Kommentar von Hans Schütz (Allgemein)

KlaKla, Donnerstag, 15.03.2007, 15:11 (vor 5801 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 15.03.2007, 15:44

3. Eine Untersuchung oder Studie kann nur von denjenigen beurteilt bzw. kritisch hinterfragt werden, die die entsprechenden Arbeiten auch gelesen haben. Eine fachlich fundierte Beurteilung nur aufgrund von Pressemitteilungen bzw. Presseberichten verbietet sich für jeden an einer sachlichen Debatte Interessierten von selbst.

Ich habe keine Veröffentlichung der Studie von Dr. Peter Germann aus Peiting gesehen. Also kann ich diese nicht kritisieren. Ich habe lediglich eine Pressemeldung gelesen. Dem Leser wird mitgeteilt, in Peiting wurde eine Studie bzgl. Blutuntersuchung gemacht, unter Leitung von Dr. Peter Germann. Dr. Peter Germann schweigt, es spricht lediglich der Laie. Da bekannter maßen Laien Sachen missverstehen bleibt die Frage offen, hat nun Peter Germann die Aussage gemacht, die der Pressesprecher der BI aus Peiting vermittelt oder nicht.

Dr. Peter Germanns Aussage zu einer anderen Studien, gleiches Thema Retikulocytenanalyse hier hinterlässt eine andere Botschaft. Der Laie Spatenpauli interpretiert so: Retikulocytenanalyse nur ein Rohrkracher?
Kommentar von RDW ist auch nicht schlecht.

Ich will damit sagen, nur ein Kommentar oder eine Veröffentlichung der Studie aus Peiting von Dr. Peter Germann kann hier eine Klarstellung des Sachverhaltes bringen. Schweigt er, ist das natürlich auch eine Aussage.

Professionell ist es nicht, eine Pressemeldung zu machen, wenn nicht mal die Studien veröffentlicht ist. Dem Laien kann das passieren, keine Frage aber die Presse, von der erwarte ich mehr Verantwortungsbewusstsein. Denn solche Presseberichten tragen m.M.n. dazu bei, dass die Bürger schlecht informiert sind.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Blutuntersuchung, IGUMED, Bluttest, Germann, Reticulozyten


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