Spätzünder "Fee" (Elektrosensibilität)

Fee @, Mittwoch, 09.06.2010, 17:17 (vor 3515 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Fee, Mittwoch, 09.06.2010, 17:33

Zweitens: wie ist es mit dem im Gewebe und Hirn eingelagerten Quecksilber, das sich nicht mehr im Blut befindet?

Asbest ist gekapselt in Beton völlig ungefährlich, vielleicht gilt das auch für Quecksilberdepots im Hirn - die nur von Quacksalbern gegen Honorar unbedingt geleert werden möchten. Bei einem Sturz hat sich meine Mutter mal unbemerkt ein kleines Steinchen in die Handwurzel gerammt. Das war vor 50 Jahren, der Körper hat es eingekapselt, man kann es fühlen, doch sie hat damit nicht den geringsten Ärger.

Vielleicht, bis jetzt scheint das niemand mit letzter Sicherheit zu wissen. Deshalb auch meine Frage. Da Betroffene jedoch "Aerger" haben mit dem Elektrosmog suchen sie nach möglichen Ursachen. Ob Ihr Hirn und das anderer in diesem Forum aus Beton sei, frage ich jetzt nicht ;-)

Auf mich selber könnte die Schwermetallbelastung zutreffen (10 teils grössere Amalgam-Plomben, nun entfernt, mit "Ausleitungen"). Jedoch kenne ich zwei EHS mit nur einer Plombe.

Wieso zum Teufel haben Sie denn diese simple Laboruntersuchung nicht schon längst machen lassen, um endlich Gewissheit zu haben?! Ich kapiere das einfach nicht, dass Sie unglaublich viel über das Thema EHS reden, schreiben und wissen, aber dennoch völlig handlungsunfähig sind, wenn es um die Klärung Ihres eigenen Falles geht. Was sind Sie nur für eine EMF-Beraterin, die anderen seit vielen Jahren Tipps am Fließband gibt und hingebungsvoll diskutiert, zur eigenen Aufklärung aber nichts substanzielles unternimmt, sondern nur um den heißen Brei herumtanzt - pardon, so jedenfalls nehme ich es wahr. Der Abschlussbericht der Mainzer Studie ist seit November 2008 einsehbar, heute haben wir Juni 2010, unternommen haben Sie nichts. Und dann wundern Sie sich noch, wenn Sie mit "Krankheitsgewinn" in Verbindung gebracht werden. Für den ist es typisch, dass Betroffene die eigene Heilung boykottieren!

So einfach wie Sie und andere das darstellen möchten, sind biologische Vorgänge nicht, Stoffwechsel, Nervensystem, Immunsystem, Zellen, Gene, sind Gebiete, wo sogar Fachleute noch nicht alles darüber wissen. Ich habe einige Laboruntersuchungen, auch in Speziallabors durchführen lassen und bin noch dran z.B. Redoxuntersuchung. Soviel ich weiss vor Jahren auch eine Quecksilber-Bestimmung im Blut, war soviel ich noch weiss rel. unauffällig, was aber aus oben erwähnten Gründen nicht soviel heissen muss. Schon das Finden von Personen, die solche durchführen wollen und können, ist nicht einfach. Während die "anerkannte" Wissenschaft 46 ES-Lampen-Studien durchführt, soll ich als Privatperson weiterbringende Erkenntnisse einfach so liefern können, ansonsten erhalte ich hier Unterstellungen unterschoben. Wenn ich mehr weiss, werden Sie und andere es vernehmen.
Wer schreibt eigentlich diese sogenannten Tags? Die sind für google, oder? Wie schon erwähnt, habe ich mich auch bei den Verantwortlichen der Mainzer-Studie gemeldet und wurde nicht mehr berücksichtigt, bzw. erhielt nicht mal eine Antwort, wohl weil die Studie schon angelaufen war. Solche Laboruntersuchungen würde ich im Gegensatz zu den Expositionskammertests immer noch durchführen lassen.

Drittens: die sogenannten "Lampen-Studien, Feld ein, Feld aus, manchmal noch in mehreren Umgängen, spüren Sie was?" sind untauglich zur Erforschung von EHS.

Das ist wieder einmal so eine unbelegte Behauptung, wie wir sie hier im IZgMF-Forum nicht (mehr) haben möchten. Hat nicht erst vergangenes Magda Havas, von der EHS-Experte "Charles" so begeistert ist, nicht das glatte Gegenteil bewiesen, als in ihrer DECT-Studie Probanden synchron zum Feld reagierten? Auch die Probanden in einer Handy-Studie von Rubin gaben teilweise an, sofort zu reagieren, im Mittel aller Probanden war die Verzögerungszeit jedoch 6,5 Minuten, was auch noch verdammt kurz ist und "Lampen"-Tests durchaus legitimiert. Ich habe den Eindruck, dass Sie zu stark von sich auf alle anderen schließen, Sie scheinen jedoch auch unter EHS ein ausgemachter Spätzünder zu sein. Und bitte: Belegen Sie künftig Ihre Behauptungen nachprüfbar, es müssen nicht immer gleich Verlinkungen sein, die aber müssen auf Nachfrage nachreichbar sein. So habe ich mir oben die Verlinkungen erspart weil ich denke, Sie kennen die beiden Studien, wir haben sie ja hier im Forum ausgiebig diskutiert.

Da bereits mehr als erschöpfend über diese Lampen-Studien diskutiert wurde, habe ich diesmal auf weitere Angaben verzichtet. Studie von Rubin, ich nehme an, Sie meinen diese http://www.bmj.com/cgi/content/abstract/bmj.38765.519850.55v1
Studie von Magda Havas: http://electromagnetichealth.org/electromagnetic-health-blog/magda-havas-phd-to-present-research-demonstrating-increased-heart-rate-from-wireless-radiation-exposure-at-the-emr-policy-institute-conference-in-golden-co/
Z.B. Kommentar von Wuff: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=36018
Wobei ich leider auch keine endgültige Antwort liefern kann, weshalb es dort so war, in diesem Zusammenhang ist ja auch bereits über die REA-Studie diskutiert worden. Wobei Sie ja immer schreiben, es seien keine ES gefunden worden trotz dieser Studien, wie denn nun? Möglicherweise liegt es daran, wer sie durchführt, am Studiendesign, an der Auswertung. Es sollte eine paritätische Beteiligung beider Parteien bei Design, Durchführung und Auswertung dieser Studien vorhanden sein.

Tags:
Lampentest, Rea-Studie, Redox


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum