Schweiz: Drei Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible" (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 16.10.2016, 20:14 (vor 2232 Tagen)

Der Verein Gigaherz verweist in seinem Forum auf ein Verzeichnis von Selbsthilfegruppen. Wer dem Link folgt stößt auf derzeit drei Selbsthilfegruppen, wobei die in Winterthur wegen eindeutig kommerzieller Absichten gleich wieder abgezogen werden kann. Wie es um die beiden übrigen bestellt ist lässt sich aus der Distanz schlecht sagen. Doch die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Thurgau (derzeit dritter Link) stört sich augenscheinlich nicht daran, auf ihrer Startseite drei Privatkliniken als Sponsor zu nennen, was mMn einen schalen Beigeschmack hat: Liegt es doch auf der Hand, dass die Klinken auf Patienten hoffen. Bleibt unterm Strich die Selbsthilfegruppe Bern-Mittelland als einzige übrig, die nicht auf Anhieb Stirnrunzeln auslöst. Ob diese Gruppe überhaupt (noch) existiert steht in den Sternen, die Besatzung der nahe gelegenen Alpenfestung Gigaherz erwähnt sie jedenfalls seit rund 15 Jahren mit keiner Silbe, obwohl der Verein vorgibt, die "Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener" zu sein.

Elisabeth Buchs, "elektrosensible" Vorständin in der Alpenfestung, vertritt eigenen Angaben zufolge etwa 30 Elektrosensible in der Schweiz.

Hintergrund
Hans-U. Jakob: 150'000 elektrosensible Schweizer beim Arzt
Umweltmedizinisches Beratungsnetz findet in 30 Monaten maximal 155 "Elektrosensible" in CH

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Filz, Schweiz, Selbsthilfegruppe, Kommerz, Winterthur

Warum Selbsthilfegruppen "Elektrosensiblen" eher schaden

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 03.10.2018, 19:55 (vor 1515 Tagen) @ H. Lamarr

Wer dem Link folgt stößt auf derzeit drei Selbsthilfegruppen ...

Das war der Stand vor zwei Jahren, heute zeigt der Link (oben) sieben EHS-Selbsthilfegruppen in der Schweiz. Ist das für EHS nun ein Grund zum Jubeln oder ist dies endlich der ersehnte Beleg für die alte Behauptung, es gäbe "immer mehr" sogenannte Elektrosensible?

Ich meine Nein, aus einer ganzen Reihe von Gründen:

► Die Selbsthilfe in der Schweiz findet allgemein mehr Zulauf, im Oktober 2017 hatte sich die Anzahl der Selbsthilfegruppen auf 2’560 verdoppelt im Vergleich zu 2002 (Quelle).
► "Elektrosensibilität" ist nach wie vor eine Phantom-Krankheit ohne plausiblen physikalischen Auslöser. Deshalb ist diese "Krankheit" als solche nicht anerkannt. Das krampfhafte Streben nach Anerkennung unterscheidet "Elektrosensible" grundlegend von vielen anderen, die gemeinschaftliche Selbsthilfe suchen.
► Selbsthilfegruppen bestärken "Elektrosensible" in ihrem Irrglauben, es gäbe einen Kausalzusammenhang zwischen ihren Symptomen und der Einwirkung elektromagnetischer Felder. "Elektrosensible" werden dadurch einer wirksamen Hilfe (kognitive Verhaltenstherapie) nachhaltig entfremdet, die Selbsthilfe wirkt kontraproduktiv, sie schadet den Betroffenen mehr als sie nutzt.
► Unter überzeugten Elektrosensiblen gibt es welche mit ausgeprägtem Willen zur Manipulation (Stichwort Epros-Studie). Solchen Personen ist zuzutrauen, dass sie Selbsthilfegruppen nur zum Schein gründen, um politische Ziele zu verfolgen oder um "Druck" aufzubauen.
► Es gibt keinen wirksamen Schutz, dass EHS-Selbsthilfegruppen aus kommerziellem Antrieb heraus von selbsternannten Heilern gegründet oder unterwandert werden (Beispiel Winterthur).
► Es gibt keinen wirksamen Schutz, dass EHS-Selbsthilfegruppen aus ideologischem Antrieb heraus von politisch Radikalen gegründet oder unterwandert werden (Beispiel BI Kassel in Deutschland).
► Es gibt keinen wirksamen Schutz, dass EHS-Selbsthilfegruppen von völlig unqualifizierten Selbstdarstellern gegründet oder unterwandert werden.
► Die "Selbsthilfe Schweiz" dokumentiert ihre Unkenntnis der Sachlage, indem sie auf ihrer Website zum Stichwort "Elektrosensibilität" die Fake-Selbsthilfevereine Gigaherz, Bürgerwelle Schweiz und Diagnose-Funk auflistet und so "Elektrosensible" in die Arme von Dilettanten, Hetzern und kommerziell motivierten "Helfern" treibt. Statt Selbsthilfe erwartet Betroffene dort ein Bärendienst und die Instrumentalisierung für Vereinszwecke.

