Der Zug der Lemminge in den Abgrund (Technik)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 03.04.2016, 15:57 (vor 2933 Tagen) @ H. Lamarr

"Ist das noch normal?", fragt lauernd im GHz-Forum die Ruheständlerin und ehemalige Flughafenangestellte Eva Weber. Sie bekommt drei Antworten:

Nein, inzwischen sind es vier:

Der anonyme Tagträumer und ewig Gestrige "realdream" meint zu wissen: Nicht normal – und zwar in sämtlichen Belangen – ist dagegen der Umgang des hier kritisierten Forums mit den Schattenseiten des Elektrosmogs und insbesondere mit den davon gesundheitlich betroffenen Menschen.
Empathie ist für den Verfasser der offensichtlich menschenverachtenden Beiträge zweifellos ein Fremdwort im doppelten Sinne. Kein normal gewickelter Mensch tut sich solch grottenmieses Geschreibsel mit durchsichtigen Absichten freiwillig und ohne Not an. Ob sich der Ausstösser bereits einmal Gedanken zu seinem eigenen Selbstverständnis gemacht hat? Für perfid-bösartige Niederträchtigkeiten kann sich allerdings nur schämen, wer weiss, wie das überhaupt geht.
Auch Idioten haben in einem liberalen Rechtsstaat eine Existenzberechtigung. Immerhin – und das ist der einzige positive Aspekt, den ich gefunden habe – zeigen sie uns den Wert von rücksichtsvollen, konstruktiven und hilfsbereiten Menschen, die es zum Glück für die Elektrosmogbetroffenen auch gibt, noch deutlicher auf.

Tja ...

Spaßig doppeldeutig ist die Parole von "realdream": Die Zeit, in welcher man die Diskussion über das Gesundheitsrisiko Elektrosmog auf plumpe und billige Weise vom Tisch fegen konnte, ist glücklicherweise vorbei. Stimmt, die Zeit ist vorbei, heute ist das von einigen so sehnlichst herbeigesehnte Gesundheitsrisiko Elektrosmog im Kern der Gesellschaft keine Diskussion mehr wert, nur in den Randzonen, dort wo Wissenschaft in Pseudowissenschaft übergeht, versuchen hin und wieder noch Geschäftemacher ihr Glück damit.

Und noch einmal spaßig. Igittigitt: Auch "realdream" scheut, genauso wie "conviva" den Namen des Gegners wie der Teufel das Weihwasser.

Auch der Pseudointellektuelle "conviva" meldet sich noch einmal zu Wort und meint, eine alberne Verschwörungsthorie mit einem Schuss Dschihad in die Diskussion einwerfen zu müssen: IZgMF verleitet im Auftrag der Netzbetreiber geladene Mobilfunkgegner zu Kurzschlusshandlungen. Naja, typisch "conviva" eben, hier in voller Länge: Die Haltung in dem kritisierten Forum entspricht in ihrer Form nicht der Einstellung der Betreiber. Die Radikalität, mit der dort aufgetreten wird, entspricht jedoch der rigorosen Art, mit der Betreiber die Macht des Faktischen ausschöpfen. Nicht von ungefähr wird gehöhnt, dass Betroffenen ein Tsunamie aufkommender Belastungen bevorstehe. Offensichtlich denkt man, dass der Schrecken Betroffene lähmen könnte. Daraus wird nicht viel werden, denn darüber sind zu viele Betroffene schon hinaus. Doch sie sind in ihrer Bedrängnis oft nicht ausreichend handlungsfähig um ihre Lebensrechte zu wahren. Das könnte zu Radikalisierung auf Seiten der Kritiker führen. Davon verspräche sich die Betreiberlobby einiges. Denn das würde aus ihrer Sicht in ihre Hände spielen. Daher die fortlaufenden Provokationen.
Was soll man auf solche Texte nur antworten? Das Klügste wäre mildes Schweigen. Ich habe mich jedoch für Provokation entschlossen, denn Schweigen haben anonyme feige Zündler wie "conviva" nicht verdient.

Diesem Posting ist zu entnehmen, dass "conviva" sich den "Elektrosensiblen" zurechnet. Dem Pseudonym fällt nun im Angesicht von milliardenfach mit Industrie 4.0/IoT kommenden Mini- und Mikrofunkquellen nichts dümmeres ein, als "eine Radikalisierung der Kritiker" in Aussicht zu stellen. Das ist in meinen Augen, mit Verlaub, idiotisch, der Zug der Lemminge wird von Schwätzern wie "conviva" über den Rand des Abgrunds geführt. Verantwortungsvoll, dem Kommenden angemessen und zumindest zum Teil sicher erfolgreich wäre es, würden "Elektrosensible" von ihren Anführern behutsam einer psychotherapeutischen Behandlung zugeführt, statt geistige Blähungen über eine "Radikalisierung" in öffentlichen Foren zu entlassen. Wären die Anführer nicht von Inkompetenz geschlagen, sie hätten längst die Gelegenheit nutzen können, nein müssen, gemeinsam mit Therapeuten wirksame Therapien auszuarbeiten und zu erproben. Stattdessen werden Kaffeekränzchen und Wandertage veranstaltet, auf denen eingeladene Geschäftemacher unter den überzeugten Elektrosensiblen auf Beutezug gehen dürfen. Aus meiner Sicht sollten die "Elektrosensiblen" ihre unfähigen Frontleute samt und sonders in die Wüste schicken.

Da die "Elektrosensiblen" es sträflich versäumt haben, an der Ausgestaltung wirkungsvoller Therapien gegen Elektrosmog- und Sendemastenphobie mitzuwirken, dürfen sie sich nicht wundern, wenn andere das Heft in die Hand nehmen und die "Schläfer" irgendwann vor vollendeten Tatsachen stehen.

Wozu 2010 die "Radikalisierung" eines EHS führte lässt sich <hier> nachdrücklich nachlesen. Seither hat die Welt eine religiöse Radikalisierung erlebt, wie lange nicht, alternde und gut genährte "Elektrosensible" im Kampfanzug aus Alufolie passen da nicht mehr ins Bild, möglicherweise schafft "conviva" es aber, Filmemacher Scheidsteger zu einem neuen Kinofilm zu überreden.

[Admin: 04.04.2016 Al-Kaida-Link nachgereicht]

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Provokation, Schweigen, Ueberzeugung, Beleidigung, Anonym, Brandstifter, Niedertracht, Obermenzing, Lemminge, Pseudowissen


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