Unlauterer Lobbyismus der ÖDP diesmal in Friedberg ? (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 18.10.2015, 14:18 (vor 1559 Tagen)

Ein Experte erklärt, welche Möglichkeiten die Politik hat, die Wahl von Antennenstandorten zu beeinflussen. ...

Anlass für die Diskussion ist der geplante Mobilfunkmast bei Haberskirch. Unmittelbar neben dem Wasserturm, der bereits als Antennenstandort genutzt wird, plant die Telekom einen 45 Meter hohen Mast, um die umliegenden Stadtteile mit UMTS- und LTE-Standard versorgen zu können. In Stätzling, Haberskirch und Wulfertshausen gab es darum Sorge vor einer Zunahme der Strahlenbelastung. Einem von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten liegt sie im Bereich der Wohnbebauung aber unterhalb von acht Prozent des höchsten zulässigen Werts für elektrische Feldstärke. ...

Auch wenn die Stadt also keine Handhabe gegen den neuen Antennenstandort hat, will sie für die Zukunft gerüstet sein. Wie das gehen könnte, darüber berichtete Hans Ulrich vom Umweltinstitut München im Planungs- und Umweltausschuss. Die als strahlenkritisch eingeschätzte Forschungseinrichtung berät zahlreiche Kommunen im Umgang mit den Mobilfunkbetreibern. ...

„Wir sollten die ersten Schritte einleiten, denn wir wissen nicht, wann die nächsten Anträge kommen“, sagte Hubert Nießner (ÖDP) ...

Quelle: Augsburger Allgemeine

Kommentar: Das Umweltinstitut München ist keine Forschungseinrichtung, lediglich ein privater Verein mit kommerziellem Interesse zum Thema Mobilfunk. Die Beratung von Kommunen/Gemeinden ist eine seiner Einnahmequellen. Hier von einer unabhängige Beratung zu schreiben/sprechen ist irreführend/falsch.

Anfangs des Jahres wurde ein Gutachten erstellt: Erweiterte Kurzfassung der Ergebnisse von Immissionsmessungen und Prognose an mehreren Positionen im Bereich der Stadt Friedberg (Verf. R. Modt, Dipl.-Ing., März 2015)

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Der Lobbyismus zahlt sich aus fürs Umweltinstitut München

KlaKla, Mittwoch, 16.11.2016, 17:24 (vor 1163 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von KlaKla, Mittwoch, 16.11.2016, 17:58

Friedberg überarbeitet und veröffentlicht Mobilfunk-Konzept

Denn viele Untersuchungen geben ernst zu nehmende Hinweise auf erhöhte Risiken für verschiedene Erkrankungen. Deshalb hat Friedberg sein Mobilfunk-Konzept aus dem Jahr 2002 jetzt überarbeitet und vom Umweltinstitut München eine sogenannte Immissionskarte erstellen lassen. Sie soll auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht werden und mehr Transparenz für die Bürger schaffen.

Das sagte in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses Hans Ulrich vom Münchner Institut. Die als strahlenkritisch eingeschätzte Forschungseinrichtung berät zahlreiche Kommunen im Umgang mit den Mobilfunkbetreibern. "Zweifelsfreie Gewißheit" über Schädigungen im wissenschaftlichen Sinn gebe es zwar nicht, so der Fachmann, "aber die Wirkung von Handys aufs Gehirn sollte man so gering wie möglich halten". Er zitierte in diesem Zusammenhang auch Krebs-Studien der Weltgesundheitsorganisation. Quelle: Friedberg Stadtzeitung online

Kommentar: Wenn Herr Ulrich(-Raithel) das ernst nehmen würde, müsste er auch darüber aufklären, dass eine Verschiebung von Sendemasten an den Stadtrand sich Nachteilig für Handynutzer auswirkt. Der Sendemast sowie das Handy, welches körpernah betrieben wird, erhöht die Leistung. Je weiter Sendemast und Nutzer zueinander stehen desto höher die Sendeleistung. Minimierung für ein paar Anwohner auf Kosten aller Handynutzer. Darunter auch Kinder und Jugendliche. Das ist der Preis, worüber keiner spricht wenn das Umweltinstitut wieder mal am Werk ist. Herr Ulrich nennt keine Studien die belegen das Anwohner durch Sendemasten einem realistischem Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. Er gibt an, das es Menschen gibt die Befindlichkeitsstörungen haben und dies auf EMF zurückführen. Esoterik Blabal worauf Baubiologen ihre Geschäftsabschlüsse bauen.

Und das Umweltinstitut München ist ein gemeinnütziger Verein, der für sich eine lukrative Geschäftsidee gefunden hat, welche tatkräftig unterstützt wird von den Grünen, der Ödp und dem BUND/BUND-Naturschutz. Allein der Name Umweltinstitut so scheint es, reicht Thomas Gossner, um daraus ein Forschungsinstitut zu spinnen. Und das nicht zum ersten mal. Sieh hier ...
Ach ja und Herr Ulrich(-Raithel) oder aber der Elektroinstallateur/Baubiologe M. Haider haben sich über all die Jahre nicht qualifiziert zum EMF-Sachverständiger. Das Umweltinstitut München ist der Türöffner der Baubiologie und die hat ihren Ursprung bei den Rutengängern.

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Umweltinstitut München, Dummheit, Die Grünen, Desinformation, Gutachten, Medien, ÖDP, Lobbyismus, Standortplaner, EMF-Sachverständiger, Immissionskarte, Stadtrand, Schuhlöffel

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