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Scharlatanerie, Instrumentalisierung, unterwandert, Verhaltenstherapie, EHS-Verein, Irrglaube, Selbsthilfegruppen, Kassel, Winterthur

Warum Selbsthilfegruppen "Elektrosensiblen" eher schaden

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 04.10.2018, 13:02 (vor 1514 Tagen) @ H. Lamarr

Wer dem Link folgt stößt auf derzeit drei Selbsthilfegruppen ...

Das war der Stand vor zwei Jahren, heute zeigt der Link (oben) sieben EHS-Selbsthilfegruppen in der Schweiz. Ist das für EHS nun ein Grund zum Jubeln oder ist dies endlich der ersehnte Beleg für die alte Behauptung, es gäbe "immer mehr" sogenannte Elektrosensible?

Ich meine Nein ...

Meine skeptische Haltung beruht auf der schlechten Erfahrung, die wir (IZgMF) mit unserer ziemlich naiv und spontan eingerichteten Liste von Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk gesammelt hatten. Diese Liste sollte, das war die Idee dahinter, neu zur Anti-Mobilfunk-Szene gestoßenen Mobilfunkgegnern hilfreiche erfahrene Ansprechpartner in ihrer Nähe nennen. Im Juni 2003 begonnen, hatte die Liste zuletzt etwa 230 Einträge aus ganz Deutschland.

Was gut gemeint war, erwies sich jedoch im Laufe der Zeit als eher schädlich. Denn in die Liste konnte sich jeder selbst eintragen, ohne dass wir prüften, ob die Angaben zutreffend waren und vor allem ohne jede Kontrolle, ob wir Neulinge womöglich zu fachlich völlig unqualifizierten Gruppierungen schickten, zu religiösen Fanatikern, kommerziellen Trittbrettfahrern oder politischen Außenseitern, die unter der Tarnung "Mobilfunkgegner" geduldig auf Beute warteten. Einen ersten Denkanstoß in diese Richtung bekamen wir mit einer E-Mail, die uns warnte, eine in der Liste genannte Bürgerinitiative aus Kassel sei in Wahrheit nur ein Fliegenfänger, der im www von einem einschlägig bekannten Rechtsradikalen aufgehängt worden sei. Doch damals noch begeisterte Mobilfunkgegner, schlugen wir den Warnschuss leichtfertig in den Wind. Ein zugegeben peinliches Versagen. Es dauerte noch Jahre, bis wir diese BI 2010 endlich aus der Liste entfernten. Erst die beständige Verdichtung enttäuschender Erfahrungen mit Fanatikern, kommerziell unterwanderten BIs und fachlich völlig neben der Spur liegenden Mobilfunkgegnern öffneten uns die Augen, dass unsere als Hilfestellung gedachte Liste ein unverantwortlich hohes Gefahrenpotenzial barg, unerfahrene Neuzugänge genau den Leuten ins Netz zu locken, die als "Paten" für Anfänger die schlechteste Wahl waren. Schweren Herzens nahmen wir die Liste im April 2016 vom Netz, um nicht noch mehr Schaden anzurichten, Neueintragungen waren bereits ab 2009 nicht mehr möglich gewesen.

Bei den Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible" sehe ich die genau gleichen Probleme wie mit unserer Liste. Schlimmer noch: Das IZgMF konnte sich von den Glaubenssätzen der Anti-Mobilfunk-Szene lösen und so zu der Einsicht gelangen, dass unsere Liste wegen nicht zu tolerierender Negativaspekte vom Netz musste. Restlos überzeugte Elektrosensible aber nehmen ihre Überzeugung aller Voraussicht nach mit ins Grab und Schein-Elektrosensible mit den oben angedeuteten dubiosen Motiven haben aus materiellen und immateriellen Gründen keinerlei Anlass, ihre Tarnung je freiwillig aufzugeben. Einen Selbstreinigungseffekt (wie beim IZgMF) wird es daher aus meiner Sicht bei Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible" – wenn überhaupt, in nur sehr geringem Ausmaß geben. Wegen fehlender fachlicher Qualifikation der Gruppenteilnehmer sehe ich auch keinerlei Chance, dass (echte) Selbsthilfegruppen intern eine "Eingangsprüfung" der Teilnehmer durchführen, um zwielichtigen Gestalten den Zugang zur Gruppe zu verwehren. Erfahrungsgemäß sind "Elektrosensible" für jedweden Neuzugang dankbar, auch wenn es um gesellschaftlich untragbare Personen geht. Wegen ihrer äußerst geringen Anzahl glauben die Betroffenen, auf keinen einzigen noch so schrägen Mitstreiter verzichten zu können. Ein Beispiel für diese wahrnehmungsverzerrte Haltung ist die "Elektrosensible" Ursula Niggli, die das Vorwort zu Ihrem unsäglichen Buch "Land im Strahlenmeer" ausgerechnet von Hans-U. Jakob schreiben ließ, dem mutmaßlich unqualifiziertesten Hetzer gegen Mobilfunk, den die Schweiz je gesehen hat.

