Hat Doris eine härtere Einstellung ? (Allgemein)

Doris @, Dienstag, 21.10.2008, 00:21 (vor 5155 Tagen) @ H. Lamarr

Ich hatte immer den Eindruck dass zum Beispiel Doris viele Punkte sehr differenziert, objektiv und neutral betrachtet, aber finde momentan das auch sie eine härtere Einstellung bezogen hat.


Ja, sehe ich auch so. Die Gründe kann ich mir denken. Sagen muss Sie's selber.

Eigentlich wollte ich mich souverän drüber stellen und diese Aussage ignorieren. :-)

Der Satz von Charles über mich, stimmt sowohl vor dem Komma, als auch nach dem Komma!

Nach wie vor gehe ich eine Schilderung differenziert, objektiv und neutral an. Und ob man es glaubt oder nicht, diese Schilderungen beschäftigen mich weit über das Forum hinaus. Mit verschiedenen Leuten, auch in meinem persönlichen Umfeld diskutiere ich auch heute noch über Fallschilderungen, weil ich glaube, dass Menschen auf Funk reagieren. Wie, mit welchen Symptomen und ab welchen Expositionen, da habe ich sicherlich mittlerweile eine kritischere Haltung. Und gerade weil ich mich nach wie vor intensiv mit Fallschilderungen beschäftige und zwar differenziert, objektiv und neutral habe ich eine härtere Einstellung bekommen. Meine Einstellung gegenüber den Betroffenen, die mit mir in Kontakt sind oder waren hat sich nicht verändert, beim ein oder anderen gibt es ein paar sog. "methodische Schwächen".
Der Einfluss der Psyche und zwar in Form des Nocebo Effekts gewichte ich mittlerweile sehr stark und zwar auch weil ich durch mein Engagement und durch die Diskussionen außerhalb des Forums mich und mein Umfeld kritischer beobachte und in verschiedenen Lebenssituationen erkenne, wie stark die Psyche körperliche Beschwerden bewirken kann. Und zwar nicht so, dass es eben auf keinen Fall der Funk, sondern nur die Psyche ist, sondern dass es durchaus Funk sein kann, aber der Einfluss der Psyche dann dazu beiträgt, dass mancher Betroffenen nicht mehr objektiv sein kann.

Eine Bekannte von mir hat seit einem Jahr massive Migräneanfälle - und Kopfweh, selbst in schwacher Form - war bisher ein Fremdwort für sie. Sie unternahm alles, lag in der Röhre usw. und ging die Sache aus allen Richtungen an. Ärzte, die gleich mit der Psyche kamen, wurden von ihr natürlich nicht mit größter Begeisterung aufgenommen, denn dies bedeutet einfach auch ein manchmal schmerzhaftes Hinterfragen von Lebenssituationen. Aber dann ließ sie den Gedanken zu, ob es die veränderten Umstände in ihrer Familie sind, die ihr so zusetzen, dass sie durch die Erwartungshaltung mit Migräne reagierte. Als sie dies erkannte, konnte sie gezielt damit umgehen. Es ist nicht so, dass sie dann völlig beschwerdenfrei ist, oft schlittert sie den ganzen Tag so knapp an einer Attacke vorbei. Aber seit sie es bewusst angeht und die Situationen auch meidet, hatte sie nie mehr diese starken Anfälle.

Dann gibt es m.M.n. Menschen, die durch "ES" die Aufmerksamkeit bekommen, die sie sonst wohl nicht bekommen. Ich las hier mal sinngemäß den Satz "ein ES ist ein Mensch, der allen ständig ungefragt sein Leiden erzählt". So einen kenne ich persönlich.

So und dann gibt es m.M.n. nach noch echte "ES" und genau die brauchen und werden auf meine kritischen Anmerkungen nicht reagieren, weil sie für sich das ausschließen können.

Es fehlt momentan eine intermenschliche Betrachtung.

eine menschliche Betrachtung ist strenggenommen doch nur möglich, wenn man jemand persönlich kennt. Strenggenommen kann man nur die Schilderungen bewerten und seine persönliche Einschätzung davon abhängig machen, ob der Teilnehmer symphatisch oder weniger symphatisch rüberkommt. Aber im Internet kann man sich doch hervorragend verkaufen, wer oder was für ein Mensch dahintersteckt, weiß niemand.

Wer sagt Ihnen denn, dass Frau Hentschel nicht eine Kunstfigur ist, die den Auftrag hat, mit krass unglaubwürdigen Schilderungen der Glaubwürdigkeit der ES massiven Schaden zuzufügen, weil längst bekannt ist, dass die ES jede und jeden begeistert in Ihre Mitte aufnehmen. Das lädt doch geradezu zu so einem verdeckten und schlauen Manöver ein!

Zu dieser Einschätzung komme ich nach den über's Wochenende hier geführten Diskussionen immer mehr. Während sie sich anfangs noch parallel als armes Hascherl im Gigaherz trösten ließ, ist sie dort bisher nicht mehr aufgetaucht, obwohl sie von einem Teilnehmer erwartet wird.
Teilnehmer/in Tilly schätze ich schon lange als eine solche Kunstfigur ein. M.E. stellt sie eine Karrikatur der ES dar, die alles in sich vereint, was einen Extrem Kritiker (ich habe bei ihr nicht den Eindruck, dass sie ES ist) ausmacht.
Entweder macht sich da jemand einen ordentlichen Spaß und haut sich zuhause beim Schreiben von Beiträgen auf die Schenkel oder aber für die Verschwörungstheorethiker, vielleicht wird da gezielt der ES als Spinner dargestellt

Tags:
Migräne, Spinner, Nocebo, Glaubwürdigkeit, Psyche


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