NTP-Wissenschaftler melden DNA-Schäden (Allgemein)

Kuddel, Mittwoch, 23.10.2019, 22:09 (vor 1134 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn die Forscher eine Reverberation Chamber verwenden, dann sind die genannten SAR Werte nur zeitliche Mittelwerte und können zeitweise um ein Vielfaches darüber liegen.

Eine Abhandlung über eine Reverberation Chamber für In-Vivo Versuche bei Ratten läßt sich hier laden (PDF 620kB) .

Dort ist in "Figure 3" eine Grafik zu finden, welche den zeitlichen Verlauf der Feldstärke darstellt. Bei einer gemittelten Feldstärke von 60V/m beträgt der kurzzeitige Spitzenwert bis zu 120V/m.

Ich frage mich, wie die Forscher mit dieser Expostionsmethode die Vielzahl von Confoundern ausschließen wollen.
1) die kurzzeitigen SAR Spitzen (4 fach über dem Mittelwert über etliche Millisekunden)
2) die Vibrationen , Brumm- und Schleif-Geräusche des mechanischen Rührers
3) eventuelle schnell wandernde Lichtreflexionen, im Fall dass der "Rührer-Teil nicht optisch abgeschirmt wurde und sich Lichtquellen in der Kammer befinden..

Ein weiteres Problem wird sein, dass auch die räumliche Exposition inhomogen ist (siehe "Figure 4").
Resonanzeffekte im Tier (Maus oder Ratte) werden sich dadurch verstärken.
Wenn die Tiere nicht alle gleich groß und gleich schwer sind, werden sie unterschiedlich stark exponiert.


K

Tags:
Confounder, Expostionsmethode, Resonanzeffekte


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