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Fragwürdiger Einfluss der Patientenvertreter

H. Lamarr @, München, Sonntag, 14.10.2018, 12:59 (vor 1504 Tagen) @ H. Lamarr

Bei den Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible" sehe ich die genau gleichen Probleme wie mit unserer Liste.

Auszug aus sueddeutsche.de vom 25. März 2018:

Patienten sollten eine öffentliche Stimme haben. Ihre Nöte, ihre Bedürfnisse sollten gehört, ihre Meinung sollte Gewicht haben in medizinischen wie ethischen Debatten. So viel ist unbestritten. Was aber, wenn ihre Vertreter sich nicht an wissenschaftlicher Evidenz orientieren? Was, wenn sie Tests und Therapien propagieren, die für die Patienten nutzlos, im schlimmsten Fall schädlich sind?

Was dann passieren kann, war in seiner extremen Form an der neuen S-3-Leitlinie zur Neuroborreliose zu beobachten. 25 Fachorganisationen hatten drei Jahre lang nach höchsten wissenschaftlichen Maßstäben an den Handlungsempfehlungen gefeilt - und durften sie nicht veröffentlichen. Zwei Patientenverbände, die Deutsche Borreliose-Gesellschaft sowie der Borreliose-und-FSME-Bund Deutschland, hatten vor dem Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung erwirkt. Der Grund: Sie fühlten sich darin mit ihren kritischen Ansichten nicht prominent genug vertreten. Hoch umstrittene Ansichten zu Diagnostik und Therapie, um es vorsichtig zu formulieren. Drei Monate dauerte es, bis die Leitlinie nun endlich publiziert werden durfte. [...]

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EHS-Selbsthilfegruppen: Wie Schwund in Zuwachs verwandelt wird

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 25.10.2018, 13:50 (vor 1493 Tagen) @ H. Lamarr

► Unter überzeugten Elektrosensiblen gibt es welche mit ausgeprägtem Willen zur Manipulation (Stichwort Epros-Studie). Solchen Personen ist zuzutrauen, dass sie Selbsthilfegruppen nur zum Schein gründen, um politische Ziele zu verfolgen oder um "Druck" aufzubauen.

Tatsächlich spricht einiges für Manipulation. Jahrelang gab es in der Schweiz nur drei EHS-Selbsthilfegruppen, wie im Webarchiv zu erforschen ist. 2014 waren dies ...

- Elektrosensibilität, EMF-Syndrom – Region Bern-Mittelland
- Elektrosensible Menschen – Sommeri
- Elektrosensiblität EMF-Syndrom – Bern

(grün: existiert noch heute, rot: inzwischen aufgelöst)

Zwei Jahre später (Herbst 2016) gab es die Gruppen "Elektrosensiblität EMF-Syndrom – Bern" und "Elektrosensible Menschen – Sommeri" schon nicht mehr, die Lücken füllten postwendend die neue (kommerzielle) Gruppe "Elektrosensibilität – Winterthur" und die Gruppe "Elektrosensible Menschen – Thurgau". Von den anfänglichen drei Gruppen blieb nur eine einzige übrig (alle Angaben beziehen sich auf die Daten der überregionalen Organisation Selbsthilfe Schweiz).

Erst 2018 gab es dann schlagartig vier neue Gruppen:

- Elektrosensibilität – Basel
- Elektrosensibilität – Region Aarau
- Elektrosensibilität – Zürich
- Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun - Oberland

[image] Auffällig ist die weitgehend gleiche einfallslose Namensgebung der Gruppen. Auffällig ist, die vier Neuzugänge sind allesamt "im Aufbau". Auffällig ist, dass zu keinem der Neuzugänge ein direkter Kontakt möglich ist, alle sind anonym und allein über Selbsthilfezentren erreichbar. Auffällig ist, sämtliche bei "Selbsthilfe Schweiz" (dreisprachig) gelisteten EHS-Selbsthilfegruppen befinden sich in der Deutschschweiz, keine in den italienisch oder französisch sprechenden Landesteilen. Die Karte zeigt die Route, wollte man alle sieben schweizerischen EHS-Selbsthilfegruppen aufsuchen.

