Ruhpolding: Bürgermeister will 5G - Bürgerinitiative wehrt sich (Allgemein)

Gast, Mittwoch, 24.02.2021, 06:47 (vor 113 Tagen)

Pressemitteilung BVMDE-Mitglied - Lebenswertes Ruhpolding - 5G frei

Auszug: ... Dass der Bürgermeister sich ausdrücklich eine Installation mit 5G wünscht, erhöht nur noch den Widerstand. Deshalb setzt die Bürgerinitiative nun alle angemessenen und notwendigen Mittel ein, die ihr und den Bürgern zur Verfügung stehen, um die neuen Sendemasten zu verhindern.

Ziel der Bürgerinitiative ist nach wie vor, eine gesundheitsverträgliche Mobilfunkversorgung für Ruhpolding zu erreichen. In der Gemeinderatssitzung im Dezember 2020 wurde der entsprechende Bürgerantrag der Initiative mit 13:7 Stimmen abgelehnt. Die Bürgerinitiative hat beim Bürgermeister das Zustandekommen des Gemeinderatsbeschlusses wegen unsachgemäßer, fehlerhafter und falscher Informationen und Angaben gegenüber dem Gemeinderat in 18 Punkten beanstandet. Das wurde vom Bürgermeister im o.g. Gespräch als irrelevant zurückgewiesen. Die gleichzeitig vorgeschlagene Zusammenarbeit, die vorsah, alle Interessen unter einen Hut zu bringen, hat er ebenfalls abgelehnt.

...

Unterstützung erfahren die Bürger durch die aktuelle Rechtsprechung des Hanseatischen Oberlandesgerichts Bremen. Hier wurde nach einem 12 Jahre dauernden Rechtsstreit vor kurzem endgültig festgestellt, dass in der REFLEX-Studie von Prof. Franz Adlkofer bereits im Jahr 2004 DNA-Schäden durch Mobilfunkstrahlung und damit die erste Stufe zur Krebsentstehung nachgewiesen wurden und dies nicht als falsch dargestellt werden darf. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz hat die Gefahren und Gefahrenabwehr bei Mobilfunk an etlichen Stellen neu bewertet. Es bestätigt die mögliche Krebsentstehung und die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern, Schwangeren, Älteren und Kranken.

Neben den zahlreichen Ärzten und Wissenschaftlern, die bereits ihre Bedenken zu 5G geäußert haben, fordert aktuell der Vorsitzende des Umweltrechtsausschusses im Deutschen Anwaltverein, Prof. Müggenborg, die Einhaltung des Vorsorgeprinzips. Prof. Armin Grunwald, Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag, hält den Einsatz von 5G ohne Studien für ein Realexperiment am Menschen...

Verfasser der Pressmitteilung Lebenswertes Ruhpolding - 5G frei
Sprecher der BI -Lothar Löchter

Hinweis: Eine Pressemitteilung dient der Information von Journalisten. Pressemitteilungen werden von Organisationen oder Vereinen (Bündnis BVMDE, Diagnose:Funk), genutzt um ihre Interessen durch Presseorgane einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Tags:
Marketing, Instrumentalisierung, Widerstandsnest, Sprachrohr, Bürgerprotest, Diagnose:Funk, Gleichschaltungsmanipulation, Kampagne, Vervielfältiger, Wahrheitsillusion, Bürgermeisteraktion, Ruhpolding

Wir üben Desinformieren (4): falschen Fehler verbreiten

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 24.02.2021, 10:07 (vor 112 Tagen) @ Gast

Unterstützung erfahren die Bürger durch die aktuelle Rechtsprechung des Hanseatischen Oberlandesgerichts Bremen. Hier wurde nach einem 12 Jahre dauernden Rechtsstreit vor kurzem endgültig festgestellt, dass in der REFLEX-Studie von Prof. Franz Adlkofer bereits im Jahr 2004 DNA-Schäden durch Mobilfunkstrahlung und damit die erste Stufe zur Krebsentstehung nachgewiesen wurden und dies nicht als falsch dargestellt werden darf.

Die Desinformation durch den Verfasser dieser sogenannten Pressemitteilung kommt auf leisen Sohlen daher. Denn selbstverständlich dürfen die Ergebnisse der Wiener "Reflex"-Studie von jedermann als falsch im Sinne von unzutreffend dargestellt werden, sogar von Prof. Lerchl. Kein Kunststück, schließlich sind die Ergebnisse dieser Studie wegen mehrfach gescheiterter Replikationsversuche wissenschaftlich schon vor geraumer Zeit aus dem Verkehr gezogen worden. Einige organisierte Mobilfunkgegner wollen das nicht hinnehmen und das Rad der Geschichte mit List & Tücke zurückdrehen.

Der Desinformant übt sich verzweifelt an der Wiederbelebung einer Leiche, indem er den Urteilsspruch des OLG Bremen verfälscht. Das Gericht hat nicht verboten, besagte "Reflex"-Studie als falsch zu tadeln, sondern es untersagt, die Studienergebnisse als Produkt einer Fälschung zu bezeichnen. Den Unterschied zwischen falsch und gefälscht sollte eigentlich jeder kennen, sogar im bayerischen Ruhpolding.

Auch das Bundesamt für Strahlenschutz hat die Gefahren und Gefahrenabwehr bei Mobilfunk an etlichen Stellen neu bewertet. Es bestätigt die mögliche Krebsentstehung und die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern, Schwangeren, Älteren und Kranken.

Blödsinn, belangloser. Vorgetragen von einem Zaungast, der nach jedem Strohhalm greift, um seine verzerrte Risikowahrnehmung unter dem Schutz der Meinungsfreiheit in die Öffentlichkeit zu tragen.

Eine Pressemitteilung dient der Information von Journalisten.

Richtig. So ist es üblicherweise. Die Pressemitteilungen von Mobilfunkgegnern schaffen jedoch aus gutem Grund nur in den seltensten Fällen den Sprung zu einer Pressemeldung in den Medien (im konkreten Fall erschien die Meldung in einer Medienecke für Selbstdarstellungen). Pressemitteilungen von Mobilfunkgegnern dienen deshalb, ebenso wie die albernen "Offenen Briefe" der Szene, vor allem der öffentlichen Selbstinszenierung.

Hintergrund
Wir üben Desinformieren

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Wir üben Desinformieren: falschen Fehler verbreiten

KlaKla, Donnerstag, 25.02.2021, 08:24 (vor 112 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 25.02.2021, 08:52

Die Taktgeber sind aus dem Schneider, wenn überhitzte Wutbürger sich wie hier vorschieben lassen. Erst wenn die Stopfgänse mit ihrem Latein am Ende sind, betreten vielleicht die Taktgeber die Bühne. Das die Stopfgänse mit mangelhafte Material gefüttert werden und sich so der Lächerlichkeit preis geben ist ja nicht das Problem der Taktgeber.

Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden. :wink:

"Die Richtigkeit der REFLEX-Ergebnisse steht außer Zweifel, nicht zuletzt auch deshalb, weil dieselbe Wirkung inzwischen sogar mit unterschiedlichen Methoden mehrfach bestätigt worden ist," das ist die Kernaussage im folgenden Interview, das diagnose:funk mit Prof. Adlkofer führte. Quelle Diagnose:Funk

Forscher konnten auch Franzellitti-Studie nicht replizieren
REFLEX: Der vollständige Johnston-Report (2008) Teil 3

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