REFLEX: Warum entschied Adlkofer sich für die AG Rüdiger? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 01.05.2021, 00:32 (vor 586 Tagen) @ Alexander Lerchl

Rüdiger berichtete mir auf dem EBEA-Treffen im November 2003 in Budapest, dass seine HF-Publikation [siehe Diem et al., 2005] nicht zur Veröffentlichung angenommen worden war, und er bat mich um Rat, wie er das Papier verbessern könne, um es zu veröffentlichen.

An der oben zitierten Textstelle und an einigen anderen Stellen ihres Reports vermittelt Johnston mir den Eindruck, die Arbeitsgruppe Rüdiger an der MUW war für dieses "Reflex"-Teilprojekt nicht unbedingt die fachlich qualifizierteste in Europa. Zweifel an der fachlichen Qualifikation der AG äußerte auch der Gutachter im Verfahren Kratochvil vs. Lerchl vor dem OLG Bremnen. Sollte diese Einschätzung zutreffen stellt sich die Frage, warum "Reflex"-Koordinator Adlkofer sich im Vorfeld ausgerechnet für diese AG entschieden hat. Und obwohl er gemäß dem Report die Probleme der AG hautnah mitbekommen hat, vergab Adlkofer das "Reflex"-Nachfolgeprojekt (diesmal mit UMTS-Befeldung) wieder an die MUW und dort an eine AG mit nahezu identischer Besetzung. Wenn es nicht ihr Können war, was sonst machte diese AG für Adlkofer so anziehend?

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Reflex, Rüdiger, MUW, Ex-Tabaklobbyist


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