Mutmaßlich gehen die Neugründungen auf Betreiben von funkstrahlung.ch zurück, denn dieser Verein ist in der Schweiz der einzige, der beinahe dieselbe Liste mit Selbsthilfegruppen veröffentlicht hat, wie die oben verlinkte "Selbsthilfe Schweiz". Die Anti-Mobilfunk-Vereine Diagnose-Funk und gigaherz.ch führen keine solche Liste.

Die Indizien deuten für mich darauf hin, Drahtzieher versuchen den vielsagenden Rückgang bei den EHS-Selbsthilfegruppen von drei auf eine einzige Gruppe zu vertuschen und den Schwund in (getürkten) Zuwachs zu verwandeln. Auf diese unanständige Weise lässt sich das Erwachsenen-Märchen von "immer mehr Elektrosensiblen" weiter glaubhaft in der Schweiz verbreiten mit dem Ziel, unbegründete Ängste gegenüber Elektrosmog und besonders die Profiteure dieser Ängste am Leben zu erhalten.

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Täuschung, Selbsthilfegruppe, Dachverband, Manipulation. Funkstrahlung

EHS-Selbsthilfegruppen: ... da waren es noch sechs

H. Lamarr @, München, Sonntag, 11.11.2018, 20:51 (vor 1476 Tagen) @ H. Lamarr

Erst 2018 gab es dann schlagartig vier neue Gruppen:

- Elektrosensibilität – Basel
- Elektrosensibilität – Region Aarau
- Elektrosensibilität – Zürich
- Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun - Oberland

Die Selbsthilfegruppe in Basel hat es, noch im Aufbau befindlich, schon wieder derbröselt. Auf der Website Selbsthilfe Schweiz wird sie nicht mehr geführt, so dass dort jetzt noch sechs EHS-Selbsthilfegruppen übrig sind.

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EHS-Selbsthilfegruppe

EHS-Selbsthilfegruppen: ... da waren es noch fünf

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 10.10.2019, 00:13 (vor 1144 Tagen) @ H. Lamarr

Erst 2018 gab es dann schlagartig vier neue Gruppen:

- Elektrosensibilität – Basel
- Elektrosensibilität – Region Aarau
- Elektrosensibilität – Zürich
- Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun - Oberland

Die Selbsthilfegruppe in Basel hat es, noch im Aufbau befindlich, schon wieder derbröselt. Auf der Website Selbsthilfe Schweiz wird sie nicht mehr geführt, so dass dort jetzt noch sechs EHS-Selbsthilfegruppen übrig sind.

Die EHS-Selbsthilfegruppe in Zürich wurde bislang als "im Aufbau" gemeldet. Jetzt hat Selbsthilfe Schweiz diese Selbsthilfegruppe von der Website genommen. Damit sind zwei der vier im vergangenen Jahr neu gegründeten Selbsthilfegruppen noch während der Aufbauphase bereits wieder erloschen. Ich sehe das als Beleg dafür, dass a) die Neugründungen Teil einer Inszenierung waren und b) das Gerede von den "immer mehr" werdenden "Elektrosensiblen" eben doch ein Märchen ist.

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EHS-Selbsthilfegruppen: ... da waren es noch vier

H. Lamarr @, München, Montag, 25.11.2019, 23:20 (vor 1097 Tagen) @ H. Lamarr

Erst 2018 gab es dann schlagartig vier neue Gruppen:

- Elektrosensibilität – Basel
- Elektrosensibilität – Region Aarau
- Elektrosensibilität – Zürich
- Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun - Oberland

Die Selbsthilfegruppe in Basel hat es, noch im Aufbau befindlich, schon wieder derbröselt. Auf der Website Selbsthilfe Schweiz wird sie nicht mehr geführt, so dass dort jetzt noch sechs EHS-Selbsthilfegruppen übrig sind.

Die EHS-Selbsthilfegruppe in Zürich wurde bislang als "im Aufbau" gemeldet. Jetzt hat Selbsthilfe Schweiz diese Selbsthilfegruppe von der Website genommen. Damit sind zwei der vier im vergangenen Jahr neu gegründeten Selbsthilfegruppen noch während der Aufbauphase bereits wieder erloschen. Ich sehe das als Beleg dafür, dass a) die Neugründungen Teil einer Inszenierung waren und b) das Gerede von den "immer mehr" werdenden "Elektrosensiblen" eben doch ein Märchen ist.

