkündet, z.B. hier.

Herr Babilon tritt nicht nur im Fernsehen auf. Gemeinsam mit Dr. med. W. Bergmann, zu dem Sie ja eine besonders innige Beziehung hatten, trat er Ende 2018 als baden-württembergische Turnhallenallianz in Michelbach auf, wo die beiden rund 80 Besuchern die "Story vom toten Hund" erzählten.

Quelle: swp.de

Interessant! Hat er wohl dem Publikum etwas über seine Interessenkonflikte mitgeteilt? Ich werde nachfragen.

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Interessenkonflikt? Babilon & Bergmann

KlaKla, Sonntag, 18.08.2019, 09:27 (vor 110 Tagen) @ Alexander Lerchl

Bestimmt nicht.

Auszug: Auch die Wirkung auf die roten Blutkörperchen sei erschreckend: Während sie normalerweise einzeln im Blut schwimmen, klumpten sie unter Bestrahlung zusammen. Dadurch verkleinert sich ihre Oberfläche, sie transportieren weniger Sauerstoff. Verklumpt gelangen sie nicht mehr in die feinen Kapillargefäße des Körpers, sie verstopfen sie. „Die Zahl der Schlaganfälle steigt daher drastisch, auch bei jungen Menschen und sogar bei Ungeborenen“, so Bergmann.

Ferkel mit Missbildungen
Auch Tiere und Pflanzen litten unter den Wellen: Ferkel, deren Stall in der Nähe eines Funkmasts steht, würden mit massiven Missbildungen geboren. Bäume im Strahlungsbereich sterben auf der zugewandten Seite ab.

Verantwortungslos, Bergmann und Babilon servieren wie gewohnt kalten Kaffee.
Stichwort: Geldrolleneffekt, Ferkeldram aus Ruhstorf und Baumsterben.

Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden!

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Meine Meinungsäußerung

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Interessenkonflikt, Babilon, ollen Kamellen

Interessenkonflikt? Babilon in Eklipse-Lenkungsgruppe

H. Lamarr @, München, Sonntag, 18.08.2019, 14:24 (vor 109 Tagen) @ Alexander Lerchl

[...] Ich werde nachfragen.

Wenn Sie eh schon dabei sind, vielleicht haben Sie beim Eklipse-Projekt mehr Glück als ich.

Herr Babilon saß bei diesem EU-finanzierten Projekt zur Biodiversität in der Lenkungsgruppe eines Teilprojekts, das sich mit der Wirkung von EMF auf Flora und Fauna beschäftigte. Rätselhaft ist, wie er da als "elektrosensibler" Informatikprofessor hineingekommen ist. Denn die Mitglieder der Lenkungsgruppe mussten eine Erklärung zu Interessenkonflikten abgeben, die jedoch, was eher unüblich ist, nicht veröffentlicht wurde. Da Babilon als "Elektrosensibler" einem unübersehbaren Interessenkonfklikt ausgesetzt ist, wollte ich wissen, ob er sich gegenüber Eklipse in seiner DoI denn ordentlich geoutet habe. Die entsprechende Anfrage ans Eklipse-Sekretariat blieb jedoch ebenso unbeantwortet wie die Nachfrage geraume Zeit später. Anzumerken ist, das Eklipse-Sekretariat ist keine ständige Einrichtung, sondern nur vorübergehend besetzt gewesen mit Personal, das Eklipse nebenbei mitbetreute. Mutmaßlich wäre ich bei Matt Shardlow, dem Chef der EMF-Lenkungsgruppe besser aufgehoben gewesen, doch als diese Einsicht kam, war mein Schwung schon verebbt ...

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Interessenkonflikt, Elektrobiologie, Babilon, EKLIPSE

Integrität als Forscher Herr Lerchl geht anders!

Dr.Who, Montag, 19.08.2019, 15:31 (vor 108 Tagen) @ Alexander Lerchl

Herr Lerchl,

können Sie das, was Sie in den Threads hier von sich geben an der guten wissenschaftlichen Praxis vereinbaren?
„European Code of Conduct for Research Integrity“
http://archives.esf.org/coordinating-research/mo-fora/research-integrity.html

„These principles include:

honesty in communication;
reliability in performing research;
objectivity;
impartiality and independence;
openness and accessibility;
duty of care;
fairness in providing references and giving credit; and
responsibility for the scientists and researchers of the future.“ (S. 5)

Haben Sie offen und ehrlich kommuniziert bei Ihrer Anfrage, um Prof. Babilon als Testperson zu gewinnen?
Wenn ja, dann können Sie uns ja hier auch direkt die Methoden beschreiben, die Sie verwenden wollen, um EHS Tests zu machen.

Sind Sie zuverlässig als Forscher?
Dann sollten Sie signalisieren, dass Sie unabhängig von Ihrer Meinung das Ergebnis Ihrer Studie bewerten werden. Im Grunde weiss ich, Dr. WHO, dass Sie das können. Sie haben es ja hier schon einmal gemacht. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006291X15306318?via%3Dihub
Sie könnten auch ruhig verraten, dass Sie dem Prof. Babilon nicht die Zirbeldrüse heraus operieren wollen. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1600-079X.2005.00284.x
Was sagen Sie eigentlich dazu, dass Melatonin auch im Bauch synthetisiert wird und das Kontrollsystem des zirkadianen Rhythmuses sehr komplex ist. Wie können da isolierte Drüsen aus getöteten Tieren aussagekräftig sein? Das mal nur so eine Frage nebenbei, die ich Ihnen schon lange mal stellen wollte.

Sind Sie objektiv, unvoreingenommen und unabhängig?
Da Sie schon einige Gerichtsprozesse hinter sich haben zu diesem Thema frage ich mich, ob bei Ihnen wirklich Objektivität zur Thematik gegeben ist. So wie sie hier schreiben in den Threads ist das auch sehr fraglich.

Als Forscher sind sie Ihren Testpersonen gegenüber zur Sorgsamkeit verpflichtet. Haben Sie Prof. Babilon gegenüber sorgsam gehandelt?
Ihn mit Drohen unter Druck zu setzen scheint mir alles andere als sorgfältig und sorgsam, denn den persönlichen Emailverkehr mit ihm öffentlich zu machen ist genau das. Mein Eindruck ist eher ein letztes verzweifeltes Aufbäumen Ihrerseits in kindlicher Manier, bevor Sie dann doch zugeben müssen, dass es noch weitere athermische Effekte durch Funkstrahlen geben kann (sh. krebsfördernde Wirkung bei Mäusen).

Handeln Sie in diesem Kontext fair?
Fairness bedeutet anständiges Verhalten und anderen mit einer gerechten und ehrlichen Haltung zu begegnen. Durch Ihren Mangel an Offenheit, habe sich dafür schon diskreditiert.

Und haben Sie schon mal an die zukünftigen Wissenschaftler gedacht?
Durch Ihre kindische Art hier Argumentationen zu führen ist Ihre Wissenschaft alles andere als glaubwürdig. Wie sollen denn auf so etwas junge Wissenschaftler aufbauen? Und wie tragen Sie durch so ein Verhalten als Wissenschaftler zur Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in der Bevölkerung bei? Ist Wissenschaft für Sie etwas, das man vor Gericht macht?

Hier gibt es eine Übersicht mit Provokationsstudien zu EHS. Da hätten Sie sich doch als Vorarbeit schon mal die besten Techniken und Methoden aussuchen können und das auch dem Prof. Babilon kommunizieren können. https://betweenrockandhardplace.files.wordpress.com/2018/02/leszczynski-table-of-77-ehs-provocation-studies.pdf

Und was mich auch brennend interessiert ist, wie Sie die ganzen Biases in den Studien umgehen wollen und warum Sie sich auf einen einzelnen Menschen konzentrieren wollen. Wie wollen Sie da aussagekräftig sein und Evidenz schaffen?

[image]

Yours sincerely,
Dr. WHO

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Entwertung, Anonym, Autorität

Integrität als Forscher oder als Privatperson

H. Lamarr @, München, Montag, 19.08.2019, 16:45 (vor 108 Tagen) @ Dr.Who

Sind Sie objektiv, unvoreingenommen und unabhängig?

Werter "Dr. Who",

es ist nicht meine Aufgabe, Herrn Lerchl zu verteidigen, denn das kann er selber gut. Sie greifen ihn hier jedoch als Wissenschaftler an. Das aber ist er in diesem Forum nicht und er kann es auch nicht sein, denn das IZgMF-Forum ist kein Forum der Wissenschaft, sondern ein Forum der öffentlichen Mobilfunkdebatte. Kurzum: Herr Lerchl äußert sich hier, wie in einem älteren Posting von ihm nachzulesen ist, als Privatperson, nicht als Vertreter seiner Universität. Dies sollten Sie berücksichtigen, wenngleich ich einräume, dass es nicht immer ganz einfach ist, eine scharfe Trennlinie zwischen privater und beruflicher Meinung zu ziehen.

