Vorsicht Fake-News - Magazin "kompakt" 03/2018 (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 23.09.2018, 21:26 (vor 423 Tagen) @ KlaKla

Was für eine Ansammlung an Stuss, ich bin begeistert – und gebe mal mit Vergnügen meinen Senf dazu.

Unser Leben wird in einer immer mehr verdichtete Elektrosmogwolke gehüllt.

Nein, nicht "unser Leben", sondern wir daselbst werden in die Cloud eingehüllt.

Diese Infrastruktur dient einer grenzenlosen zerstörenden, ressourcenfressendem Wachstum, die Öko- und Energiebilanz ist verheerend. Städte werden verwanzt und zu total überwachten Zonen.

Wütendes Plädoyer eines verkniffenen Technophobikers, der zurück will zu Ackerbau und Viehzucht, vermutlich noch mit einem Abstecher ins Reich der germanischen Medizin.

Groß angelegte Studie der EU (Reflex-Studie, Diem et al. 2005, Schwarz et al. 2008), der öserreichischen AUVA-Versicherung (Athem-Report 2009 & 2016) und der US-Gesundheitsbehörde (NTP-Studie 2018) bestätigen das Krebsrisiko.

Wäre dies tatsächlich so, Mobilfunk wäre weltweit verboten. Isser aber nicht, nicht mal in Diktaturen. Also versucht uns hier jemand für dumm zu verkaufen, der sich für weitblickender hält, als die Wissenschaftler dieser Welt. Diese infantile Selbstüberschätzung ist leider ebenso typisch für nicht wenige Mobilfunkgegner wie ihre unerträgliche Selbstgewissheit.

Falcioni et al. (2018) am Ramazzini-Institut (Italien) haben an 2500 männlichen und weiblichen Ratten nach lebenslanger Bestrahlung mit 1800 MHz (2G-Netz) erhöhte Raten von Schwannomen des Herzens und von Gliomen festgestellt, eine Bestätigung der NTP-Studie.

Nee, eben nicht, sagt Dariusz Leszczynski. Weil Dariusz einer der Säulenheiligen der Szene ist, wird er normalerweise vergöttert. Seine gesalzene Kritik an der Ramazzini-Studie sucht man bei Diagnose-Funk jedoch vergebens. Igittigitt! Der feste Wille zur Desinformation made by Selektion tröpfelt dem Stuttgarter Verein aus allen Poren.

Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gab eine Studie in Auftrag, um die Krebs promovierende Wirkung von EMF, die 2010 Tillmann et al. Herausgefunden hatten, überprüfen zu lassen. Das BfS erklärt nach dem Ergebnis der Studie von Lerchl et al. (2015), dass eine Krebs promovierende Wirkung als gesichert angesehen werden muss.

Jaja, das hätten die gerne. Diesen Stuss hat Diagnose-Funk bereits 2017 in die Welt gesetzt. Was damals schon gelogen war wird durch Abhängen nicht besser. So langsam habe ich den Eindruck, die lernresistenten Diagnose-Funker setzen ihre Texte aus ungepflegten Textbausteinen zusammen.

Fazit: Es hat sich Nichts zum Guten gewendet, das größte Problem der Anti-Mobilfunk-Szene ist und bleibt ihr unfähiges Personal.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Diagnose-Funk, Desinformation, Selbstüberschätzung, Leszczynski, Tillmann, Kompakt, Laien, Textbaustein, Ramazzini


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