Mit der EHS-Selbsthilfegruppe Region Aarau hat Selbsthilfe Schweiz nun die nächste im Aufbau befindliche EHS-Selbsthilfegruppe von der Website genommen. Damit sind drei der vier 2018 neu gegründeten Selbsthilfegruppen noch während der Aufbauphase bereits wieder erloschen. Übrig geblieben ist von den Neugründungen allein die Gruppe in Thun (Oberland).

Am 30. September 2018 jubelte im Gigaherz-Forum Teilnehmer "Ausblick" noch euphorisch: Diese Selbsthilfegruppen-Vermehrungs-Idee entstand im Februar 2014 mit damals 3 kleinen Gruppen. Heute 2018 sind es Sieben,und es werden ständig mehr.

Falsch! Es werden ständig weniger. Und dies stützt weiter den Verdacht, die Selbsthilfegruppen-Vermehrungs-Idee war nur eine schlechte Inszenierung, der schnell die Luft weggeblieben ist. Besser lässt es sich kaum dokumentieren, dass das endlos erzählte Märchen von den "immer mehr werdenden Elektrosensiblen" jeglicher Grundlage entbehrt. Besser war nur die desaströse Idee deutscher "Elektrosensibler", anlässlich einer Anti-5G-Kundgebung in Berlin "Elektrosensible" als virtuelle Teilnehmer in Gestalt von Pappschildern auftreten zu lassen. Gezählt wurden dann statt abertausender Schilder noch nicht einmal 100. Seither ist das Geheimnis um die Anzahl "Elektrosensibler" in Deutschland kein Geheimnis mehr.

Kurios: Der sogenannte Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein ist wieder einmal desorientiert und zeigt heute auf seiner Website ausgerechnet die drei erloschenen Neugründungen als existent an. Die einzige bei Selbsthilfe Schweiz noch gelistete Neugründung (Thun) glänzt bei dem "Dachverband" hingegen durch Abwesenheit.

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Täuschung, Manipulation, Schweiz, Inszenierung, EHS-Selbsthilfegruppe

EHS-Selbsthilfegruppen: ... da waren es wieder nur drei

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 15.01.2020, 00:00 (vor 1047 Tagen) @ H. Lamarr

Erst 2018 gab es dann schlagartig vier neue Gruppen:

- Elektrosensibilität – Basel
- Elektrosensibilität – Region Aarau
- Elektrosensibilität – Zürich
- Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun - Oberland

Die Selbsthilfegruppe in Basel hat es, noch im Aufbau befindlich, schon wieder derbröselt. Auf der Website Selbsthilfe Schweiz wird sie nicht mehr geführt, so dass dort jetzt noch sechs EHS-Selbsthilfegruppen übrig sind.

Die EHS-Selbsthilfegruppe in Zürich wurde bislang als "im Aufbau" gemeldet. Jetzt hat Selbsthilfe Schweiz diese Selbsthilfegruppe von der Website genommen. Damit sind zwei der vier im vergangenen Jahr neu gegründeten Selbsthilfegruppen noch während der Aufbauphase bereits wieder erloschen. Ich sehe das als Beleg dafür, dass a) die Neugründungen Teil einer Inszenierung waren und b) das Gerede von den "immer mehr" werdenden "Elektrosensiblen" eben doch ein Märchen ist.

Mit der EHS-Selbsthilfegruppe Region Aarau hat Selbsthilfe Schweiz nun die nächste im Aufbau befindliche EHS-Selbsthilfegruppe von der Website genommen.

Jetzt hat es auch die letzte der 2018 mit Hurra gestarteten vier neuen Schweizer Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible" derbröselt: Die Website Selbsthilfe Schweiz hat die Gruppe Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun-Oberland vom Netz genommen. Damit zeigt die Website mit den drei verbliebenen Selbsthilfegruppen wieder diejenigen, die es auch schon vor 2018 gab.

Das Märchen von den "immer mehr Elektrosensiblen" – interessierte Kreise streuen es regelmäßig in den Medien, es hat kein Happy-End. Jedenfalls nicht für die Märchenerzähler.

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EHS-Selbsthilfegruppen: ... da waren es wieder vier

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 06.02.2020, 15:37 (vor 1024 Tagen) @ H. Lamarr

Jetzt hat es auch die letzte der 2018 mit Hurra gestarteten vier neuen Schweizer Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible" derbröselt: Die Website Selbsthilfe Schweiz hat die Gruppe Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun-Oberland vom Netz genommen.

Die SHG Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun-Oberland ist Anfang Februar 2020 wiederauferstanden und bei Selbsthilfe Schweiz abermals präsent. Ob diese SHG irrtümlich gelöscht oder die Löschung wegen (vorübergehender) Inaktivität vorgenommen wurde ist nicht bekannt. Da der rapide Schwund der SHGs für die Eidgenössische Anti-Mobilfunk-Szene ziemlich unerquicklich sein muss, ist eine vorgetäuschte Wiederbelebung dieser und anderer SHGs nicht auszuschließen.

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EHS-Selbsthilfegruppen für Betroffene

H. Lamarr @, München, Dienstag, 29.01.2019, 14:35 (vor 1397 Tagen) @ H. Lamarr

Zwei Jahre später (Herbst 2016) gab es die Gruppen "Elektrosensiblität EMF-Syndrom – Bern" und "Elektrosensible Menschen – Sommeri" schon nicht mehr, die Lücken füllten postwendend die neue (kommerzielle) Gruppe "Elektrosensibilität – Winterthur" und die Gruppe "Elektrosensible Menschen – Thurgau". Von den anfänglichen drei Gruppen blieb nur eine einzige übrig (alle Angaben beziehen sich auf die Daten der überregionalen Organisation Selbsthilfe Schweiz).

Das Linkziel "Selbsthilfe Schweiz" stellt die EHS-Selbsthilfegruppen mit der merkwürdigen Formulierung vor:

Selbsthilfegruppe für Betroffene

Ja für wen denn sonst, wenn nicht für Betroffene? Etwa für bedauernswerte Angehörige überzeugter "Elektrosensibler"? Oder für Skeptiker, denen der Glaube an die Berichte der Betroffenen fehlt, und die, über die unbeirrbare Überzeugung der Betroffenen, drohen in Depressionen zu verfallen?

Da ausnahmslos alle genannten EHS-Selbsthilfegruppen für Betroffene sind, ist der Hinweis mMn überflüssig wie ein Kropf.

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EHS-Selbsthilfegruppen: funkstrahlung.ch aktualisiert nicht

H. Lamarr @, München, Sonntag, 26.01.2020, 21:40 (vor 1035 Tagen) @ H. Lamarr

Tatsächlich spricht einiges für Manipulation. Jahrelang gab es in der Schweiz nur drei EHS-Selbsthilfegruppen, wie im Webarchiv zu erforschen ist. 2014 waren dies ...

- Elektrosensibilität, EMF-Syndrom – Region Bern-Mittelland
- Elektrosensible Menschen – Sommeri
- Elektrosensiblität EMF-Syndrom – Bern

(grün: existiert noch heute, rot: inzwischen aufgelöst)

Zwei Jahre später (Herbst 2016) gab es die Gruppen "Elektrosensiblität EMF-Syndrom – Bern" und "Elektrosensible Menschen – Sommeri" schon nicht mehr, die Lücken füllten postwendend die neue (kommerzielle) Gruppe "Elektrosensibilität – Winterthur" und die Gruppe "Elektrosensible Menschen – Thurgau". Von den anfänglichen drei Gruppen blieb nur eine einzige übrig (alle Angaben beziehen sich auf die Daten der überregionalen Organisation Selbsthilfe Schweiz).

Erst 2018 gab es dann schlagartig vier neue Gruppen:

Alle vier Neugründungen von 2018 sind nach zwei Jahren wieder verschwunden, übrig blieben die drei Selbsthilfegruppen (SHG) Bern-Mittelland, Winterthur und Thurgau. Dennoch gaukelt funkstrahlung.ch heute noch immer sechs SHGs vor, darunter die 2016 erloschene SHG Sommeri. Jeder kann sich jetzt selbst überlegen, ob diese Desinformation Absicht ist oder die Website vom Betreiber nur schlecht gepflegt wird.

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Selbsthilfe Schweiz: Wann eine Gruppe gelöscht wird

H. Lamarr @, München, Montag, 20.01.2020, 22:04 (vor 1041 Tagen) @ H. Lamarr

Welche Kriterien eine Selbshilfegruppe (SHG) erfüllen muss, um auf die Website und in die Datenbank von Selbsthilfe Schweiz aufgenommen zu werden, das legen die Aufnahmekriterien der Organisation fest. Die Einhaltung dieser Kriterien wird von den zuständigen Selbsthilfezentren kontrolliert.

So weit so gut. Aber was sind die Kriterien, eine SHG wieder von der Website und aus der Datenbank zu nehmen, wie dies im Jahr 2019 nach und nach mit den vier im Jahr zuvor neu aufgenommenen SHGs für "Elektrosensible" passiert ist?

Das IZgMF hat bei Selbsthilfe Schweiz nachgefragt und die Auskunft bekommen, eine SHG werde gelöscht, wenn sich die Teilnehmer der Gruppe nicht mehr treffen.

