Reflex-Replikation: Franz Adlkofer vs. Paul Layer (Forschung)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 27.08.2014, 00:28 (vor 1930 Tagen)

Es hat sehr lange gedauert, doch jetzt greift Franz Adlkofer die gescheiterte Darmstädter Reflex-Replikation an (Layer et al., 2013). Gewohnt polemisch legt der Koordinator der Reflex-Studie los und teilt links und rechts aus:

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat offensichtlich ein Forschungsvorhaben mit der Absicht finanziert, die Ergebnisse der REFLEX-Studie als nicht reproduzierbar und damit als falsch darzustellen. Bei dem Forschungsvorhaben handelt es sich um ein Machwerk der besonderen Art, das die wissenschaftliche Qualifikation des BfS ebenso wie die der beteiligten Forscher in Frage stellt.

Nach diesem Einstieg schreibt Adlkofer ein langes Vorwort (August 2014), um dann endlich zu seiner Studienkritik an Layer et al. [PDF, 8 Seiten] zu kommen.

Kühn schreibt der Ex-Tabaklobbyist am Ende seines Vorworts:

Da der Forschungsansatz der REFLEX-Studie mit dem der BfS-Studie nicht vergleichbar ist, fehlt der Behauptung, dass die REFLEX-Ergebnisse nicht bestätigt werden konnten, die Logik. Ich habe den Präsidenten des BfS gebeten, meine Beurteilung dieses Forschungsvorhabens von jemand, der die erforderliche wissenschaftliche Qualifikation besitzt, überprüfen zu lassen und bei Bestätigung meiner Darstellung die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

Das wird lustig, die Fortsetzung des Reflex-Streits bis 2015, das wäre das achte Jahr, ist damit unter Dach und Fach.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Zweifel, Reflex, BfS, Replikation, Comet-Assay, Fibroblasten, Ex-Tabaklobbyist, Kuster, HL-60-Zellen, Pandora, Blettner, Qualifikation, Skandal, Zusammenfassung, Layer


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