Atmosphärische Störung: BVMDE begründet Abgrenzungserklärung (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 13.05.2021, 21:35 (vor 162 Tagen) @ Gast

Dies hielt leider nicht lange an. Mit dem Versenden der Abgrenzungserklärung durch das BVMDE wurde das harmonische Miteinander abrupt beendet. Dieses Schriftstück ist nahezu 1:1 mit der Abgrenzungserklärung von Diagnose Funk, welche Peter Hensinger verfasst hat, identisch. Dies zeigt, dass hier Diagnose Funk schon deutlich Einfluss auf das Bündnis genommen haben muss.

Die Abgrenzungserklärung die der BVMDE jetzt auch von seinen Leuten abverlangt hat, gibt es hier zu lesen, Pate stand eine ähnliche Erklärung von Diagnose-Funk vom April 2020. Mit der unten anschließenden Begründung, warum seine Mitglieder das Papier unterschreiben sollten, hat sich die BVMDE-Spitze allerdings nicht allzu viel Mühe gegeben, so ist kein einziger der Vorwürfe gegen die OCG-Aktivitäten mit einem Link belegt:

Begründung unserer Abgrenzungserklärung

Wir sehen es als unsere Pflicht, zu verhindern, dass das bvmde und die seriöse mobilfunkkritische Bewegung von rechtsradikalen Kräften instrumentalisiert wird. Die führende mediale Organisation dieser Strömung ist Klagemauer.TV (kla.TV), im Besitz der Organischen Christus Generation (OCG) und ihres Führers Ivo Sasek. Zur Sasek Sekte gehören auch die Antigenozidbewegung (AGB), die Antizensurkoalition (AZK) und das Infoblatt "Stimme und Gegenstimme". Zu den "Neuen Rechten" sind auch andere Medien zu zählen, z.B. Nuoviso, bewusst.TV, Freigeister/Jo Conrad, extrem.news, Kopp Online. Diese Kanäle und Organisationen repräsentieren eine Mischung aus Rassismus, Antisemitismus, Reichsbürgern, Faschisten, Diffamierung Homosexueller, Holocaust-Leugnern, die mit Halbwahrheiten arbeiten, um die berechtigten Ängste der Menschen in ihr Fahrwasser zu lenken und die Kräfte der Menschen für ihre Zwecke zu mobilisieren.

Am Beispiel der Ideologie, die hinter Kla.TV steht, Sprachrohr der OCG (Organische Christus Generation), wird jedem Demokraten klar, dass hier ein Trennungsstrich gezogen werden muss. Ihr Gründer und Führer Ivo Sasek strebt nach eigenen Aussagen eine Diktatur unter seiner Führung an, stellt demagogisch die Frage, ob Adolf Hitler nicht ein Nachfolger von Jesus Christus und ein Apostel sei, betreibt antisemitische Judenhetze und diffamiert Homosexuelle. Das Weltbild dieser Organisationen kann man so beschreiben: Die Menschheit ist von Mächten bedroht, die sie dezimieren wollen. Diese Mächte folgen dem "Protokoll der Weisen von Zion", einer angeblichen jüdischen Verschwörung. Das gefälschte "Protokoll der Weisen von Zion" diente der Judenverfolgung. Ivo Sasek sammelt in göttlichem Auftrag die Menschen, die sich gegen diese Mächte wehren mit dem Ziel einer Gottesdiktatur unter seiner Führung. In diesem Weltbild ist der Judenhass Programm. Hieraus erklärt sich auch die heimliche Affinität zum deutschen Faschismus, da Hitler gegen diese dunklen Mächte vorging. Diese Positionen des Führers dieser Organisationen, Ivo Sasek, sind mit deutschem Recht nicht vereinbar.

Einige Personen aus der mobilfunkkritischen Szene vertreten nun, dass es egal sei, was jemand politisch oder weltanschaulich vertritt. Hauptsache er ist gegen 5G oder leistet einen wertvollen Beitrag in der mobilfunkkritischen Bewegung. Dieses "Querfrontdenken" ist nicht nur naiv, man merkt nicht, dass man nicht nur benutzt wird, sondern verkennt, dass man damit diese Szene stärkt und der Kritik den Boden und die Legitimation entzieht. Das "Querfrontdenken" wurde in der Geschichte immer von der Rechten aufgebracht, um sich selbst zu stärken.

Zu unserer Absicherung als politisch neutrales Bündnis und als politisch agierende Personen in der Kommunal- und Landespolitik ist es unsere Pflicht, zu überprüfen, mit wem wir zusammenarbeiten und distanzieren uns ausdrücklich von Personen, die vorab genanntes Gedankengut propagieren oder sich derartigen Gruppierungen/Personen durch Auftritte, Vorträge, Interviews etc. zur Verfügung stellen.

Wäre das alles ernst gemeint, müssten Diagnose-Funk und BVMDE sich auch von der sogenannten Kompetenzinitiative (KO-Ini) distanzieren. Denn um Haaresbreite wären 2009 die beiden Gründer der KO-Ini (Karl Richter und Markus Kern) auf der 5. AZK-Konferenz aufgetreten. Später dann, 2018, machte die Ehefrau von Markus Kern keinen Rückzieher und trat auf der 16. AZK-Konferenz auf. Reicht noch nicht? Joachim Mutter, momentan amtierender Vorstand der KO-Ini trat auf der 4. AZK-Konferenz auf. Und dann ist da noch Hans-C. Scheiner gewesen, der nach Gründung der KO-Ini am 30. April 2007 zu deren ersten Sprechern zählte. Er trat mit Uli Weiner 2008 auf der 1. AZK-Konferenz auf.

Auf diesem Auge sind Diagnose-Funk und BVMDE aber anscheinend blind.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Verschwörung, AZK, Sasek, OCG, BVMDE, Abgrenzungserklärung, Atmosphärische Störung, Führungsstil, Personenkult


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