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Schweiz: 5 EHS-Selbsthilfegruppen (Stand: 08.11.2021)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 09.11.2021, 00:00 (vor 383 Tagen) @ H. Lamarr

[image]

Neu hinzu gekommen ist die SHG Elektrofeinfühlige und Elektrosensible Menschen - Winterthur. Auskunft, was unter "Elektrofeinfühligen" zu verstehen ist und worin sie sich von "Elektrosensiblen" unterscheiden, gibt es leider nicht. Der Umstand, dass für die mutmaßlich wenigen "Elektrosensiblen" in Winterthur eine einzige SHG nicht ausreicht, deutet mMn auf Meinungsverschiedenheiten hin.

Die zweite SHG in Winterthur (Elektrosensible Menschen in Winterthur - Winterthur) gibt es seit spätestens 2015, das Portal "Selbsthilfe Schweiz" führt auch sie dennoch momentan mit dem Vermerk "im Aufbau". Mehr über diese SHG hier.

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Schweiz: 4 EHS-Selbsthilfegruppen (Stand: 06.02.2022)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 06.02.2022, 20:41 (vor 293 Tagen) @ H. Lamarr

[image]

Die EHS-Selbshilfegruppe für Thun-Oberland ist das Jo-Jo unter den Schweizer EHS-Selbsthilfegruppen: Mal gibt es sie, mal nicht. Momentan ist sie von Selbsthilfe Schweiz mal wieder von der Webseite genommen worden.

Erstmals aktenkundig wurde die Gruppe 2018. Im Januar 2020 hat Selbsthilfe Schweiz sie zum ersten Mal von der Seite genommen, nur um sie drei Wochen später dort wieder aufleben zu lassen. Jetzt, im Februar 2022 wurde die Gruppe zum zweiten Mal von der Seite genommen. Gemäß Auskunft von Selbsthilfe Schweiz wird eine Gruppe von der Seite genommen, wenn sich deren Teilnehmer nicht mehr treffen.

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Schweiz: 3 EHS-Selbsthilfegruppen (Stand: 07.07.2022)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 07.07.2022, 00:33 (vor 143 Tagen) @ H. Lamarr

[image]

Im Juli 2022 hat Selbsthilfe Schweiz die EHS-SHG "Elektrofeinfühlige und Elektrosensible Menschen - Winterthur" vom Netz genommen. Diese SHG war erst vor acht Monaten im November 2021 neu aufgenommen worden.

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Schweiz: 4 EHS-Selbsthilfegruppen (Stand: 23.07.2022)

H. Lamarr @, München, Samstag, 23.07.2022, 18:20 (vor 126 Tagen) @ H. Lamarr

[image] Neu hinzugekommen ist die SGH im Aufbau in Schaffhausen. Sie nennt sich "Elektrosensibilität - Schaffhausen", ihr Werbe-PDF macht jedoch deutlich, dass es eine Selbsthilfegruppe in Schaffhausen für elektrosensible und elektrofeinfühlige Menschen ist. Das PDF erklärt auch:

[...] Bei leichten Symptomen spricht man von Elektrofühligkeit, bei starker Wahrnehmung von Elektrosensibiliät. [...]

Dabei handelt es sich jedoch lediglich um die willkürliche private Definition des SHG-Gründers und nicht um eine wissenschaftlich abgesicherte Definition, aus der ersichtlich ist, was leichte Symptome sind und was schwere. Unvorteilhaft ist, dass der Verfasser des PDFs mal von "Elektrofühligkeit" redet, mal von "Elektrofeinfühligen". Die Idee, zwischen leichten und schweren Symptomen zu unterscheiden halte ich grundsätzlich jedoch für gut, da der in den D-A-CH-Ländern gängige Sammelbegriff "Elektrosensibilität" zu unscharf ist und z.B. von Interessengruppen dazu missbraucht wird, aus Umfragen astronomisch hohe Zahlen von Betroffenen abzuleiten. Die vom PDF-Autor vorgeschlagene Lösung ist allerdings unbrauchbar, da der Begriff "Elektrosensibilität" als traditioneller Sammelbegriff bereits vergeben ist und Verwechslungen, die zu absurd hohen Fallzahlen "Schwerstbetroffener" führen, somit programmiert sind (was dem Erfinder vielleicht auch willkommen ist).

"Elektrosensibilität" ist aus Sicht der Betroffenen eine physische Krankheit. Wissenschaftlich gesehen ist es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine psychische Erkrankung, die bis heute im internationalen Katalog der Krankheiten (ICD) nicht gelistet ist und der somit die Anerkennung fehlt. Grund: Ein Kausalzusammenhang zwischen EMF-Einwirkung und Symptomen konnte bislang trotz großer Anstrengungen nicht nachgewiesen werden. Deshalb gibt es weltweit auch keine belastbaren Zahlen über die Verbreitung von "Elektrosensibilität". Unter schweren Symptomen, darunter verstehe ich Symptome, die den Betroffenen eine Teilnahme am Alltagsleben verwehren, leiden in Deutschland schätzungsweise etwa 100 Personen (Quelle). Umfragen zufolge sind es mehr (in Deutschland z.B. zwei Prozent der Bevölkerung), die Diskrepanz beruht mMn auf den äußerst unscharfen Fragestellungen und auf willkürlichen Selbstdiagnosen der Befragten.

