Reflex-Replikationen: Stellungnahme von Franz Adlkofer (Forschung)

H. Lamarr @, München, Montag, 23.09.2013, 00:27 (vor 2250 Tagen) @ H. Lamarr

Vielleicht ist es auch nur gewöhnliche Inkompetenz, sich mit den beiden wichtigen Arbeiten auseinander zu setzen. Wenn es so ist, wartet die Szene jetzt nicht auf Godot, sondern auf Franz Adlkofer und/oder Karl Richter. Das kann dann heiter werden, wolkig wird es mit Sicherheit.

81 Tage nach Vorstellung der beiden Reflex-Replikationen hat Dr. Franz Adlkofer reagiert. Auf seiner Website (Stiftung Pandora) greift er die Berliner Replikation an, nicht aber die Darmstädter:

In der Publikation „Gentoxische Wirkungen nach Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern sind in HL-60-Zellen nicht reproduzierbar“ von Speit, Gminski und Tauber werden die im Rahmen der REFLEX-Studie erhaltenen Forschungsergebnisse nicht etwa angezweifelt, sondern für ungültig erklärt. Neun Jahre nach Abschluss des REFLEX-Projektes unternimmt Günther Speit den Versuch, die für die Mobilfunkindustrie so lästigen REFLEX-Ergebnisse ein für alle Mal zu entsorgen. Diesem Versuch kommt besonderes Gewicht zu, weil sich just die Berliner Arbeitsgruppe, die selbst zur REFLEX-Studie beigetragen hat, daran beteiligt! Dass diese Darstellung irreführend ist, begründet Franz Adlkofer, der Koordinator der REFLEX-Studie, in seiner Stellungnahme >>> [PDF, 3 Seiten, deutsch]

Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Stellungnahme von Dr. Adlkofer wird sicherlich in den kommenden Tagen stattfinden.

[Nachtrag Admin vom 5.10.2013: Die Gegendarstellung von Prof. Speit zur Stellungnahme von Dr. Adlkofer ist hier nachzulesen.]

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Tauber, HL-60-Zellen, Speit, Gminski


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