Entgegnung von Kuddel (Allgemein)

Kuddel, Mittwoch, 16.09.2015, 22:17 (vor 1520 Tagen) @ Gast
bearbeitet von Kuddel, Mittwoch, 16.09.2015, 23:16

Werte Frau Weber

Wenn ihr Schwächeanfall echt war, dann tut mir das sicher und aufrichtig leid.
Ihre vielen Aktivitäten, die schier endlose Generierung von Fallgeschichten und Ihr rigoroses Auftreten in Foren erzeugt das Bild einer vitalen, resoluten Dame und läßt garnicht vermuten, daß sie zu häufigen (ernsthaften) Schwächeanfällen neigen.

Sie haben eine schlechte Menschenkenntnis.
Mein Beitrag war keineswegs "hasserfüllt". Das interpretieren Sie nur hinein, vermutlich weil sie mit Kritik schlecht klarkommen und es so sehen wollen.

Mein Beitrag war eine Analyse dessen, wie ihre Beiträge auf mich wirken und ich bin sicher, daß es die Mehrzahl (auch ausserhalb des IzgmF) es genauso sieht.
Ihre Schilderungen sind so überzogen pointiert dargestellt, daß man sie vielleicht noch ernst nehmen kann, wenn man eine davon kennt, aber nicht mehr ernst nehmen kann, wenn man mehrere davon in einem Strang sieht.

Ich wiederhole es gerne:
Sie sind für mich ein (Überzeugungs)Täter, der es nicht lassen kann, ihren Mitmenschen rigoros und mit missionarischem Eifer unbegründete Ängste und Besorgnisse einzupflanzen, oder Behörden mit ihren stoischen Briefen zu nerven.

Vermutlich glauben sie es mir nicht, aber Ich persönlich kann gut auf "Smartphones" und den Ausbau des mobilen Internets verzichten. Ich nutze Mobiltelefone nur auf Reisen und sehe die sozialen und gesundheitlichen Gefahren des ständigen "On-line" seins durchaus kritisch. (Stress, Haltungsschäden, bis zur Sucht)

Mir ist aber nicht egal, wenn man arglosen Mitbürgern subtile Ängste vor entfernten "Masten" oder zum Arbeitsplatz gehörenden Telefonen einpflanzt.

Und das ich das so sehe, ist reiner Selbstzweck:
Ich kann nämlich solche Ängste nicht gebrauchen, denn ich wohne seit nahezu 20 Jahren beinahe auf Augenhöhe keine 50 Meter von einer großen Basisstation entfernt und ausserhalb des Hauses leuchtet mein AARONIA wie ein Weihnachtsbaum.
Ein gewisses mulmiges Gefühl, ausgelöst durch Bürgewelle und Co (ca 2005) hat mich irgendwann auch ereilt, denn das war schließlich der Grund warum ich auf dieses Forum gestossen bin. Aber ich habe mich weitestgehend davon befreit und im Nachhinein bedauere ich, soviel kostbare Zeit dafür investiert zu haben.

Sie können sich also sparen, mir wie ein nicht willkommen geheissener Missionar (durch die Blume) die "Pest an den Hals" zu wünschen, denn "mein" Mast ist deutlich näher als "Ihrer" und weder ich, meine Familie oder meine Nachbarn haben ihn in den letzen 20 Jahren gespürt oder einen Schwächeanfall erlitten. Und wenn mich doch dereinst einer ereilen sollte, werde ich diesen sicher eher auf ungesunde Lebensweise, unvorteilhafte Gene oder das fortgeschrittene Alter zurückführen, als auf den seit 20 Jahren vorhandenen Masten.

Ja, es ist so. Ich glaube nicht an das "Fühlen von" -oder "Schwachwerden durch" WLAN oder DECT oder entfernte Masten. Es gibt für solche Symptome keinerlei plausiblen Grund. Der Körper hat kein Sinnesorgan für Funkwellen und es werden bei derart geringen Intensitäten auch keinerlei chemische oder biologischen Reaktionen durch den Funk ausgelöst, die eine (zeitnahe) Sekundärreaktion hervorrufen könnten.

Ich kann mir aber gut vorstellen, daß Sie beim optischen oder akustischen "Gewahr werden" eines WLAN ein Schwächegefühl bekommen.
Mir sind auch schon einmal die Beine weggeklappt und für einige Minuten die Sinne geschwunden, als ich an einem Unfallort mit einer Menge Blut konfrontiert wurde. Aber dabei handelt es sich um eine rein psychische Ursache was mir durchaus bewusst ist.
Andere überkommt ein Ekel wenn sie Spinnen sehen oder müssen sich übergeben, wenn sie verdorbenes Essen sehen oder riechen. Aber auch diesen Leuten ist es bewusst, daß die Symptome psychisch bedingt sind.
Nur Sie wollen es nicht wahrhaben sondern stattdessen lieber andere "missionieren" um sie an ihrem Problem teilhaben zu lassen.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei Ihnen und den anderen "Schnellspürern", aber auch "Pulsschlag", Gigaherz und der "Kompetenz" der so genannten Initiative bedanken, denn nach anfäglicher Irritation und Besorgnis (Erstverschlimmerung) haben sie einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, daß sich nach und nach mein "mulmiges Gefühl" gegenüber möglicher gesundheitlicher Auswirkungen des "Funks" wieder verflüchtigte.

K

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