Die neue SHG in Schaffhausen ist möglicherweise ein erneuter Anlauf des Gründers, eine SHG für EHS mit allen Mitteln auf der Website "Selbsthilfe Schweiz" unterzubringen. Der Verdacht beruht darauf, dass Selbsthilfe Schweiz erst vor wenigen Tagen die SHG "Elektrofeinfühlige und Elektrosensible Menschen - Winterthur" vom Netz genommen hat, weil sich deren Teilnehmer nicht mehr getroffen haben. Diese SHG war bisher die einzige, die den auffälligen Begriff "Elektrofeinfühlige" verwendete, der jetzt bei der Schaffhausener-SHG erneut auftaucht. Schaffhausen und Winterthur liegen nur rd. 30 Straßenkilometer voneinander entfernt.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Schweiz: 3 EHS-Selbsthilfegruppen (Stand: 10.09.2022)

H. Lamarr @, München, Samstag, 10.09.2022, 00:36 (vor 78 Tagen) @ H. Lamarr

[image]Im September 2022 hat Selbsthilfe Schweiz die EHS-SHG "Elektrosensible Menschen in Winterthur" vom Netz genommen. Gemäß dem Startposting dieses Strangs war die SHG eine der ältesten in der Schweiz, allerdings auch eine mit Verdacht auf kommerzielle Motivation.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
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Schweiz: 4 EHS-Selbsthilfegruppen (Stand: 25.09.2022)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.09.2022, 02:19 (vor 63 Tagen) @ H. Lamarr

Selbsthilfe Schweiz hat die jüngst von ihrer Website genommene EHS-SHG "Elektrosensible Menschen in Winterthur" wieder aufgenommen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Schweiz: 3 EHS-Selbsthilfegruppen (Stand: 06.11.2022)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 06.11.2022, 00:25 (vor 21 Tagen) @ H. Lamarr

[image]Die beiden Selbsthilfegruppen "Elektrosensibilität - Schaffhausen" und "Elektrosensible Menschen in Winterthur" wurden zu der SHG "Elektrosensibilität – Schaffhausen/Winterthur" zusammengelegt. Das EHS-SHG-JoJo in der Schweiz tanzt deshalb wieder abwärts auf nun insgesamt drei Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible".

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Selbsthilfegruppen: Gigaherz & Bürgerwelle nicht mehr gelistet

H. Lamarr @, München, Sonntag, 10.04.2022, 21:51 (vor 230 Tagen) @ H. Lamarr

Die Organisation Selbsthilfe Schweiz (SHS) nannte bis vor kurzem auf ihrer Seite mit EHS-Selbsthilfegruppen noch drei sogenannte Selbsthilfeorganisationen:

[image]

Damit eine Selbsthilfeorganisation auf der SHS-Seite aufgenommen wird, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein, ein Recht auf Aufnahme in die Datenbank gibt es jedoch nicht:

► Die Organisation vertritt die Interessen der Betroffenen und/oder der Angehörigen. Sie bietet Leistungen für Betroffene und/oder Angehörige an.
► Die Organisation ist schweizweit tätig oder zumindest überregional.
► Die Finanzierung der (Selbsthilfe-)Organisation ist transparent.
► Die Organisation muss gemeinnützig sein d.h. nicht gewinnorientiert.
► Die Organisation kann ehrenamtlich oder professionell geführt sein.

Offensichtlich hat vor wenigen Tagen eine Prüfung stattgefunden, die der Bürgerwelle Schweiz und Gigaherz zum Verhängnis wurde, denn aktuell sind diese beiden "Selbsthilfeorganisationen" nicht mehr auf der Seite vertreten:

[image]
Welche Kriterien für den Ausschluss wahrscheinlich verantwortlich sind, kann sich jeder selbst aus obiger Liste heraussuchen. Da meines Wissens keine der einst drei "Selbsthilfeorganisationen" eine transparente Finanzierung vorweist, müsste aus meiner Sicht auch der sogenannte Dachverband von der SHS-Seite entfernt werden.

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Tags:
Jakob, Bürgerwelle, Finanzierung, Spenden, Schweiz, Gigaherz, Schlegel, EHS-Selbsthilfegruppe

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