Stadt München schuld an der Entstehung des IZgMF (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 19.08.2010, 19:58 (vor 3402 Tagen) @ kritiker

Am Ende könnte gar der Satz stehen, die Kirche sei schuld an der höheren Strahlung ...

Ja klar, nur dazu müsste die Errichtung eines neuen Standorts mit dem Abbau der Kirchenantennen in Zusammenhang gebracht werden, was in aller Regel nicht so einfach ist.

Beispiel: Bei uns in München stand auf einem alles andere weit überragenden Studentenwohnheim ein Sendemast. Niemand störte sich daran. Aber: In einer Eiszeitphase mit den Betreibern kündigte die Stadt, Eigentümer des Gebäudes, den Mietvertrag. Und so wurde eines Tages Anfang 2002 der Sendemast dort oben auf diesem Hochhaus abgebaut. Davon bekamen wir nicht das geringste mit, wohl aber, dass bei uns auf dem Nachbardach ein neuer Mast aufgestellt wurde. Und weil der neue Standort erheblich tiefer lag als der bisherige, wurden aus dem einzelnen Sendemasten auf dem Hochhaus drei Sendemasten auf niedrigen Gebäuden in unserer Gegend. Erfahren haben dies alles erst viel später bei Gesprächen mit dem Münchener Referat für Gesundheit & Umwelt.

Die damalige Eiszeit brach aus, weil sich Stadt und Betreiber nicht einigen konnten, wie der Netzausbau am gesundheitsverträglichsten zu handhaben sei. Die Stadt schaltete auf stur, kündigte vorhandene Verträge und genehmigte keine neuen Standorte auf Kommunalbauten mehr (2003 wurde dann das Münchener Modell ausgehandelt). Ohne diese Entwicklung wäre "unser" Mast nicht erforderlich gewesen (zumindest nicht so früh) und das IZgMF wäre entweder gar nicht oder erst später gegründet worden.

Am Ende kann ich also mit Fug & Recht behaupten, die Stadt München sei schuld an der höheren Strahlung (bei uns) gewesen und an der Entstehung des IZgMF :yes:. Der Standort auf dem Hochhaus ist übrigens noch heute verwaist.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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