Schweiz: Drei Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible" (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 16.10.2016, 20:14 (vor 1122 Tagen)

Der Verein Gigaherz verweist in seinem Forum auf ein Verzeichnis von Selbsthilfegruppen. Wer dem Link folgt stößt auf derzeit drei Selbsthilfegruppen, wobei die in Winterthur wegen eindeutig kommerzieller Absichten gleich wieder abgezogen werden kann. Wie es um die beiden übrigen bestellt ist lässt sich aus der Distanz schlecht sagen. Doch die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Thurgau (derzeit dritter Link) stört sich augenscheinlich nicht daran, auf ihrer Startseite drei Privatkliniken als Sponsor zu nennen, was mMn einen schalen Beigeschmack hat: Liegt es doch auf der Hand, dass die Klinken auf Patienten hoffen. Bleibt unterm Strich die Selbsthilfegruppe Bern-Mittelland als einzige übrig, die nicht auf Anhieb Stirnrunzeln auslöst. Ob diese Gruppe überhaupt (noch) existiert steht in den Sternen, die Besatzung der nahe gelegenen Alpenfestung Gigaherz erwähnt sie jedenfalls seit rund 15 Jahren mit keiner Silbe, obwohl der Verein vorgibt, die "Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener" zu sein.

Elisabeth Buchs, "elektrosensible" Vorständin in der Alpenfestung, vertritt eigenen Angaben zufolge etwa 30 Elektrosensible in der Schweiz.

Hintergrund
Hans-U. Jakob: 150'000 elektrosensible Schweizer beim Arzt
Umweltmedizinisches Beratungsnetz findet in 30 Monaten maximal 155 "Elektrosensible" in CH

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Filz, Selbsthilfegruppe, Kommerz

Warum Selbsthilfegruppen "Elektrosensiblen" eher schaden

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 03.10.2018, 19:55 (vor 405 Tagen) @ H. Lamarr

Wer dem Link folgt stößt auf derzeit drei Selbsthilfegruppen ...

Das war der Stand vor zwei Jahren, heute zeigt der Link (oben) sieben EHS-Selbsthilfegruppen in der Schweiz. Ist das für EHS nun ein Grund zum Jubeln oder ist dies endlich der ersehnte Beleg für die alte Behauptung, es gäbe "immer mehr" sogenannte Elektrosensible?

Ich meine Nein, aus einer ganzen Reihe von Gründen:

► Die Selbsthilfe in der Schweiz findet allgemein mehr Zulauf, im Oktober 2017 hatte sich die Anzahl der Selbsthilfegruppen auf 2’560 verdoppelt im Vergleich zu 2002 (Quelle).
► "Elektrosensibilität" ist nach wie vor eine Phantom-Krankheit ohne plausiblen physikalischen Auslöser. Deshalb ist diese "Krankheit" als solche nicht anerkannt. Das krampfhafte Streben nach Anerkennung unterscheidet "Elektrosensible" grundlegend von vielen anderen, die gemeinschaftliche Selbsthilfe suchen.
► Selbsthilfegruppen bestärken "Elektrosensible" in ihrem Irrglauben, es gäbe einen Kausalzusammenhang zwischen ihren Symptomen und der Einwirkung elektromagnetischer Felder. "Elektrosensible" werden dadurch einer wirksamen Hilfe (kognitive Verhaltenstherapie) nachhaltig entfremdet, die Selbsthilfe wirkt kontraproduktiv, sie schadet den Betroffenen mehr als sie nutzt.
► Unter überzeugten Elektrosensiblen gibt es welche mit ausgeprägtem Willen zur Manipulation (Stichwort Epros-Studie). Solchen Personen ist zuzutrauen, dass sie Selbsthilfegruppen nur zum Schein gründen, um politische Ziele zu verfolgen oder um "Druck" aufzubauen.
► Es gibt keinen wirksamen Schutz, dass EHS-Selbsthilfegruppen aus kommerziellem Antrieb heraus von selbsternannten Heilern gegründet oder unterwandert werden (Beispiel Winterthur).
► Es gibt keinen wirksamen Schutz, dass EHS-Selbsthilfegruppen aus ideologischem Antrieb heraus von politisch Radikalen gegründet oder unterwandert werden (Beispiel BI Kassel in Deutschland).
► Es gibt keinen wirksamen Schutz, dass EHS-Selbsthilfegruppen von völlig unqualifizierten Selbstdarstellern gegründet oder unterwandert werden.
► Die "Selbsthilfe Schweiz" dokumentiert ihre Unkenntnis der Sachlage, indem sie auf ihrer Website zum Stichwort "Elektrosensibilität" die Fake-Selbsthilfevereine Gigaherz, Bürgerwelle Schweiz und Diagnose-Funk auflistet und so "Elektrosensible" in die Arme von Dilettanten, Hetzern und kommerziell motivierten "Helfern" treibt. Statt Selbsthilfe erwartet Betroffene dort ein Bärendienst und die Instrumentalisierung für Vereinszwecke.

