Mastbruch: Auf die Plätze, fertig - spenden! (Forschung)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 24.02.2010, 12:03 (vor 3466 Tagen) @ KlaKla

Aus der fernen Schweiz bekommen die Norddeutschen Hilfe ...

Aufruf zur Unterstützung: Mastbruch-Projekt

Sehr geehrte Damen und Herren
Anwohner des Ortsteils Mastbruch des Paderborner Stadtbezirks Schloss Neuhaus (Deutschland) und deren Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. wollen klären lassen, welche biologischen Wirkungen von einer Mobilfunk-Antennenanlage ausgehen. Zum Schutz vor allem auch der zahlreichen Kinder dieses Wohngebiets sind sie bereit, alle erforderlichen Untersuchungen vor und nach der Inbetriebnahme des Masts auf sich zu nehmen. Im Zusammenwirken von international anerkannten Wissenschaftlern (Prof. Dr. med. Franz Adlkofer , Dr. Peter Neitzke, Prof. Dr. med. Wilhelm Mosgoeller, Prof. Dr. med. Michael Kundi, Dr. Igor Belyaev) und Bevölkerung bietet sich eine einzigartige Gelegenheit, mögliche Wirkungen der Hochfrequenzbelastung im Umfeld von Basisstationen zu erforschen. Der Start des Projekts ist gesichert. Doch die Kosten seiner zweijährigen Weiterführung, die sich nach ersten Schätzungen auf 300.000 – 500.000 Euro belaufen, sind offen. Die Pilotstudie kann nur durchgeführt werden, wenn ihre finanzielle Absicherung gelingt.

Diagnose-Funk und Kompetenzinitiative e.V. rufen Bürgerinitiativen, Fachverbände und Einzelpersonen der europäischen Gemeinschaft dazu auf, das Projekt Mastbruch als gemeinsame Chance zu begreifen und im Rahmen des finanziell Machbaren zu unterstützen. Übersetzungen in weitere Sprachen folgen in Kürze. Alle wesentlichen Informationen finden Sie im Aufruf oder auf den jeweiligen Webseiten.

Und so geht es bei Diagnose-Funk im Text weiter ...


Kommentar: Mir ist überhaupt nicht klar, wieso mehrfaches Nehmen und Analysieren von großen Blutbildern bis zu 500'000 Euro kosten soll. Will denn da gar keiner auf sein Honorar verzichten? Die bislang größte Blutuntersuchung nach gleichem Muster in Rimbach erbrachte so wenig konkret greifbare Ergebnisse, dass die Autoren dieser Untersuchung die Lust zum Schreiben des (wenig spektakulären) Abschlussbericht bis heute nicht aufbringen konnten. Seit 2007 wartet die dortige BI auf diesen Bericht. Da liegt also eine Studie vor ratlosen Ringärzten noch bewusstlos am Boden und dennoch wird schon die Nächste in den Ring geschickt, so als die Drs. Eger und Scheiner in Rimbach nur Mist gebaut hätten und deren Resultat bedeutungslos ist. Nur: Was läuft in Mastbruch anders als in Rimbach? Lässt sich mit mehr Geld etwas finden, was sich bislang erfolgreich vor der Entdeckung drücken konnte - und wenn ja, wie? Dieses Projekt wird uns sicher noch eine zeit lang beschäftigen. Prinzipiell finde ich es in Ordnung, dass Sendemastengegner auch mal das Heft in die Hand nehmen, aber nur, wenn dabei alles schonungslos offen gelegt wird und kein Platz für Mauscheleien bleibt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Neitzke, Diagnose-Funk, Spenden, Wohngebiet, Prof. Adlkofer, Kundi, Bluttest, Mastbruch-Projekt, Mosgöller, Vorstand, Belyaev


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