Bunkerwache Künzell zum zweiten Mal eingerückt (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Samstag, 22.06.2013, 01:14 (vor 2358 Tagen) @ Lilith

Die Bunkerwache Künzell ist im Juni 2013 zum zweiten Mal eingerückt, diesmal sollen es sieben Personen gewesen sein. Ob dies stimmt oder Dr. med. Waldmann-Selsam (W-S) diesmal aus taktischen Gründen nicht als ärztlicher Beistand, sondern als EHS geführt wurde, ist egal, es interessiert sowieso niemand.

Der Verein, der die Bunkerwache organisiert hat, ist im www jetzt mit einer eigenen Website vertreten. Die braucht er auch, denn das Medieninteresse an der abermaligen Bunkerwache ist, sagen wir mal grenzwertig an Null (entscheidend ist nur die Zeile "Ihre Suchanfrage ..."). Ersatzweise zu den angeblich 700 in Google-News vertretenen Medien berichtet der Verein daher notgedrungen selbst auf der eigenen Site über sich und seine sieben – Bunkerwächter.

Die Frage ist: Wie soll das nur weitergehen? Wenn sich doch der Neuheitenwert der schrägen Bunkerwache schon im März 2013 aufgezehrt hat, im Juni trotz Einladung zum Pressetermin am Mittwoch, 12. Juni 2013, 15.00 Uhr mit Betroffenen, einer Medizinerin und Bürgermeister kein Hund mehr hinter dem Ofen hervor zu locken war, was soll dann turnusmäßig im September 2013 die Medien für eine dritte Bunkerwache interessieren? Tipp: Sollte Dr. Müller-Kimble auf der Flucht vor seinen Häschern Unterschlupf im Künzeller Atombunker suchen, könnte er bei dieser günstigen Gelegenheit noch einmal zeigen, wie er mit Gravitationswellen elektrosmogfrei von Künzell nach St. Petersburg telefoniert. Die Medien würden wahrscheinlich begeistert sein. Danach aber müsste Müller-Kimble schleunigst wieder abhauen.

Der organisierende Verein war so freundlich, den jüngsten der "Briefe" preis zu geben, mit denen Frau Doktor W-S bundesweit Adressaten auf Kosten der Steuerzahler zu quälen pflegt, diesmal mit 23 Seiten. Wer das Werk der listigen Ärztin durchblättert, wird mit wachsender Begeisterung feststellen, dass sie ihrem bedauernswerten Opfer Dr. T. Menzel allerlei zusammengegoogelte Studien um die Ohren haut, auch und besonders solche, die von der kürzlich veröffentlichten IARC-Monographie 102 als Schrottstudien von der Krebswertung ausgenommen wurden. Von solchen Details lässt sich die Bamberger Grüne erfahrungsgemäß freilich in keiner Weise beirren, sie steht über schnöden Fakten.

Nett zu sehen ist, die ehemalige Lichtfigur der Mobilfunkgegner hat im März ihren ersten Besuch im Künzeller Atombunker dazu genutzt, den kranken Bäumen des Fleckens in der Nähe von Fulda ihre Visite abzustatten. Selbstverständlich entdeckte sie etliche unter Funk leidende Bäume. Und weil schon mal Baum samt Sender nicht aufs selbe Foto wollten, zeigt uns W-S den kranken Baum nebst irgendeinen Sender einfach auf unterschiedlichen Fotos. Diese Methode der Beweisführung hat Zukunft: so lässt sich eine verkrüppelte Pinus mugo (Krüppelkiefer) in Berchtesgaden per Foto mühelos Norddeich Radio anlasten (dass dieser Sender 1999 abgerissen wurde, muss man W-S ja nicht sagen).

Auf Seite 17 ihres Werkes verkündet die Ärztin: Bei einem Rundgang am 19./20.03.13 um die Mobilfunksendeanlage Georg-Stieler-Straße in Künzell fielen zahlreiche geschädigte, gestutzte, gekappte oder bereits gefällte Bäume auf. Und mit der ihr innewohnenden Perfektion hat W-S den Tatbestand sogleich in einer Karte festgehalten und mit Fotos siechender Bäume dokumentiert.

Die Besessenheit der Frau, kranke Bäume in Verbindung mit Mobilfunksender zu bringen, lässt sich mit einem einzigen Foto ins Absurde führen. Bittesehr:

[image]
(Klick mich, sagt das Foto, ich bin ein Link)

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS, Waldmann-Selsam, Flucht, Rhön, Zwang


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