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Scharlatanerie, Instrumentalisierung, unterwandert, Verhaltenstherapie, EHS-Verein, Irrglaube, Selbsthilfegruppen

Warum Selbsthilfegruppen "Elektrosensiblen" eher schaden

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 04.10.2018, 13:02 (vor 404 Tagen) @ H. Lamarr

Wer dem Link folgt stößt auf derzeit drei Selbsthilfegruppen ...

Das war der Stand vor zwei Jahren, heute zeigt der Link (oben) sieben EHS-Selbsthilfegruppen in der Schweiz. Ist das für EHS nun ein Grund zum Jubeln oder ist dies endlich der ersehnte Beleg für die alte Behauptung, es gäbe "immer mehr" sogenannte Elektrosensible?

Ich meine Nein ...

Meine skeptische Haltung beruht auf der schlechten Erfahrung, die wir (IZgMF) mit unserer ziemlich naiv und spontan eingerichteten Liste von Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk gesammelt hatten. Diese Liste sollte, das war die Idee dahinter, neu zur Anti-Mobilfunk-Szene gestoßenen Mobilfunkgegnern hilfreiche erfahrene Ansprechpartner in ihrer Nähe nennen. Im Juni 2003 begonnen, hatte die Liste zuletzt etwa 230 Einträge aus ganz Deutschland.

Was gut gemeint war, erwies sich jedoch im Laufe der Zeit als eher schädlich. Denn in die Liste konnte sich jeder selbst eintragen, ohne dass wir prüften, ob die Angaben zutreffend waren und vor allem ohne jede Kontrolle, ob wir Neulinge womöglich zu fachlich völlig unqualifizierten Gruppierungen schickten, zu religiösen Fanatikern, kommerziellen Trittbrettfahrern oder politischen Außenseitern, die unter der Tarnung "Mobilfunkgegner" geduldig auf Beute warteten. Einen ersten Denkanstoß in diese Richtung bekamen wir mit einer E-Mail, die uns warnte, eine in der Liste genannte Bürgerinitiative aus Kassel sei in Wahrheit nur ein Fliegenfänger, der im www von einem einschlägig bekannten Rechtsradikalen aufgehängt worden sei. Doch damals noch begeisterte Mobilfunkgegner, schlugen wir den Warnschuss leichtfertig in den Wind. Ein zugegeben peinliches Versagen. Es dauerte noch Jahre, bis wir diese BI 2010 endlich aus der Liste entfernten. Erst die beständige Verdichtung enttäuschender Erfahrungen mit Fanatikern, kommerziell unterwanderten BIs und fachlich völlig neben der Spur liegenden Mobilfunkgegnern öffneten uns die Augen, dass unsere als Hilfestellung gedachte Liste ein unverantwortlich hohes Gefahrenpotenzial barg, unerfahrene Neuzugänge genau den Leuten ins Netz zu locken, die als "Paten" für Anfänger die schlechteste Wahl waren. Schweren Herzens nahmen wir die Liste im April 2016 vom Netz, um nicht noch mehr Schaden anzurichten, Neueintragungen waren bereits ab 2009 nicht mehr möglich gewesen.

Bei den Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible" sehe ich die genau gleichen Probleme wie mit unserer Liste. Schlimmer noch: Das IZgMF konnte sich von den Glaubenssätzen der Anti-Mobilfunk-Szene lösen und so zu der Einsicht gelangen, dass unsere Liste wegen nicht zu tolerierender Negativaspekte vom Netz musste. Restlos überzeugte Elektrosensible aber nehmen ihre Überzeugung aller Voraussicht nach mit ins Grab und Schein-Elektrosensible mit den oben angedeuteten dubiosen Motiven haben aus materiellen und immateriellen Gründen keinerlei Anlass, ihre Tarnung je freiwillig aufzugeben. Einen Selbstreinigungseffekt (wie beim IZgMF) wird es daher aus meiner Sicht bei Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible" – wenn überhaupt, in nur sehr geringem Ausmaß geben. Wegen fehlender fachlicher Qualifikation der Gruppenteilnehmer sehe ich auch keinerlei Chance, dass (echte) Selbsthilfegruppen intern eine "Eingangsprüfung" der Teilnehmer durchführen, um zwielichtigen Gestalten den Zugang zur Gruppe zu verwehren. Erfahrungsgemäß sind "Elektrosensible" für jedweden Neuzugang dankbar, auch wenn es um gesellschaftlich untragbare Personen geht. Wegen ihrer äußerst geringen Anzahl glauben die Betroffenen, auf keinen einzigen noch so schrägen Mitstreiter verzichten zu können. Ein Beispiel für diese wahrnehmungsverzerrte Haltung ist die "Elektrosensible" Ursula Niggli, die das Vorwort zu Ihrem unsäglichen Buch "Land im Strahlenmeer" ausgerechnet von Hans-U. Jakob schreiben ließ, dem mutmaßlich unqualifiziertesten Hetzer gegen Mobilfunk, den die Schweiz je gesehen hat.

