Hadlikon & Mobilfunk: angstfrei nach 160 Metern (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 16.12.2017, 15:12 (vor 1212 Tagen) @ H. Lamarr

Die weitschweifige "Medieninformation", die im November 2017 von den Anführern der Hadlikoner Wutbürger Oswald (Osi) Achermann und Kathrin Luginbühl an den Bedürfnissen der Medien vorbei fabriziert wurde und schon im ersten Satz mit einem Tippfehler unangenehm auffällt (Bundesrast statt Bundesrat), hat in den Medien keinen Niederschlag gefunden.

Osi Achermann ist Maurer (Polier) und Kathrin Luginbühl ist bekennende "Elektrosensible". Drei weitere Mitglieder der IG sind, wie von "KlaKla" berichtet, Sven Eggenschwiler, Kurt Augustin und Kurt Winkler. Die folgende Karte zeigt die Aussenwacht Hadlikon in ihrer gesamten Ausdehnung.

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Der rote Punkt zeigt den Standort des geplanten Sendemasten. Die gelben Punkte markieren die Adressen der bekannten IG-Mitglieder.

1 = Eggenschwiler und Achermann
2 = Winkler
3 = Augustin
4 = Luginbühl

Alle bekannten IG-Mitglieder leben in einem Angstkreis mit 160 Meter Radius um den geplanten Mobilfunkstandort herum. Es ist also auch in Hadlikon wie überall: Ab einer gewissen Distanz zu einem Sendemast verliert sich die irrationale Angst vor diesem und die Leute lassen sich in aller Regel nur noch dann von Mobilfunkgegnern aus dem Innern des Angstkreises einfangen, wenn sie einen konkreten Nutzen erkennen, z.B. öffentliche Aufmerksamkeit oder finanzieller Gewinn. Ob es überhaupt noch Mitglieder der IG außerhalb des Angstkreises gibt ist nicht bekannt.

"Das Rechtsprimat muss dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung und der Vorsorge
zukommen und nicht wirtschaftlichen Interessen.", schreiben Achermann und Luginbühl in ihrer oben verlinkten Medienmitteilung. Dem lässt sich nicht widersprechen. Doch ebenso wenig darf das Rechtsprimat für egoistische Eigeninteressen missbraucht werden – und genau dies hat die IG mMn mit ihrer albernen Petition im Sinn: Es wird von der IG so getan, als ginge es ums Gemeinwohl, um die Rettung aller Schweizer vor einer desaströsen Zukunft, tatsächlich aber gäbe es diese Petition nicht, lebten alle Petenten außerhalb des 160-Meter-Angstkreises, denn es geht ihnen um nichts anderes als um sich.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Luginbühl, Angstkreis, Elefanten


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