Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann? (Allgemein)

KlaKla, Montag, 12.12.2005, 13:34 (vor 6389 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 18.03.2006, 21:10

... wie steht es jetzt um die Haftung der ICNIRP für den Fall, dass die ICNIRP-Grenzwerte nun doch irrtümlich ein paar Nummern zu hoch angesetzt sind? Wenn im Zuge des Handy-Booms nur 1 % der Mobilfunk-Teilnehmer weltweit auf die Dauereinwirkung der Mobilfunkfelder mit Erkrankungen reagieren, dann sind ungefähr 20 Mio. Menschen betroffen, die womöglich Schadenersatzforderungen geltend machen könnten. Aber wer soll wirksam haftbar gemacht werden, wenn sich alle Welt letztlich auf die Empfehlungen eines gemeinnützigen Vereins stützt, der über kein nennenswertes Vereinsvermögen verfügt? Sieht ganz danach aus, dass die Unverbindlichkeit der ganzen Konstruktion für Betroffene nur den Schluss zulässt: Pech gehabt. Oder weiß es jemand besser?

Ich denke man kann keinen haftbar machen. Das ist schon geschickt eingefädelt. Denn die Politik verlässt sich auf den wissenschaftlichen Beweis. Die ICNIRP ist nur beratend tätig und die Industrie muss sich lediglich an die viel zu hohen Grenzwerte halten. Mehr ist nicht geregelt.

Die Politik müsste handel. Sie könnte Vorsorgewerte einführen oder der Industrie Auflagen erteilen. Dies wird aber nicht getan, da die Lobbyisten in den ensprechend Entscheidungsgremien sitzen.
Wer sitzt am Runden Tisch beim BfS EMF-Forschungsprogramm?
Schaut selbst's

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