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Fragwürdiger Einfluss der Patientenvertreter

H. Lamarr @, München, Sonntag, 14.10.2018, 12:59 (vor 394 Tagen) @ H. Lamarr

Bei den Selbsthilfegruppen für "Elektrosensible" sehe ich die genau gleichen Probleme wie mit unserer Liste.

Auszug aus sueddeutsche.de vom 25. März 2018:

Patienten sollten eine öffentliche Stimme haben. Ihre Nöte, ihre Bedürfnisse sollten gehört, ihre Meinung sollte Gewicht haben in medizinischen wie ethischen Debatten. So viel ist unbestritten. Was aber, wenn ihre Vertreter sich nicht an wissenschaftlicher Evidenz orientieren? Was, wenn sie Tests und Therapien propagieren, die für die Patienten nutzlos, im schlimmsten Fall schädlich sind?

Was dann passieren kann, war in seiner extremen Form an der neuen S-3-Leitlinie zur Neuroborreliose zu beobachten. 25 Fachorganisationen hatten drei Jahre lang nach höchsten wissenschaftlichen Maßstäben an den Handlungsempfehlungen gefeilt - und durften sie nicht veröffentlichen. Zwei Patientenverbände, die Deutsche Borreliose-Gesellschaft sowie der Borreliose-und-FSME-Bund Deutschland, hatten vor dem Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung erwirkt. Der Grund: Sie fühlten sich darin mit ihren kritischen Ansichten nicht prominent genug vertreten. Hoch umstrittene Ansichten zu Diagnostik und Therapie, um es vorsichtig zu formulieren. Drei Monate dauerte es, bis die Leitlinie nun endlich publiziert werden durfte. [...]

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EHS-Selbsthilfegruppen: Wie Schwund in Zuwachs verwandelt wird

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 25.10.2018, 13:50 (vor 383 Tagen) @ H. Lamarr

► Unter überzeugten Elektrosensiblen gibt es welche mit ausgeprägtem Willen zur Manipulation (Stichwort Epros-Studie). Solchen Personen ist zuzutrauen, dass sie Selbsthilfegruppen nur zum Schein gründen, um politische Ziele zu verfolgen oder um "Druck" aufzubauen.

Tatsächlich spricht einige für Manipulation. Jahrelang gab es in der Schweiz nur drei EHS-Selbsthilfegruppen, wie im Webarchiv zu erforschen ist. 2014 waren dies ...

- Elektrosensibilität, EMF-Syndrom – Region Bern-Mittelland
- Elektrosensible Menschen – Sommeri
- Elektrosensiblität EMF-Syndrom – Bern

(grün: existiert noch heute, rot: inzwischen aufgelöst)

Zwei Jahre später (Herbst 2016) gab es die Gruppen "Elektrosensiblität EMF-Syndrom – Bern" und "Elektrosensible Menschen – Sommeri" schon nicht mehr, die Lücken füllten postwendend die neue (kommerzielle) Gruppe "Elektrosensibilität – Winterthur" und die Gruppe "Elektrosensible Menschen – Thurgau". Von den anfänglichen drei Gruppen blieb nur eine einzige übrig (alle Angaben beziehen sich auf die Daten der überregionalen Organisation Selbsthilfe Schweiz).

Erst 2018 gab es dann schlagartig vier neue Gruppen:

- Elektrosensibilität – Basel
- Elektrosensibilität – Region Aarau
- Elektrosensibilität – Zürich
- Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun - Oberland

[image] Auffällig ist die weitgehend gleiche einfallslose Namensgebung der Gruppen. Auffällig ist, die vier Neuzugänge sind allesamt "im Aufbau". Auffällig ist, dass zu keinem der Neuzugänge ein direkter Kontakt möglich ist, alle sind anonym und allein über Selbsthilfezentren erreichbar. Auffällig ist, sämtliche bei "Selbsthilfe Schweiz" (dreisprachig) gelisteten EHS-Selbsthilfegruppen befinden sich in der Deutschschweiz, keine in den italienisch oder französisch sprechenden Landesteilen. Die Karte zeigt die Route, wollte man alle sieben schweizerischen EHS-Selbsthilfegruppen aufsuchen.

