Trickreiche Lobbyarbeit der Baubiologie (Allgemein)

Kuddel, Mittwoch, 11.01.2012, 19:27 (vor 2812 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von Kuddel, Mittwoch, 11.01.2012, 20:46

Auch wenn Baubiologen behaupten, dass Studien und Messwerte ausschlaggebend waren für den willkürlich ermittelten Richtwert, so behaupte ich, dass Sie keine seriösen Studien nennen können die Ihre Behauptung stützt.

Nein, Studien sind mitnichten Grundlage für die Richtwerte, Fallbeispiele hingegen schon.
Ich erinnere mich, in einer von W. M.'s Geschichten gelesen zu haben, daß er von "Wissenschaft" nicht viel hält und bei der Erfindung der SBM nicht Studien ausschlaggebend waren, sondern das Niveau der "natürlichen" Strahlung, das technisch Machbare und die (von niemandem überprüfbare) "Erfahrung" der Baubiologen aus über x-tausend "Schlafplatzuntersuchungen".

Die Steilvorlage für mögliche Gesundheitseffekte hat Mitte letzten Jahrhunderts der Elektrotechniker Herbert L. König mit seinem Buch "unsichtbare Umwelt" geliefert, dessen Schwiegervater laut "Spiegel" ein prominenter Rutengänger für die High Society war.
Königs Buch, in Buchhandlungen unter "Esoterik und Grenzwissenschaften" zu finden, wird heute noch bei Baubiologen und Esoterikern als "Grundlagenwerk" gepriesen.

Sicher gibt es überzeugte EHS die von sich behaupten dass sie unter derartig niedrigen Werten Befindlichkeitsstörungen verspüren aber einen Beleg für ihre Überzeugung sind sie nach wie vor schuldig geblieben.

Die Baubiologen denken sich einen RichtWert aus, der sich an der Natur orientiert, es finden sich "naturliebende" Personen, die glauben auf "unnatürliche" Pegel zu reagieren und schon hat man eine sich selbsterfüllende Prophezeiung, welche die frei erfundenen Werte bestätigt.

Darum werden die "Elektrosensiblen" von den Baubiologen so gehätschelt.
Deren Existenz (zuerst postuliert, dann in "Fallbeispielen" dokumentiert) ist das Glaubwürdigkeits-Argument für die außerordentlich niedrigen Richtwerte der Baubiologen.
Ohne Existenz von "ES" und die Sammlung von Fallbeispielen würde doch jeder die Elektrosmog-"Baubiologen" für Plem-Plem halten.

Wußten Sie, daß die hyper-Elektrosensible Suzanne laut eigener Aussage mit der Gabe ausgestattet ist, mit einer Wünschelrute oder einem Pendel "natürliche" Wasseradern aufzuspüren zu können ?
Ist es da verwunderlich, daß eine so empfindliche Person auf "unnatürliche" Strahlung umso stärker reagiert ?
Ich frage mich immer wieder, warum Hyper-Elektrosensible eigentlich dauernd einen eingeschalteten Funkempfänger, Typ "E-Smog-Spion" um sich haben müssen, wenn sie, wie Uli.W. auch selbst "spüren" können, wenn in vorbeifahrenden Autos mobil telefoniert wird.
Suzanne hat einen, Ulli hat einen, Birgit hat einen => mehrfach in diversen Presseberichten dokumentiert.
Ich würde auch "Herzrasen" bekommen, wenn plötzlich so ein E-Smog-Spion bei voll aufgedrehter Lautstärke losplärrt.
Ulli's selbsterklärte Mission ist auch, daß möglichst jeder ein solches Gerät haben sollte. Daher veröffentlicht er Video's auf Youtube, wo gezeigt wird, wie die Geräte zu benutzen sind und er bietet auf seiner HP Sammelbestellungen mit Rabatten an.
Auf das sich die Elektrosensiblen mehren, gleich einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

K

Tags:
Filz, Esmog-Spion, SBM, Prophezeiung, Oberammergau, HF-Detektor, Wünschelruten, Fallbeispiel, Okkultismus, Strahlensucher, Wasseradern, Schlafplatz, Grenzwissenschaften


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