Kasuistiken und Grenzwerte (Allgemein)

Doris @, Montag, 11.06.2007, 21:21 (vor 5346 Tagen) @ Fee

Meiner Meinung nach kann Frau Dr. Waldmann-Selsam nicht vorgeworfen werden, dass sie sich nicht mehr bei den Leuten meldet, sie hat gar nicht die zeitlichen Möglichkeiten dazu, man hat jedoch die Möglichkeit sich bei ihr zu melden und sie geht auf die Anliegen ein.

Ich kann da auch nur für unsere Gegend sprechen, wo sie vor 2 Jahren einen Vortrag gehalten hat und etliche Messungen durchgeführt hat. Sie versprach wieder zu kommen und in in der Sache der Erkrankungen an unserer Realschule beim Gesundheitsamt vorstellig zu werden. Sie versprach den Leuten auch, dass sie wegen den Messergebnissen wieder kommt. Ich war damals krank und habe den Vortrag und ihre anschließenden Aktivitäten nicht miterlebt. Ich habe mich auch erst nach dem Vortrag von ihr mit der anderen BI zusammengeschlossen. Dass sie Kontakt zu den ES hält, die sich durch sie gut vertreten fühlen, das glaube ich.

Den Fall Semmelweiss halte ich für einen Ausnahmefall und nicht repräsentativ für die "ES", ich hoffe nicht, dass es mit der Schilderung darum gegangen ist, die "ES" dadurch verallgemeinern in ein schiefes Licht zu stellen

Das ist eh so eine Sache. Wann ist jemand elektrosensibel. Die Frau Semmelweiss war es nicht und ist es auch heute m.M.n. nicht. Ich fasse die Geschichte übrigens eher so auf, was passieren kann, wenn ein psychisch labiler Mensch mit Ängsten, die er nicht einordnen kann, zurückgelassen wird.Ich habe mir deshalb bewusst nochmals den Fall Semmelweiss durchgelesen. Sie schien völlig unbedarft zu dem Thema an einer Mobilfunkveranstaltung teilgenommen haben und durch das Gespräch mit diesem Dr. Ahus anschließend gemeint zu haben, dass sie nun urplötzlich in ihrer Wohnung "verstrahlt" wird. So was passiert sicherlich nicht regelmäßig, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es bei psychisch labilen Menschen so sein kann und wer hilft denen dann. Ich ziehe aus den Beiträgen "Semmelweiss" eher die Lehre, wie wichtig es ist, sachlich und korrekt aufzuklären und keine Ängste zu schüren. Denn dieser Fall zeigt, was man durch Ängste schüren lostreten kann.Wer betreut die Leute, wenn sie sich in da was reinlassen. Und das mit den "verstrahlten Lebensmitteln" ist mir z.B. nicht unbekannt, da habe ich schon die irresten Geschichten gehört.

Die Frau war vorgehend bereits schizophren, sie habe sich aber in ihrer Wohnung wohlgefühlt, was mir dann aber nicht klar ist, weshalb sie überhaupt Herrn Dr. Ahus hat kommen lassen.

Eigentlich hat sie ja nicht Dr. Ahus kommen lassen, sondern Frau Schall. Die hat ja bei ihr gemessen. Und nachdem Frau Schall die Werte als unbedenklich eingestuft hat hat sich Frau Semmelweiss wieder bei Dr. Ahus beschwert.
Ich kann das Antwortschreiben von Frau Schall an Dr. Ahus auch als absolut korrekt bewerten. Und nun nachdem die ganze Geschichte weitere Ausmaße annimmt, muss Dr. Ahus reagieren, wenn er nicht als komplett verantwortungslos dastehen möchte, was ein schlechtes Bild auf die Kritikerszene werfen würde. Denn hinter Dr. Ahus steckt ja eine Person, die vermutlich in der Szene nicht unbekannt ist. Und diese Person würde ja dann weiterhin so vorgehen. Ich bin sehr gespannt, wie er reagieren wird.


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