Mutmaßlich gehen die Neugründungen auf Betreiben von funkstrahlung.ch zurück, denn dieser Verein ist in der Schweiz der einzige, der beinahe dieselbe Liste mit Selbsthilfegruppen veröffentlicht hat, wie die oben verlinkte "Selbsthilfe Schweiz". Die Anti-Mobilfunk-Vereine Diagnose-Funk und gigaherz.ch führen keine solche Liste.

Die Indizien deuten für mich darauf hin, Drahtzieher versuchen den vielsagenden Rückgang bei den EHS-Selbsthilfegruppen von drei auf eine einzige Gruppe zu vertuschen und den Schwund in (getürkten) Zuwachs zu verwandeln. Auf diese unanständige Weise lässt sich das Erwachsenen-Märchen von "immer mehr Elektrosensiblen" weiter glaubhaft in der Schweiz verbreiten mit dem Ziel, unbegründete Ängste gegenüber Elektrosmog und besonders die Profiteure dieser Ängste am Leben zu erhalten.

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Täuschung, Selbsthilfegruppe, Dachverband, Manipulation. Funkstrahlung

EHS-Selbsthilfegruppen: ... da waren es noch sechs

H. Lamarr @, München, Sonntag, 11.11.2018, 20:51 (vor 366 Tagen) @ H. Lamarr

Erst 2018 gab es dann schlagartig vier neue Gruppen:

- Elektrosensibilität – Basel
- Elektrosensibilität – Region Aarau
- Elektrosensibilität – Zürich
- Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun - Oberland

Die Selbsthilfegruppe in Basel hat es, noch im Aufbau befindlich, schon wieder derbröselt. Auf der Website Selbsthilfe Schweiz wird sie nicht mehr geführt, so dass dort jetzt noch sechs EHS-Selbsthilfegruppen übrig sind.

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EHS-Selbsthilfegruppe

EHS-Selbsthilfegruppen: ... da waren es noch fünf

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 10.10.2019, 00:13 (vor 34 Tagen) @ H. Lamarr

Erst 2018 gab es dann schlagartig vier neue Gruppen:

- Elektrosensibilität – Basel
- Elektrosensibilität – Region Aarau
- Elektrosensibilität – Zürich
- Elektrosensibilität/EMF-Syndrom – Thun - Oberland

Die Selbsthilfegruppe in Basel hat es, noch im Aufbau befindlich, schon wieder derbröselt. Auf der Website Selbsthilfe Schweiz wird sie nicht mehr geführt, so dass dort jetzt noch sechs EHS-Selbsthilfegruppen übrig sind.

Die EHS-Selbsthilfegruppe in Zürich wurde bislang als "im Aufbau" gemeldet. Jetzt hat Selbsthilfe Schweiz diese Selbsthilfegruppe von der Website genommen. Damit sind zwei der vier im vergangenen Jahr neu gegründeten Selbsthilfegruppen noch während der Aufbauphase bereits wieder erloschen. Ich sehe das als Beleg dafür, dass a) die Neugründungen Teil einer Inszenierung waren und b) das Gerede von den "immer mehr" werdenden "Elektrosensiblen" eben doch ein Märchen ist.

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EHS-Selbsthilfegruppen für Betroffene

H. Lamarr @, München, Dienstag, 29.01.2019, 14:35 (vor 287 Tagen) @ H. Lamarr

Zwei Jahre später (Herbst 2016) gab es die Gruppen "Elektrosensiblität EMF-Syndrom – Bern" und "Elektrosensible Menschen – Sommeri" schon nicht mehr, die Lücken füllten postwendend die neue (kommerzielle) Gruppe "Elektrosensibilität – Winterthur" und die Gruppe "Elektrosensible Menschen – Thurgau". Von den anfänglichen drei Gruppen blieb nur eine einzige übrig (alle Angaben beziehen sich auf die Daten der überregionalen Organisation Selbsthilfe Schweiz).

Das Linkziel "Selbsthilfe Schweiz" stellt die EHS-Selbsthilfegruppen mit der merkwürdigen Formulierung vor:

Selbsthilfegruppe für Betroffene

Ja für wen denn sonst, wenn nicht für Betroffene? Etwa für bedauernswerte Angehörige überzeugter "Elektrosensibler"? Oder für Skeptiker, denen der Glaube an die Berichte der Betroffenen fehlt, und die, über die unbeirrbare Überzeugung der Betroffenen, drohen in Depressionen zu verfallen?

Da ausnahmslos alle genannten EHS-Selbsthilfegruppen für Betroffene sind, ist der Hinweis mMn überflüssig wie ein Kropf.

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