Berufliche Qualifikation des Diagnose-Funk-Personals (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 15.01.2014, 00:35 (vor 2156 Tagen) @ cassandra

Geschäftsführer
5. Uwe Dinger, Dipl.-Astrologe

Bei dem Herrn Dinger habe ich mich mal gefragt, wie der denn zu seinem Diplom gekommen sein mag? Ist "Astrologie" irgendwo als Diplom-Studiengang zu belegen?

Wikipedia schreibt nämlich hierzu:

Das Recht, sich astrologisch zu betätigen, ist in Deutschland durch das Grundrecht der Berufsfreiheit geschützt. Im Jahre 1965 hob das Bundesverwaltungsgericht mit seinem Urteil unter Verweis auf Art. 12 GG Verbote auf, die bis dahin in einigen Bundesländern in Kraft waren, beispielsweise die Bremer Wahrsageverordnung vom 6. Oktober 1934.[60] Da aber das Berufsbild „Astrologe“ gesetzlich nicht näher definiert ist und keiner staatlichen Aufsicht unterliegt, bestehen hinsichtlich des Zugangs und der Ausübung des Astrologenberufs keinerlei Einschränkungen. Lediglich die Anzeigepflicht gemäß § 14 der Gewerbeordnung ist zu beachten.

Weiss jemand genaueres?

Herr Dinger ist mWn kein Deutscher, sondern Schweizer mit Wohnort Dornach (bei Basel). In der Schweiz ist das Führen der Berufsbezeichnung Dipl.-Astrologe zulässig (siehe Hintergrund). Ich konnte bei Google allerdings nur noch Sekundärquellen finden, die behaupten, Uwe Dinger sei Dipl.-Astrologe. Man muss andere Quelle nutzen, um diese frühere Tätigkeit heute noch belegen zu können.

Herr Dinger firmierte bis 2008 als Dipl.-Astrologe und Compens-Bioenergetiker unter "AstroVita - Praxis für astrologische Beratungen". Das Angebot umfasste Beratung und Astro-Coachings. Dinger vertritt die Linie der entwicklungsorientierten Astrologie. Dabei geht es, wie er sagt, nicht darum, einer Person die Zukunft voraus zu sagen, sondern zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen für eine individuelle Entwicklung oder einen Sachverhalt zu treffen.

Als Herr Dinger noch seine eigne Anti-Mobilfunk-Website machte (Kombas, fusionierte später mit Diagnose-Funk) hatten wir einige male E-Mail-Kontakt. Angenehm empfand ich damals, dass er sich, wenn er etwas von der IZgMF-Site übernehmen wollte, nicht einfach selbst bediente, sondern höflich nachfragte, ob er dürfe. Das war damals die absolute Ausnahme in der Szene.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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