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Dr. Who - oder das Prinzip des hochgeklappten Visiers

Alexander Lerchl @, Montag, 19.08.2019, 19:51 (vor 108 Tagen) @ Dr.Who

Ich habe seit Beginn in diesem Forum unter meinem realen Namen gepostet und werde das auch weiterhin tun, da ich Transparenz bei diesem Thema für unabdingbar halte. Anonymität ist natürlich auch legitim, nicht jeder möchte hier mit Klarnamen auftreten, dann sollten die Schreiber aber aufpassen, nicht als feige zu gelten, zumal wenn sie mit dem moralischen Zeigefinger rechthaberisch und überheblich daherkommen.

Zu Ihren - teils amüsanten - Punkten werde ich daher so lange nicht anworten, bis auch Sie Ihr Visier hochgeklappt haben.

Beste Grüße aus Bremen

Alexander Lerchl

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Ablenkung von Babilons Schweigen

KlaKla, Dienstag, 20.08.2019, 09:05 (vor 108 Tagen) @ Dr.Who

Haben Sie offen und ehrlich kommuniziert bei Ihrer Anfrage, um Prof. Babilon als Testperson zu gewinnen?
Wenn ja, dann können Sie uns ja hier auch direkt die Methoden beschreiben, die Sie verwenden wollen, um EHS Tests zu machen.

Lerchel: Da ich Transparenz in diesem Thema für unabdingbar halte, werde ich meine Frage und ggf. Ihre Antwort veröffentlichen, es sei denn, Sie widersprechen der Veröffentlichung Ihrer Antwort.

Babilon tritt im Fernsehen auf, vor Laienpublikum etc. und vermittelt Zuschauern "Er spürt am eigenen Leib den Elektrosmog“. Er hat sich mit seinen Erzählungen ins öffentliche Interesse gerückt. Das dies kritisch hinterfragt wird ist doch zu erwarten gewesen. Seit Jahren nehme ich wahr, dass Mobilfunkgegner mit kommerziellen Absichten ähnliches berichten. (Siehe hier ...)

Ich sehe in Lerchls Anfrage ein Angebot, in Kooperation zu gehen, aufgestellte Behauptungen zu überprüfen und das Ganze auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen. Zur Methode, so habe ich verstanden wollte Lerchl mit Babilon dies zusammen erarbeiten.

Babilon hat einen gravierenden Fehler gemacht. Besser wäre es gewesen, in den Dialog zu gehen. Er hätte Lerchl gegenüber seine Bedenken äußern können. Er hätte mit ihm Rahmenbedingungen für ein Projekt erarbeiten können. Er hätte über Wunsch-Mitarbeiter sprechen können. Er hätte zur Versachlichung beitragen können.

Das nun User Dr.Who mit einem rhetorischer Trick, versucht von Babilons Fehler abzulenken ist bezeichnend. Statt selbst aktiv zu werden, kommt ein Geschickter? Das ist nicht gut für die Szene aber auch nicht gut für Babilon.

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Rhetorik, Schweigen, Ablenkung, Schopenhauer, Babilon, öffentliches Interesse

Lerchl vs. Babilon: Mit Drohen unter Druck setzen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 20.08.2019, 11:21 (vor 107 Tagen) @ Dr.Who

Ihn mit Drohen unter Druck zu setzen scheint mir alles andere als sorgfältig und sorgsam, denn den persönlichen Emailverkehr mit ihm öffentlich zu machen ist genau das.

Die entsprechende Passage in Lerchls E-Mail an Babilon lautet:

"Da ich Transparenz in diesem Thema für unabdingbar halte, werde ich meine Frage und ggf. Ihre Antwort veröffentlichen, es sei denn, Sie widersprechen der Veröffentlichung Ihrer Antwort."

Wenn das eine Drohung sein soll, ist diese gegenüber dem "Bedrohten" äußerst entgegenkommend formuliert.

Im übrigen sieht es für mich so aus, dass Sie die Diskussion von Babilon weg hin zu Lerchl verlagern möchten. In diesem Strang aber geht es nicht um den "Bremer Sherlock Holmes", sondern um einen Stuttgarter Informatikprofessor, der ohne Angabe von Gründen das Angebot ausgeschlagen hat, seine "Elektrosensibilität" unter wissenschaftlicher Aufsicht objektivieren zu lassen. Da Prof. Babilon selbst schweigt, obwohl es zu dem Vorfall viel zu sagen gäbe, halte ich es für ein Ablenkungsmanöver, wenn Sie stattdessen ersatzweise über Prof. Lerchl diskutieren möchten.

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