Athem-2: 16 Stunden Exposition ohne bleibende DNA-Schäden (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 17.08.2016, 23:03 (vor 1212 Tagen) @ Alexander Lerchl

Der verschraubte Satz ist wirklich bemerkenswert. Keine Effekte, trotzdem Prävention

Beim ATHEM-2-Projekt ging es neben der Untersuchung von kognitiven Wirkungen darum, ob und wie die HF-EMF-Exposition Zellen des menschlichen Körpers verändert. Möglicherweise gibt die Projekt-Dokumentation (PDF, 188 Seiten, deutsch) darüber Auskunft, was Prof. Mosgöller gemeint haben könnte.

Die Zusammenfassung auf Seite 164 bringt allerdings auch kein Licht ins Dunkel, der Text ist mMn ziemlich unverbindlich und lässt allerlei Deutungen zu (Auszug):

[...] Zur Frage, ob die Empfindlichkeit von der Expositionsdauer abhängt, zeigte sich, dass bei 6 Stunden Exposition keine signifikanten DNA-Veränderungen auftraten. Unter Serum-Entzug, also unter stressenden Bedingungen, bestätigte sich, dass
Stress die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber HF-EMF verstärkt. Bereits nach einer Stunde Erholungszeit waren DNA-Brüche allerdings erheblich reduziert. Wie schon im Report des ATHEM-1 Projektes beschrieben, waren nach zwei Stunden Erholung die festgestellten DNA-Brüche nicht mehr messbar.

Um zu untersuchen, ob es bereits nach einer akuten Exposition bereits zur Ausbildung von Mikrokernen kommt (Hinweis auf akute permanente DNA-Schädigung) führten wir ein Kleinkern-Experiment durch und stellten fest, dass eine einmalige 16 stündige Exposition zu keinen bleibenden DNA-Schäden führt. [...]

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
DNA-Schäden, Speichel, AUVA, ATHEM-Projekt, Versicherung, Mosgöller, Speicheltest, Endbericht, Athem-2


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