Retikulocytenanalyse nur ein Rohrkracher? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 12.03.2007, 14:27 (vor 5804 Tagen) @ Gast

Die Ergebnisse der Analysen von 625 Probanden vor und nach Anschalten eines Mobilfunksenders verdeutlichen, dass markante Unterschiede der absoluten Retikulohistiozytosen auftraten und dass die Verringerung der Retikulocytenzahlen mit 72 % überwiegt gegenüber einem Anstieg der Retikulocytenzahlen mit 24 % im Vergleich zu 4 % gleichbleibenden Zahlen und daher eher einen Trend zur Verringerung anzeigen dürfte.

Das heißt doch dann wohl im Klartext, dass wir die Retikulocyten als Indikatoren für zurückliegende Mobilfunkbelastungen schlicht und einfach vergessen können! Und zwar deshalb, weil von 100 Bestrahlten 24 mit höherer Retikulocytenanzahl davonkommen. Das aber scheint ja eher ein Signal für gute Gesundheit zu sein wenn im Vergleich dazu zu wenige Retikulocyten eine Gefahr für die Gesundheit melden. Ich kapier's mal wieder nicht: Was soll dann das ganze Gelabere um Retikulocyten, wenn diese pubertären Blutkörperchen unter Feldeinwirkung ohnehin nur machen was sie wollen. Und wer redet mir jetzt bitte plausibel aus, dass die Analyse der unaussprechlichen Retikulocyten also bloß ein mit viel Drumherumgerede verbrämter Rohrkrepierer ist?

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
, Blutuntersuchung, Bluttest, Reticulozyten


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