Nach 1 Sekunde ist alles vorbei (Technik)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 15.10.2013, 00:15 (vor 2243 Tagen) @ Kuddel

Normalerweise beträgt die Reichweite nur wenige Meter ...

Macht mir immer wieder Spaß, wenn Sie, einem "Profiler" gleich, trotz minimalem Informationsstand versuchen, eine plausible Erklärung für ein Rätsel zu finden.

Nur, ich hab's noch immer nicht ganz begriffen. Wenn die Reichweite eines wild gewordenen Oszillators nur klitzeklein ist und selbst unter besonders unglücklichen Umständen, die Sie beschrieben haben, noch immer sehr klein ist (sagen wir mal 50 oder 100 Meter), dann bedeutet das doch: Ein Flugzeug muss im Landeanflug schon verdammt dicht über Hausdächer donnern, um von dem Oszillator erreicht werden zu können. Es kann sich also nur um (wenige) Häuser in unmittelbarer Nähe der Landebahn handeln. Bei einer Landegeschwindigkeit von rd. 250 km/h legt ein Flieger pro Sekunde rd. 70 Meter zurück. Unser oszillierender Störenfried hätte demnach für nur etwa 1 Sekunde Gelegenheit, den Sprechfunk zu stören. Das erscheint mir sehr kurz, wenn ich mir überlege, welche Verzerrungen zuweilen bei Handytelefonaten erduldet werden müssen. Andererseits gebe ich zu: Wenn der Fluglotse "700" sagt, der Pilot aber nur "100" versteht, das könnte unangenehm werden.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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