Off Topic - Geldrollenbildung (Allgemein)

Kuddel, Sonntag, 03.08.2008, 23:31 (vor 4501 Tagen) @ ES
bearbeitet von Kuddel, Sonntag, 03.08.2008, 23:56

können Sie möglicherweise erklären wie es zu diesem scheinbar recht kurzfristig eintretenden und nachhaltigen Geldrollen-Effekt kommt, also das die roten Blutkörperchen ihre Polarität verändern. Falls sie diese Auswirkung kennen würde mich zudem interessieren ob man ernsthaft davon ausgehen kann, dass dies unbedenklich ist.

Gehört hatte ich schon vom Geldrolleneffekt, aber aufgrund Ihrer Nachfrage habe ich noch einmal nachgeschaut, was das Internet diesbezüglich an Informationen zu bieten hat. Das Ergebnis war allerdings sehr mager:

=> Eine Pressemitteilung über einen Schülerversuch im Biologieunterricht
=> Eine Pressemitteilung, daß ein Heilpraktiker glaubt, einen derartigen Effekt im Zusammenhang mit Mobilfunk gefunden zu haben.
=> Zig mobilfunkkritische Seiten, die das Thema aufgreifen und sich ausnahmslos auf die 2 erstgenannten Quellen berufen.
=> Keine Hinweise auf eine wissenschaftlich belastbare Studie.

Hätten Sie einen Hinweis, wo ich solche finden kann ?

=> Das Robert Koch Institut (RKI) hält die Geldrollenbildung als ungeeigneten Indikator für EMF Effekte, weil die natürliche Variabilität der Geldrollenbildung extrem hoch ist und nur mit Maschineller Auswertung und statistischer Mittelung ausreichende Signifikanz sichergestellt werden kann. Grund ist, daß Wärme, Druck, Dauer der Untersuchung, Dicke der Probe auf dem Objektträger usw => enorme Schwankungen der Geldrollenbildung hervorrufen können, die offensichtlich ein natürlicher Effekt ist und auch bei gesunden und nicht telefonierenden Personen auftritt. Selbst innerhalb ein und derselben Probe kann man Bereiche mit und ohne Verklumpung finden.

Dann fand ich Hinweise in einem Esoterikforum (z.B. hier) , daß Geldrollenuntersuchungen gerne von Heilpraktikern angewendet werden, um verschiedene Krankheiten zu diagnostizieren.
In einer anderen Quelle (habe leider versäumt,einen Bookmark zu setzen) der Hinweis, daß diese Art der Untersuchung schon seit seit ca 1950 (also vor Mobilfunk) von Heilpraktikern durchgeführt wird und die Schulmedizin diese Untersuchungen für Tinnef hält, weil eben mit der üblichen Ausstattung einer Arztpraxis (Mikroskop) keine qualitativ kausalen Zusammenhänge herstellbar sind und das Ganze (salopp gesagt) als "Kaffeesatzleserei" beurteilt wird.

Bei Wikipedia kann man nachlesen, welchen Zweck die Geldrollenbildung (Gerinnung) hat.
(Einiges habe ich nicht verstanden, ziemliches Fachchinesisch)
Vereinfacht: Wenn man sich verletzt, verklumpen die Blutkörperchen um die Verletzung zu schließen, die Verklumpungen könne sich auch wieder auflösen.

Da offensichtlich keine wissenschaftlichen Kriterien genügenden Belege für einen Zusammenhang Geldrollenbildung<=> EMF auffindbar sind (nichtmal bei Omega, EMF-Portal und "Der Mast muß weg" ), wären meiner Meinung nach Ko-Faktoren bei der Versuchsdurchführung eine mögliche Erklärung für den von den Schülern gefundenen Effekt.

Z.B. (rein spekulativ): Wenn in dem Schülerversuch die Probanden "gepiekt" werden, sorgt der Körper für eine Geldrollenbildung, um die Verletzung zu schließen. Wenn dann nach dem Telefonat nochmal "gepiekt" wird, sieht man die Gerinnungseffekte ausgelöst durch den ersten Pieks, Schwupps, schon glaubt man einen EMF-Effekt gefunden zu haben....das ist natürlich reine laienhafte Spekulation meinerseits, ich bin kein Experte auf dem Gebiet.
K

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&id=23516

Tags:
Esoterik, RKI, Geldrolleneffekt, Heilpraktiker


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