Pflichterfüllung (Allgemein)

Gerold, Samstag, 22.07.2006, 11:12 (vor 5239 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 22.07.2006, 11:37

Um genau zu gehen nimmt die Leistungsflussdichte 1/Entfernung² ab und die elektrische Feldstärke 1/Entfernung. Der Umkehrbruch veranschaulicht, dass die Abnahme pro Meter Distanz im Nahbereich hoch ist und mit wachsender Entfernung immer geringer wird. Die Dämpfung wird hierbei vernachlässigt.

Schön und gut lassen wir die Betreiber Wohnungen ausmessen und was dann? Um dann zu wissen, dass es ungesund ist?

Ich glaube kaum dass Gemeinden eine brauchbare Aufklärungsarbeit betreiben können, die haben meistens selber von der Materie keinen blassen Schimmer. Und was soll mit der Aufklärungsarbeit erreicht werden? Die Bürger kampffreudig oder friedlich zu stimmen?

Bei allem (nicht vorhandenen) Respekt. Die Aufklärungsbroschüre ist Müll, weil sie über die stärksten Strahlungsquellen (von denen in der Regel noch ein viel höhere Dauerbelastung ausgeht) WLAN und DECT kein Wort verliert. Die Broschüre schweigt sich auch über Details aus: dass z.B die Hauptsendekeule von der Rückseite des Handys ausgeht (gerade bei den "strahlungsarmen" Geräten), und Unbeteiligte in unmittelbarer Nähe hohen Belastungen ausgesetzt werden. Es wird von einem Gesundheitsrisiko gesprochen, wo bereits schon Erkrankungen aufgetreten sind. Bereits bei den Jugendlichen wird mit der verdummenden Risikokommunikation angefangen.

Das Münchner Vorsorgemodell ist eine Alibipolitik, mit einer Grenzwertsenkung auf 10% wird nichts erreicht, genausowenig wie bei 1%. Erst bei 0,1% sind überhaupt erste technische Änderungen an den Antennen notwendig.


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