Die Angst vor Funkstrahlung am Leben erhalten (Medien)

KlaKla, Sonntag, 06.11.2016, 07:50 (vor 1133 Tagen) @ H. Lamarr

Aus meiner Sicht sind solche Angstpsychosen wie in Ostrach kein Diskussionsthema mehr, sondern ein Fall für Psychologen und Psychotherapeuten. Die aber werden sich darum freiwillig nicht kümmern, also wird - wie so oft - nichts Nennenswertes passieren und das Strohfeuer so schnell erlöschen wie es gekommen ist. Das Schlimmste, was mMn passieren wird ist, dass "der Kerl auf dem Berg", wie es im Südkurier heißt, irgendwann keine Vertragsverlängerung bekommt, und sich deshalb ein paar hundert Meter weiter neu niederlassen muss. Dass sich die Leute dann mit Ihren Handys unbemerkt mehr Sendeleistung in den Kopf pumpen als zuvor, wird im Freudentaumel der vermeintlichen Erfolgsmeldung (der Mast ist weg) untergehen. Dummheit, heißt es, schützt vor Strafe nicht.

Erneut berichtet die Schwäbische Zeitung vom lang gehegten Wunsch des Anwohners Dr. Carl-Friedrich Beck aus Reutlingen.

„Eine Gefahr, die man nicht sieht, aber spürt“
Der Masten in Ostrach könnten versetzt werden – Gemeinderat entscheidet über Gutachten


Der Gemeinderat Ostrach befasst sich in der nächsten öffentlichen Sitzung am Montag, 7. November, mit der Situation des Mobilfunks in Ostrach. Angeregt hat das die fünfköpfige Bürgerinitiative „Sendemast Levertsweiler“. Sie wünscht die Versetzung des Sendemasts. Die BI hat eine hohe Krebs und Tumorenrate festgestellt und sie weiss zu berichten, dass es Fruchtbarkeitsstörungen bei Menschen und Tieren gibt. Der Musiklehrer Beck litt eigenen Angabe zu Folge an Schlafstörungen. Merkwürdig ist für mich, dass Herr Beck der ja nun schon geraume Zeit am Thema dran, seine Meinung nicht selbst vertritt auf der Podiumsdiskussion. Dafür wurde der Autodidakt Wolfgang Blüher eingeladen.

Ich denke die Verschiebung ist nur ein vorgeschobener Grund um erneut Ängste zu schüren. Seit 2014 hat sich nichts grundlegendes geändert, so das eine Verschiebung immer noch nicht begründbar ist. Herr Beck steht erneut in der Presse mit seiner alten Forderung. Er hat erreicht, dass die Gemeinde einem Szene bekannten Autodidakten eine Bühne bereitet. Mit selbst gebastelter Karten von Laien, Krebs und Tumor Erkrankungen vor Ort aufzuzeigen ist mMn verantwortungslos. Weil es Angst macht und sensible Menschen anschließen schrecklich darunter leiden ja sogar krank werden können. Ist mein Fernziel weitere EHS-Betroffene zu gewinnen, damit ich mich mit meiner Phobie/Annahme ein Stück tiefer in die Hirne besorgter Gemeinderäte und Anwohner bringe, ist das wohl ein gangbarer Weg.

Rückblick 2014:
Bürgerinitiative stört sich an Sendemast
Bürgerinitiative fordert Verlegung eines Funkmast
„Andere Ausrichtung der Antenne könnte Verbesserungen bringen“
Mobilfunk: Bürgerinitiative will Verlegung des Funkmasts

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Egoismus, Schwäbische, Ziel, Baden-Württemberg, Verschiebung, Alarm, Popanz, EHS-Betroffene, Ostrach


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