Welche Daten wurden ausgewertet? (Allgemein)

KlaKla, Samstag, 09.12.2006, 09:26 (vor 5202 Tagen) @ Gast

Und dann die Schlussbemerkung des Herrn Schuz, traut er sich nicht richtig, oder versucht er, seine Seele schuldfrei zu halten?

... wies darauf hin, dass die Intensität der Handynutzung bei der Untersuchung allerdings nicht berücksichtigt wurde. Ein mögliches Risiko für Vieltelefonierer könne deshalb nicht völlig ausgeschlossen werden.

Im der Meldung heißt es aber,:
Tricia McKinney von der University of Leeds betonte, dass die Ergebnisse dieser Studie wichtig seien, da die Daten der Telefonanbieter analysiert wurden und man sich nicht auf die Erinnerung der Teilnehmer verließ.

Welche Daten ausgewertet würden steht hier nicht.
Vielleicht kann Schütz nicht sagen, welche Höhe der Belastung die Handynutzer währende der Gespräche ausgesetzt waren. Ich denke man darf auch nicht vergessen, das damals noch eine andere Technik (analog) verwendet wurde. Daher stellt sich mir die Frage, in wie weit diese Studie überhaupt von Bedeutung ist.

420.095 Dänen haben zwischen 1982 und 1995 ein Mobiltelefon besessen. 14.249 Krebserkrankungen wurden bei ihnen bis zum Jahr 2002 festgestellt - auf diesen Zeitpunkt bezieht sich die Studie (Journal of the National Cancer Institute, Bd. 98, S. 1107, 2006).

Warum wird hier ein Zeitrahmen gesteckt von 1982 - 1995 wenn man Krebserkrankungen bis 2002 erfasst und bewertet? Die Dänen hatten doch auch nach 1995 - 2002 ihre Handys in Gebrauch oder?

Ein Dosistool im Handy wäre hilfreich. Dann kann der Handynutzer sehen, welcher Strahlendosis er während einem Gespräch von x min. ausgesetzt war. Diese Werte könnten dann aufsummiert werden. Der Handynutzer kann dann immer sagen, welcher Strahlendosis er ausgesetzt war, auch über Jahre hinweg.
Hieraus ließe sich eine neue Forderung ableiten.


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