Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann? (Allgemein)

Fee, Sonntag, 11.12.2005, 22:42 (vor 5406 Tagen) @ Schutti

Ich drehe mal um, wer haftet wenn es doch keine schädlichen Auswirkungen gibt für die verhinderten nützlichen Anwendungen?

Sehen Sie irgendwo verhinderte nützliche Anwendungen? Da wird doch zugemastet und neue Drahtloserfindungen gefördert bis zum Exzess. Es geht auch nicht um Vollkaskomentalität, sondern darum dass verschiedene Menschen in verschiedenen Ländern in der Nähe von Antennen über einen ähnlichen Symptomkomplex von gesundheitlichen Beschwerden klagen. Diese Menschen werden dann psychiatrisiert und die Grenzwerte werden auf einen industrienahen Verein wie die ICNIRP abgestellt. Und übrigens: sagen die Befürworter nicht, die Unschädlichkeit könne nicht bewiesen werden, also kann auch keiner haften. Dabei möchten wir Elektrosensiblen nur von Elektrosmog beschwerdefrei leben können bzw. nicht schleichend umgebracht werden.

Ueberhaupt gibt es nun doch einige Abklärungsmethoden zur Elektrosensibilität, angefangen mit dem Leitgeb-Versuch, über den Redox-Test, die Tests von Klitzing, das Scblafuntersuchungsgerät von Prof. Hecht. Weshalb wird das nicht ausgebaut und getestet? Wenn dann überzufällig viele Elektrosensible sich bei diesen Versuchen als sensibel herausstellen würden, könnte da immer noch von unwissenschaftlich gesprochen werden? Ueber die "Wissenschaftlichkeit" der wenige Minuten dauernden Provokationstests könnte auch diskutiert werden. Wenn man die Studien zu Elektrosmog so ansieht, kann eigentlich niemand ernsthaft behaupten, das ganze sei risikolos, sondern sollte Anlass geben für einen Stopp dieser problematischen Technologien.


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