Nächste Falschmeldung von Hensinger (Medien)

H. Lamarr @, München, Freitag, 11.04.2014, 12:10 (vor 2070 Tagen) @ KlaKla

Auszug aus Stuttgarter Wochenblatt:

Peter Hensinger vom Verein Diagnose-Funk findet die Befürchtungen der Anwohner durchaus berechtigt. Inzwischen sei es erwiesen, dass die Dauerbestrahlung durch Mobilfunk krank mache, betonte der Referent.

Kommentar: Diese freche Behauptung des schwarzen Peters findet sich in dem themengleichen Artikel der Stuttgarter Zeitung nicht. Das Stuttgarter Wochenblatt scheint sich darauf spezialisiert zu haben, Falschmeldungen von Peter Hensinger zu verbreiten. Zuletzt hatte Hensinger im selben Blatt behauptet, in Stuttgart gäbe es eine Sondervereinbarung zwischen der Stadt und den Mobilfunkbetreibern. Dies aber wurde auf Nachfrage von Bürgermeister Hahn bestritten. Meine Anfrage an Hensinger, wie er dazu komme, solche Behauptungen zu verbreiten, blieb ohne Antwort. Und natürlich ist es auch jetzt so: Es kann überhaupt keine Rede davon sein, dass es erwiesen sei, Dauerbestrahlung durch Mobilfunk mache krank. Das hätte der Stuttgarter gerne, die Wissenschaft tut ihm diesen Gefallen aber nicht.

Peter Hensinger, gelernter Drucker und vor der Frühverrentung eigenen Angaben zufolge in der Psychiatrie tätig, ist seit 2006 Mobilfunkgegner. Wie üblich wurde er dazu, weil ein neu errichteter Sendemast seiner Wohnung in Stuttgart zu nahe kam. Zuerst lokal, dann regional und inzwischen bundesweit, tritt Hensinger als Wortführer der vereinigten Mobilfunkgegner in Erscheinung. Sein Problem ist die fehlende fachliche Ausbildung, der Hang zu Verschwörungstheorien und eine regelmäßig unangemessene Dramatik in der Beurteilung von Sachfragen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
BUND, Stuttgart, Rentner, Diagnose-Funk, Gerücht, Hensinger, Falschmeldung, Baden-Württemberg, Amateur, Feigling, Boulevardpresse, Hobby, Personal, 150448, Stuttgarter Zeitung


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