Anke Kern: Ausziehen oder Abschirmen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 05.06.2009, 17:27 (vor 3822 Tagen) @ H. Lamarr

Nehmen wir z.B. www.dresden-ungepulst.de

... oder vielleicht Anke Kern, Ehefrau des engagierten Mobilfunkgegners Dr. med. Markus Kern, Kempten.

Am 26.08.2005 schrieb Frau Kern an einen Betreiber:

... weil ich seit vielen Wochen immer wieder an bestimmten Stellen unseres Hauses Kopfschmerzen bekomme, meine Schläfenadern anschwellen, mein ganzer Kopfbereich taub wird, meine rechte Kopf- und Gesichtsseite schmerzt und den Nacken runterzieht und ich mich wie benommen fühle, wenn ich einige Zeit an meinem Schreibtisch im ersten Stockwerk in Richtung Straße gearbeitet habe. Ich wache seit mehreren Wochen nur noch mit Kopfschmerzen auf und meine Tochter schläft sehr unruhig und steht nachts immer wieder auf. Nun wissen wir durch aktuelle Messungen, dass unser Haus, insbesondere unsere Schlafbereiche, durch Ihren Sendemasten enorm strahlenbelastet ist, was es vor der Inbetriebnahme dieses Masten nicht war. Wir stehen nun vor der Entscheidung, unser Haus in Richtung Ihres Sendemasten abzuschirmen oder es zu verkaufen.

Kernige Worte, geschrieben vor nunmehr fast 4 Jahren.

Wie sich im Netz leicht prüfen lässt: Die Kerns wohnen noch immer an Ort & Stelle, fortgezogen sind sie trotz des angeblich 250 Meter entfernten T-Mobile-Senders nicht.

Bleibt die Schirmung des Kern-Hauses. Darüber aber weiß das Netz nun rein überhaupt nichts, was bei den gar nicht medienscheuen Kerns eher ungewöhnlich ist und den Schluss zulässt, dass in den vier Jahren vermutlich keine Schirmung angebracht wurde. Dies wiederum deckt sich mit der oben beschriebenen Erfahrung mit der Website dresden-ungepulst: Nach außen hin hektisch alarmieren, nach innen hin es jedoch viel gemächlicher angehen lassen, was bei dresden-ungepulst zur unspektakulären Stilllegung der Website führte und bei den Kerns eben dazu, dass keine der angekündigten Entscheidungen umgesetzt wurde. Jedenfalls bislang nicht, vielleicht kriegen sie ja einen Tipp und holen das Versäumte schnell nach.

Wie nennt man doch gleich wieder Leute, die gegenüber anderen mit Horrorgeschichten Angst vor irgendeiner Bedrohung verbreiten, selbst aber nicht (mehr) an diese Bedrohung glauben?

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Selbstdarstellung, Horrorszenarien, Geschichte, Befangen, Drama, Kempten, Kern, Fallgeschichten, Stammtisch, Auszug, Silbergrauen, Kollektiv, Geschädigte


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