Johnston-Report: Tippfehler, vermeintliche (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 02.02.2020, 13:27 (vor 1040 Tagen) @ Alexander Lerchl

http://www.medimiwien.ac.at/homeDage/news-und-tODStories/?tx ttnews%5Btt news%5D=216&tx ttnews%5BbackPid%5D=471&cHash=44de76750f|.

Ich habe gerätselt, was der Grund für Zerstörungen im Text des Johnston-Reports sein mag, wie sie im zitierten Link besonders stark erkennbar sind. Hatte Mrs. Johnston beim Tippen des Originals etwa einen Zacken in der Krone? Nein, die Erklärung findet sich im letzten Absatz dieses Postings. Offensichtlich liegt das (englische) Original des Johnston-Reports Prof. Lerchl allein in gedruckter Form vor und musste mit einem OCR-Programm und einem Scanner in eine Textdatei gewandelt werden. Abhängig von der Qualität der Papiervorlage passieren bei einer OCR-Wandlung mehr oder weniger viele Fehler, im konkreten Fall wurde z.B. statt meduniwien fehlerhaft medimiwien erkannt. Chancenlos ist jede noch so gute OCR, wenn in der Papiervorlage das Zeichen Unterstrich in einem Hyperlink unsichtbar wird, weil der gesamte Hyperlink mit einer durchgängigen Unterstreichung hervorgehoben wurde. Die OCR ersetzt den Unterstrich dann durch ein Leerzeichen, was jeden Hyperlink ins Verderben stürzt (Beispiel: aus 5Btt_news macht eine Unterstreichung 5Btt_news und die OCR erkennt 5Btt news).

Da aber besagter Link selbst ohne Fehler nicht mehr zum Ziel führt, weil das Ziel von der Meduni Wien inzwischen gelöscht wurde, ist der zerstörte Link nicht weiter tragisch. Ich erwähne die OCR-Problematik dennoch vorsorglich, damit Sheila Johnston nicht dem Vorwurf der Schlamperei ausgesetzt werden kann. Etwa in der Weise: Wer offensichtlich fehlerhafte Links setzt, dem sind in seinem Report auch andere Fehler wegen mangelnder Sorgfalt zuzutrauen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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