Johansson und die Mastzellen (Allgemein)

Doris @, Sonntag, 07.06.2009, 22:28 (vor 4920 Tagen) @ Kuddel

Ich habe meine Zweifel, daß Olle Johannson die von ihm zitierten Studien überhaupt inhaltlich komplett versteht.

Ja, so ist's wohl zu erklären, dass sich nichts tut, obwohl Lieschen und Hänschen Müller dem Laienpublikum immer erklären, dass die Schädlichkeit schon sooo lange bewiesen sei.

Grund für diesen Zweifel ist folgende Aussage von Seite 100. Meiner Meinung nach eine absolut ungeeignete Studie, um die "Gefährlichkeit" gepulster Strahlung von Handy's zu begründen:

Finally, a new paper, just published a few days ago, shows acute effects of pulsed microwaves. Nerve cell damage was seen after 30 minutes (!) of 6 W/kg microwave exposure consisting of 1.25 GHz radiation delivered as 5.9 microsecond pulses with a repetition frequency of 10 Hz.....Naturally, the results could thus have an enormous impact on the health of children, since they could be much more vulnerable to early nerve cell damage...

Es ist diese Studie von Seaman und Phelix, auf die er sich damals 2004 in Prag bezog und da ist auch nix von Mobilfunk zu lesen.

Daher ist es für mich völlig unverständlich, daß Olle Johansson glaubt, gerade die Ergebnisse dieser Studie würden "einen enormen Einfluß auf die Gesundheit von Kindern" begründen...Die Studie ist dazu völlig ungeeignet.

Mittlerweile hat er es wohl selber gemerkt, denn in seiner aktuellen Review-Arbeit erwähnt er diese Seaman/Phelix Arbeit nicht mehr, genauso wenig in seinem Beitrag im BioInitiative Report.

Tags:
Johansson, Mastzellen, Prag


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